Vier Schülerinnen und ein Schüler gestalteten den Vorspielabend mit der Violine. Auf dem Foto v.l.n.r.: Sarah Domanowsky, Greta Weidner, Annelie Schieder, Nicoletta Isaak, Benedikt Hanauer, Henry Cain (Bild: Lucie Domanowsky)

Klein aber fein - Klassenabend der Violinklasse von Henry Cain

Unter dem liebevollen Titel „Klein aber Fein” präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Violinklasse von Henry Cain ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm. In angenehmer, fast familiärer Atmosphäre zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können und ihre musikalische Entwicklung. Den Auftakt machte Sarah Domanowsky mit „Long Long Ago” nach der Methode von Shinichi Suzuki. Mit klarem Ton und sicherem Rhythmus gelang ihr ein schöner Einstieg in den Abend. Greta Weidner spielte anschließend „Hampelmann” nach Egon Saßmannshaus. Ihr lebendiges Spiel und die frische Gestaltung verliehen dem Stück einen fröhlichen Charakter. Annelie Schieder entführte das Publikum mit dem „Menuett in G-Dur” von Ludwig van Beethoven in die Welt der Wiener Klassik. Mit feinem Gespür für Dynamik und musikalische Phrasierung gestaltete sie das bekannte Werk stilvoll. Benedikt Hanauer präsentierte eine Bearbeitung aus der „Eine kleine Nachtmusik” von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit schwungvollem Spiel brachte er die Leichtigkeit und Eleganz dieser berühmten Melodie zum Ausdruck. Den virtuosen Höhepunkt des Abends setzte Nicoletta Isaak mit dem Prestosatz aus der Sonate g-Moll von Johann Sebastian Bach. Mit beeindruckender Konzentration und technischem Können meisterte sie die anspruchsvollen Passagen und begeisterte das Publikum. So zeigte sich einmal mehr: Auch im kleinen Rahmen kann Großes entstehen. Ein rundum gelungener Klassenabend, der seinem Titel „Klein aber Fein” in jeder Hinsicht gerecht wurde. Lehrkraft Henry Cain zeigte sich nach dem Konzert sichtlich zufrieden: „Jeder dieser jungen Menschen hat heute etwas ganz Eigenes auf die Bühne gebracht. Und das ist das Schöne an solch einem Abend: Man hört Entwicklung, aber auch Persönlichkeit.”
Beim Vorspiel glänzt die Gitarrengruppe mit Lehrerin Melanie Häckel im Auditorium der Musikschule mit: Vordere Reihe von links: Melissa Lochner, Afina Verigorova, Meryem Mammadov, Ludwig Loos. Hintere Reihe von links: Yara Mattausch, Alexandria Schultz, Robin Schneider, Jakob Weigl, Taylor Mathi. (Bild: Reinhard Kreuzer)

Vorspiel der Gitarrenklasse Melanie Häckel im Auditorium der MusikschuleGitarrenklasse überzeugte mit Vielfalt und Spielfreude

Mit „Cover Me In Sunshine” von P!nk eröffnete Melissa Lochner das Vorspiel der Gitarrenklasse von Melanie Häckel im Auditorium der Musikschule. Der eingängige Popsong setzte einen heiteren Ton und führte in ein Programm, das stilistisch weit gespannt war. Von aktuellen Charts bis zu klassischen Anklängen zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker, wie sicher sie sich inzwischen auf der Bühne bewegen. Afina Vernigorova gestaltete „Bella Donna” von Pietro Lombardi gefühlvoll und mit ruhiger Präsenz. Meryem Mammadov präsentierte vier kurze Stücke von St. Hesse, wechselte Tempo und Charakter und bewies dabei rhythmische Genauigkeit. Luna Arndt stellte „FlLlödidö” in zwei Varianten vor und griff anschließend zu „Watermelon Sugar” von Harry Styles. Der Einsatz der E-Gitarre verlieh dem Abend klangliche Kontraste. Jakob Weigl brachte mit „Súbeme la Radio” von Enrique Iglesias südliches Flair ins Auditorium. Taylor Marc Mathi widmete sich „Just Before” von J. M. Borner und einem Mozart-Thema im Arrangement von Tilman Hoppstock und verband damit Moderne und Klassik. Alexandria Schultz setzte mit „Royalty” und „No Roots” von Alice Merton auf zeitgemäße Popklänge. Für einen kraftvollen Abschluss sorgten Ludwig Loos am E-Bass und Robin Schneider an der E-Gitarre mit „Numb” von Linkin Park. Verstärkte Gitarren und präzises Zusammenspiel verliehen dem Stück die nötige Wucht. Das Vorspiel zeigte technische Fortschritte und wachsende musikalische Eigenständigkeit. „Die Schülerinnen und Schüler entwickeln nicht nur ihre Technik, sondern auch ihren eigenen Klang”, sagte Melanie Häckel. Das Publikum erlebte einen abwechslungsreichen Abend, der die engagierte Unterrichtsarbeit der Musikschule hörbar machte.

Über beiunsdaheim.de:

north