Gegen den Tabellenletzten TSV Vilsbiburg konnten die ersatzgeschwächten Weidener Basketballer einen ungefährdeten 79:96 Sieg erringen. Neben dem Langzeitverletzten Flo Gebert fehlten diesmal noch Benjamin Pradenas und Laszlo Jahrsdörfer. So reiste man mit nur 8 Spielern in die Ferne.
Dabei war das 1. Viertel klar das Beste des gesamten Matches für den Turnerbund – schon früh konnte Weiden SEC eine deutliche Führung herausspielen und mit einem krachenden Dunk durch Paul Kreutzmeier die Moral des Gastgebers untergraben. Dieses Viertel wurde klar mit 17:33 gewonnen. Im 2. Viertel kam Vilsbiburg besser ins Spiel und gewann dieses mit 24:23. Nach der Halbzeitpause kamen die jungen Vilsbiburger näher (bis zu 6 Punkte) an den Gast heran. In erster Linie lag das an der schlechteren Trefferquote der Oberpfälzer, durch schlechte Wurfauswahl und den fehlenden Pass zum nächstbesser positionierten Mitspieler. Das finale Viertel wurde dann wieder mit 17:26 gewonnen.
Unter dem Korb war Weiden wieder klar unterlegen, da die Gastgeber mit Georg Hörl und Leon Schneider 2 Spieler mit klar über 2 Meter auf das Feld brachten. Vor allem für die Weidener Big Men, Rene Deinlein und Paul Kreutzmeier, bedeutete das Schwerstarbeit, aber die beiden jungen Weidener hatten diese relativ gut im Griff. Negativ fiel das Kampfgericht auf, welches immer wieder von den Schiris angewiesen werden musste, um Punkte oder die Fouls richtig anzuzeigen oder die Zeit einzustellen.
Für den TB war es der erste Sieg in diesem Kalenderjahr, und lässt positiv in Richtung nächstes Wochenende schauen, wo man zu Hause auf Burghausen trifft. Hoffentlich stehen Coach Daniel Waldhauser dann wieder mehr Spieler zur Verfügung. Bei einem Sieg kann man den 8. Tabellenplatz sichern und braucht sich keine Gedanken mehr über einen möglichen Abstieg zu machen.
In Vilsbiburg spielten Stanley Band (2 Punkte/ 2 Fouls), Daniel Bost (42/3), Rene Deinlein (18/3), Chris Hill (22/2), Wolfgang Kneidl, Paul Kreutzmeier (10/5), Matwvii Moliashchyi (2/3) und Tobias Welzl.