Gegen den Tabellendritten TSV 1884 Wolnzach haben die jungen, ersatzgeschwächten Weidener keine Chance und verlieren deutlich 76:108. Coach Waldhauser musste zurück in der gewohnten Mehrzweckhalle leider auf Flo Gebert, Chris Hill, Pau Kreutzmeier und Benjamin Pradenas verzichten. Somit standen nur 7 Spieler aus der Bayernligamannschaft zur Verfügung, die durch Paul Schmidt aus der 2. Mannschaft noch ergänzt wurde.

Schon nach wenigen Minuten konnten sich die Absteiger aus der Regionalliga einen komfortablen Vorsprung erarbeiten und im 1. Viertel mit 33:16 davon ziehen. Die Folgeviertel konnten die Weidener Basketballer etwas ausgeglichener gestalten (17:25, 22:28 und 21:22). Ein klarer Vorteil der Wolnzacher bestand zum einen aus der langjährigen Routine (die Mannschaft spielt schon seit vielen Jahren in dieser Konstellation miteinander), der klaren körperlichen Überlegenheit und einer unglaublichen Treffsicherheit – alleine 17 Dreipunktwürfe wurden erfolgreich abgefeuert. Weiden dagegen hatten „nur“ 9 erfolgreiche Würfe jenseits der 6,75 m Linie. Allerdings wurde die Stimmung der knapp 150 Zuschauer durch schöne Aktionen, auch von Tobi Welzl und dem erst 16-jährigen Matvii Moliashchyi, zwischendurch aufgepeppt und es gab tosenden Szenenapplaus.
Nichtsdestotrotz war es für neutrale Zuschauer ein anschauliches Spiel mit sehr viel Geschwindigkeit und Leidenschaft.
Für Weiden war es das aktuell letzte Spiel gegen eine Mannschaft der Top 3 und die nächsten Aufgaben sollten etwas einfacher werden. Hier wird dann gegen Mannschaften gespielt, gegen die man auch schon in der Vorrunde gewinnen konnte.
Auf die leichte Schulter darf man aber die Spiele unter anderem gegen die noch sieglosen Vilsbiburger oder den Tabellenzehnten Tegernheim nicht nehmen, da hier der Heimvorteil bei den Gegnern liegt. Siege sind nun wichtig, um nicht in den harten Abstiegskampf einzusteigen, durch den Sieg von Burghausen in Vilsbiburg befindet sich der TB Weiden aktuell punktgleich auf Platz 9 der Tabelle.

Es spielten Stanley Band (0 Punkte/ 2 Fouls), Daniel Bost (27/1), Rene Deinlein (9/1), Laszlo Jahrsdörfer (15/1), Wolfgang Kneidl (5/0), Matvii Moliashchyi (14/3), Paul Schmidt und Tobias Welzl (6/4).