Unter den Augen des frisch gewählten neuen Weidener Oberbürgermeisters, Benjamin Zeitler, verliert das junge Team von Coach Daniel Waldhauser knapp. Eigentlich wollte Oldie Michael Meier die Mannschaft unterstützen, fiel aber, genauso wie Chris Hill, krankheitsbedingt kurzfristig doch noch aus. Dafür stießen Stanley Band und Wolfgang Kneidl in die „Starting Five“ des Wolfpacks. Für die knapp 150 Zuschauer entwickelte sich ein wahrer Basketballkrimi mit insgesamt neun Führungswechseln – wobei Weiden in der ersten Hälfte teilweise mit zwölf Punkten in Führung ging. Ein Highlight in diesem Viertel war der Dunking von Paul Kreutzmeier über zwei Hinspieler hinweg. Zur Halbzeit schmolz dieser Vorsprung allerdings auf 43:42. Im dritten Viertel dagegen konnte die Mannschaft aus Niederbayern sich einen Vorsprung von bis zu zehn Punkten erarbeiten. Jedoch kämpfte sich Weiden zurück und so ging es mit einer Führung von 59:58 für Weiden in das finale Viertel. In diesem Viertel konnte sich anfangs keine Mannschaft klar absetzen. Allerdings führten Fehlpässe und eine schlechte Trefferquote der Heimmannschaft dazu, dass Landshut auf die Siegerstraße kam. Am Ende siegte Landshut dank körperlicher Überlegenheit, wie schon im Hinspiel. Für Weiden hätte ein Sieg in der Tabelle auch keine Auswirkung gehabt und man ist gesichert auf dem achten Tabellenplatz.
Am 11. April kommt es dann zum letzten Spiel der Saison, wo man den Tabellenführer und Aufsteiger Regensburg Baskets zu Gast hat. Hier wollen die Weiden Baskets versuchen, den Gegner zu ärgern – ein Sieg scheint sehr unwahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich.
In Tegernheim spielten Stanley Band (2 Punkte/3 Fouls), Daniel Bost (27/4), Rene Deinlein (16/1), Wolfgang Kneidl (0/2), Paul Kreutzmeier (17/1), Josh Ruffing (4/2), Paul Schmidt und Tobias Welzl (6/2).