Im Bild von links Christian Urbanek, Florian Müller, Tina Schmidkonz und Natalie Wölfl. (Bild: Tony Brunner)

Neue Leitung beim Jugendrotkreuz Waldsassen

Nach fünf Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit übergab Florian Müller die Leitung des Jugendrotkreuzes Waldsassen an Tina Schmidkonz, die bei der Versammlung der JRK-Mitglieder im Rotkreuzheim einstimmig zu seiner Nachfolgerin gewählt wurde. Stellvertreterinnen bleiben Corinna Zupfer und Vivien Hart. Derzeit gehören dem JRK etwa 50 Mitglieder im Alter von sechs bis 27 Jahren an, die wöchentlich in vier Altersgruppen betreut werden. In einer emotionalen Rede zog Müller Bilanz seiner Amtszeit und bedankte sich bei allen, die ihn unterstützt haben. Er blickte auf eine erfolgreiche Zeit mit vielen Höhepunkten zurück. Bei zahlreichen Veranstaltungen habe sich das JRK Waldsassen sowohl auf Organisationsebene als auch im Gemeinwesen aktiv eingebracht und mit gemeinsamen Zeltlagern mit der Wasserwachtjugend, Wettbewerbsteilnahmen, 24-Stunden-Schichten mit der Jugendfeuerwehr, Ausflügen, Bewirtungen bei öffentlichen Festveranstaltungen und Umbaumaßnahmen im JRK-Raum bleibende Eindrücke hinterlassen. „Wir haben in den letzten Jahren im Blaulichtwesen in Waldsassen ein gutes und harmonisches Miteinander gepflegt“, betonte der scheidende JRK-Leiter. Trotz seiner Tätigkeit im Lehrteam für Gruppenleiter des Bezirksverbandes Niederbayern-Oberpfalz sowie seiner neuen Aufgabe als Mitglied der Projektgruppe Mitgliedergewinnung des Deutschen Jugendrotkreuzes bleibt Müller stellvertretender Leiter der Jugendarbeit im BRK-Kreisverband Tirschenreuth und will weiterhin Gruppenstunden in Waldsassen übernehmen. Seiner Nachfolgerin wünschte er gute Entscheidungen, viel Freude bei der Arbeit und bot ihr Unterstützung an. Die Leiterin der Jugendarbeit im BRK-Kreisverband, Natalie Wölfl, und der Jugendbeauftragte der Stadt Waldsassen, Christian Urbanek, würdigten Müllers Engagement und wünschten ihm für seine weiteren Aufgaben sowie Tina Schmidkonz für ihre neue Tätigkeit viel Erfolg.
Gemeinsam bewältigten Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr einen Werkstattbrand mit verletzten Personen. (Bild: Hermann Müller)

Lehrreiches Gemeinschaftserlebnis für Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr

Hilfreiche Erfahrungen sammelten insgesamt rund 35 Jugendrotkreuzler und Jugendfeuerwehrler aus Waldsassen beim alle zwei Jahre stattfindenden „Berufsfeuerwehrtag“ am vergangenen Wochenende. Von Samstag Vormittag an übten die Nachwuchsretter 24 Stunden lang verschiedene Einsatzszenarien und festigten dabei das Gemeinschaftsgefühl der beiden Hilfsorganisationen. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Erwachsenen aus beiden Einrichtungen. Ausgangspunkt war das Feuerwehrgerätehaus Waldsassen von dem aus zu den zum Teil mit großem Aufwand vorbereiteten „Unglücksfällen“ alarmiert wurde. Sogar zwei angehende Ärzte unterstützten bei der Aufgabenbewältigung mit fachlicher Anleitung. Von der Straßenreinigung über einen Brandmeldealarm bis zur Drehleiterrettung oder Wiederbelebungsmaßnahmen bei Rettungsdiensteinsätzen waren ganz unterschiedliche Anforderungen an die Nachwuchskräfte gestellt. Dabei stand besonders die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und BRK im Vordergrund. Sogar die Notaufnahme eines Krankenhauses wurde simuliert. Das größte Szenario war ein Werkstattbrand mit vermissten Personen, bei dem auch die Jugendfeuerwehr Bad Neualbenreuth mitwirkte. Bei der Verpflegung durch die zahlreichen Helfer und der gemeinsamen Zeit im Feuerwehrhaus kam auch der Spaß mit Spielen und sportlicher Betätigung nicht zu kurz. Die Planung und Vorbereitung lag in den Händen eines Teams von Feuerwehr und BRK. Auch eine professionelle Verletztendarstellung durch das Notfalldarstellungs-Team war gegeben. Die Gesamtleitung und Alarmierung zu den Einsätzen hatten Feuerwehr-Jugendwart Julius Wilholm und Jugendrotkreuzleiter Florian Müller inne. Ein besonderer Dank gilt den einzelnen Gebäudeeigentümern, die ihre Objekte zur Verfügung gestellt haben, insbesondere der Stadt Waldsassen für die Nutzung des Bauhofs.
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