Hilfreiche Erfahrungen sammelten insgesamt rund 35 Jugendrotkreuzler und Jugendfeuerwehrler aus Waldsassen beim alle zwei Jahre stattfindenden „Berufsfeuerwehrtag“ am vergangenen Wochenende. Von Samstag Vormittag an übten die Nachwuchsretter 24 Stunden lang verschiedene Einsatzszenarien und festigten dabei das Gemeinschaftsgefühl der beiden Hilfsorganisationen. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Erwachsenen aus beiden Einrichtungen. Ausgangspunkt war das Feuerwehrgerätehaus Waldsassen von dem aus zu den zum Teil mit großem Aufwand vorbereiteten „Unglücksfällen“ alarmiert wurde. Sogar zwei angehende Ärzte unterstützten bei der Aufgabenbewältigung mit fachlicher Anleitung. Von der Straßenreinigung über einen Brandmeldealarm bis zur Drehleiterrettung oder Wiederbelebungsmaßnahmen bei Rettungsdiensteinsätzen waren ganz unterschiedliche Anforderungen an die Nachwuchskräfte gestellt. Dabei stand besonders die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und BRK im Vordergrund. Sogar die Notaufnahme eines Krankenhauses wurde simuliert. Das größte Szenario war ein Werkstattbrand mit vermissten Personen, bei dem auch die Jugendfeuerwehr Bad Neualbenreuth mitwirkte. Bei der Verpflegung durch die zahlreichen Helfer und der gemeinsamen Zeit im Feuerwehrhaus kam auch der Spaß mit Spielen und sportlicher Betätigung nicht zu kurz. Die Planung und Vorbereitung lag in den Händen eines Teams von Feuerwehr und BRK. Auch eine professionelle Verletztendarstellung durch das Notfalldarstellungs-Team war gegeben. Die Gesamtleitung und Alarmierung zu den Einsätzen hatten Feuerwehr-Jugendwart Julius Wilholm und Jugendrotkreuzleiter Florian Müller inne. Ein besonderer Dank gilt den einzelnen Gebäudeeigentümern, die ihre Objekte zur Verfügung gestellt haben, insbesondere der Stadt Waldsassen für die Nutzung des Bauhofs.