Am vergangenen Sonntag sandte Pfarrer Pater Anish George die Sternsinger aus. Die 30 Buben und Mädchen zogen aus, um die Aktion „Sternsinger 2026“ unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ zu unterstützen. Als Kaspar, Melchior und Balthasar trugen die 10 Kommunionkinder und 20 Ministranten die Friedensbotschaft Christi und den Segen Gottes in die Häuser. Dabei baten sie um eine Spende für die Aktion „Schule statt Fabrik“. Den in die Wohnungen gebrachten Segen dokumentierten die Sternsinger auf dem Türrahmen mit der Inschrift „20C+M+B26“. Unterstützt wurden sie dabei von 13 Betreuern, die die Kinder in die verschiedenen Ortsteile brachten und sie auf dem Weg begleiteten. Zwischendurch durften sich die eifrigen Sternsinger mit einem Mittagessen im Pfarrgemeindehaus etwas stärken. Sandra Schmelber hatte für alle Spaghetti zubereitet. Nachmittags stand ein Besuch bei Bürgermeister Wolfgang Söllner im Rathaus auf dem Programm. Gegen Abend hatten die „Minis“ ihre Mission erfüllt. Müde, aber glücklich über die vielen Spenden kehrten sie wieder ins Pfarrgemeindehaus zurück. Am Vormittag hatten die Sternsinger den Festgottesdienst mitgestaltet, der musikalisch von Markus Dumler an der Orgel umrahmt wurde. Pfarrer Pater Anish George segnete vor der Aussendung die Sternsinger, Weihwasser, Kreide und Weihrauch. Sein Dank galt Daniela Würstl und Sandra Schmelber, die sich um die Organisation gekümmert hatten. Christa Schiener hatte sich wieder um die Gewänder der Sternsinger gekümmert, teilweise neu genäht oder die bisherigen entsprechend hergerichtet. Dafür bekam sie als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß überreicht. Besonderer Dank galt natürlich den 30 Sternsingern, die trotz winterlicher Straßenverhältnisse ihre Aufgabe meisterten.