Mit hörbarer Spannung begann ein Vorspielabend im Auditorium der Franz-Grothe-Schule, der sich schnell zu einem lebhaften Konzert entwickelte. Unter der Leitung von Katharina Hanauer und Helga Rose präsentierten Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm von Barock bis Moderne. Für einige war es der erste Auftritt, entsprechend groß war die Nervosität, die jedoch dank intensiver Vorbereitung rasch verflog.
Julia Strobel und Mariella Schild eröffneten den Abend mit fein abgestimmtem Flötenspiel. Am Klavier überzeugte Aylin Mustafaoglu mit der „Bergwanderung von Maus und Bär“, während Annemarie Schwägerl auf der Blockflöte musikalisch die Hexen tanzen ließ. Katharina Meier und Hanna Freitag zeigten im Zusammenspiel ihre Sicherheit und Spielfreude.
David Roth und Theodor Urosevic brachten mit Werken von Aniko Drabon ihre Begeisterung für die Musik zum Ausdruck. Markus Krisch beeindruckte an der Oboe mit rhythmischer Präzision und zeigte zugleich, dass die Musikschule auch Erwachsenen offensteht. Weitere Beiträge von Rebecca Schmidbauer (Klavier) und Lena Klein (Flöte) rundeten das Programm ab.
Für einen Höhepunkt sorgte Elias Gruber mit „I’m Still Standing“, das er auswendig und mit ansteckender Energie vortrug. Das Bläsertrio mit Sybille Wagner, Britta Schmidbauer und Helga Rose setzte mit Stücken von George Gershwin einen beschwingten Akzent.
„Die Entwicklung und der Mut der Schülerinnen und Schüler sind jedes Mal beeindruckend“, sagte Helga Rose.
Mit viel Applaus dankte das Publikum den Mitwirkenden. David Roth erhielt zudem die Junior-1-Urkunde. Beim gemeinsamen Schlussstück „Wer hat an der Uhr gedreht“ sangen die Zuhörer begeistert mit, ein gelungener Abschluss eines Abends, der gleichermaßen Erfahrung schenkte und Freude bereitete.