Für ihre langjährige Tätigkeit als Jugendwarte wurden Stefan Freundorfer und Martin Plößl(mit Urkunde) mit der Ehrennadel der Jugendfeuerfeuerwehr in Gold ausgezeichnet. (von links) Kreisjugendwart KBM Sven Schmidt, Kdt. Peter Meßmann, EhrenKBR Fredi Weiß, KBI Armin Daubenmerkl, Bürgermeister Alwin Märkl, KBM Ernst Dominik. (Bild: Alfred Schorner)

Anzahl der First Responder Alarmierungen bei der FF Freudenberg-Wutschdorf deutlich angestiegen

Bei einem Blick auf die Einsatzzahlen der FF Freudenberg-Wutschdorf bei ihrer diesjährigen Dienstversammlung zeigte sich, dass die Zahl der First Responder Alarmierungen um 19 auf 89 Einsätze deutlich angestiegen sind, . Kommandant Peter Meßmann zog Bilanz zu den 59 Feuerwehreinsätzen, bei denen die Floriansjünger 562 ehrenamtliche Stunden aufbrachten, darunter u.a. bei 11 Brandeinsätzen, 21 technische Hilfeleistungen und 16 Sicherheits-wachen. Um bei möglichen Schadensereignissen fachliche und schnelle Hilfe leisten zu können, ist die Aus- und Fortbildung unerlässlich, sei es am Standort oder an den Feuerwehrschulen und überörtlichen Einrichtungen.Für ihre langjährige Jugendarbeit zeichnete Kreisjugendwart KBM Sven Schmidt Martin Plößl und Stefan Freundorfer mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landkreises in Gold aus. Roland Wiesneth Rettungsassistent und Team-leiter erläuterte das Einsatzspektrum der First Responder. 2006 als organisierte Erste Hilfe Freudenberg gegründet, dürfen sie auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken. Wiesneth berichtete weiterhin über den Ausbildungsstand der 25 Atemschutzträger und den Aktivitäten der Kinderfeuerwehr. Spielerisch werden dabei 36 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren durch ein bewährtes Betreuerteam frühzeitig in die Feuerwehrtätigkeiten eingeführt. Jugendwart Florian Zimmermann berichtete aus der Jugendarbeit, bei der den Teilnehmern in 33 Übungen u.a. die modulare Trupp Ausbildung, der Bayerischen Leistungsprüfung und des Wissenstestes die feuerwehrtechnischen Grundkenntnisse nähergebracht wurden. Aufgrund des Übertrittes in den aktiven Dienst wurden Elisa Zimmermann und Maria Piehler zur Feuerwehr-frau ernannt. Benno Riß und Markus Strobl wurden nach erfolgreich abge-legten Atemschutzlehrgang zum Oberfeuerwehrmann befördert. Grußworte überbrachten Bürgermeister Alwin Märkl und KBI Armin Daubenmerkl.
Durch den Übertritt aus der Jugendfeuerwehr wird Laura Böhm als Feuerwehrfrau in den aktiven Dienst übernommen.(von links KBI Dominik Ernst, 2.Kdt Alexander Zeitler, Kdt. Peter Meßmann, 3.Kdt. Roland Wiesneth (Bild: Alfred Schorner)

First Responder Freudenberg , wer will in Notlagen mithelfen ?

Sie wollen „das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“ so Kommandant Peter Meßmann zu Beginn der diesjährigen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf. Um den Spruch von Hermann Hesse in den feuerwehrlichen Belangen nacheifern zu können, bedarf es aber neben dem benötigten Materials auch Personal. Während Laura Böhm durch den Übertritt von der Jugendfeuerwehr die Mannschaftsstärke der aktiven Feuerwehrdienstleistenden auf 62 erhöhen konnte, werden in der First Respondergruppe, einer Abteilung der Feuerwehr, Nachwuchskräfte, gesucht.Dies sei schon daraus ersichtlich, dass im Berichtszeitraum sich alleine fünf Ersthelfer 3529 Bereitschaftsstunden leisteten. Daneben gab es 70 Einsätze abzuarbeiten. Die Feuerwehrkräfte selbst wurden zu 75 Einsätzen, darunter Brandeinsätze und Technische Hilfeleistungen in Nachbarkommunen und Gemeindeteilen aber auch zu Sicherheitsabstellungen gerufen. Neben vielen Unterrichten und Fortbildungen wurden 15 Zugübungen angeboten bei denen der Feuerwehrchef die Übungsbeteiligung junger Kameradinnen und Kameraden bemängelte. Da die Wehr seit längeren im Hilfeleistungskontigent des Landkreises aufgeführt sei, konnte sie an einer Marschübung teilnehmen. Eine Atemschutzübung an einem leestehenden Einfamilienhaus, Motorsägenkurs, Brandschutzhelferausbildung und überörtliche Ausbildungen vervollständigten das Jahresprogramm. Um den technisch immer schwierig werdenden notwendigen Türöffnungen nachzukommen,wurde durch Spenden finanziert, ein Diamat Glassägeset, zum Öffnen von Fenstern beschafft. Ebenso gab es für die Atemschutzausbildung Simulationsfolien zum Anbringen an der Sichtscheibe der Atemschutzmaske. Damit auch künftig durch den Nachwuchs die Einsatzbereitschaft bei der Wehr gesichert ist, sorgen die Kinderfeuerwehr mit 36 Kinder zwischen sechs und elf Jahren. Spielerisch werden sie an ihre späteren feuerwehrtechnischen Aufgaben herangeführt, bevor sie anschließend in die Jugendfeuerwehr, mit derzeit 19 Mitgliedern eintreten können.

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