Zu einer festen Einrichtung in der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer ist die jährliche Sternsingeraktion geworden. Es ist Pfarrer Max Früchtl in hohem Maße zu danken, dass diese von den katholischen als auch von den evangelischen Kindern mit Unterstützung der Eltern durchgeführt werden kann. Eine große ökumenische Gemeinschaft, wie sie nicht besser sein könnte. 27 Sternsinger mit allen Begleiterinnen und Begleiter, wurden in der katholischen Pfarrkirche am Neujahrstag, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, ausgesegnet. Die Aktion steht heuer unter dem Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“.
Im katholischen Pfarrzentrum begann das neue Jahr unter dem Zeichen des Segens und des Friedens. Die Sternsinger wurden in der hochfestlichen Eucharistiefeier am Neujahrstag von Pfarrer Früchtl in einer eindrucksvollen Zeremonie mit dem Allerheiligsten ausgesandt, um den Segen in die Häuser zu bringen. Für die Kleidung und Organisationen sorgte Christa Neubeck mit Tochter Sandra, während Christine und Stefan Sailer sich um die Planung kümmerten. Die Kinder schreiben mit Kreide das „C+B+M 2026“, eine Abkürzung für „Christus – mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus „- und das Jahr 2026 an die Tür.
In seiner Predigt unterstrich Pfarrer Früchtl die Bedeutung des Dienstes den die Kinder im Rahmen dieser kirchlichen Tradition leisten. Es sei ein Dienst und zugleich ein wertvoller Beitrag zur Gemeinschaft unter den Christen beider Konfessionen. Angesichts dieser wichtigen Aufgabe wünschte er den Sternsingern einen freundlichen Empfang an den Haustüren in Markt und Land. Die Sternsinger besuchen vom Freitag, 2. Januar bis Sonntag, 4. Januar ab 13 Uhr die Familien des Marktes und des Flosser Landes. Der Besuchsplan ist im Pfarrbrief abgedruckt. Die Abschlussfeier mit den Sternsingern findet am Sonntag, 4. Januar um 18.30 Uhr im Gasthaus „Weißes Rössl“ statt.