Die Hoffnung stirbt zuletzt. Buchstäblich in der letzten Minute hat sich die Wettkampfleitung mit Rainer Spickenreuther entschieden, trotz der widrigen Wetterverhältnisse das 28. Hermann-Gollwitzer-Gedächtnisturnier am Rosenmontag zu starten. Einfach war diese Entscheidung nicht, nachdem es am Vormittag unaufhaltsam schneite. Doch hier zeigte sich wieder einmal, was Freundschaft und Kameradschaft wert sind. Der Einsatz, den Schnee von der Asphaltbahn zu räumen, war großartig. Keiner der Mitpieler hat sich ausgespart, jeder legte kräftig mit Hand an. Das war die Grundlage, dass erster Vorsitzender Hans Eismann vom Turnverein die Wettkampfteilnehmer begrüßen und das Turnier freigeben konnte. Eismann dankte Rainer Spickenreuther für seinen persönlichen Einsatz.
Turniere gehören zur Tradition der Nordoberpfalz, insbesondere wenn sie Geschichte und Gemeinschaft auf so lebendige Weise vereinen wie das bei diesem Turnier der Fall war. Der Ausfall von Gerald Dorner, den von allen Mannschaften die besten Grüße galten, brachte das Team nicht aus der Ruhe. Diesmal war es Rainer Spickenreuther, der Vorbereitung, Organisation und Verantwortung übernahm und von seinen Freunden bestens unterstützt wurde. Wieder lag die Schirmherrschaft in den Händen von Bürgermeister a. D. Fred Lehner. Er hatte das Turnier vor 28 Jahren mit Hermann Gollwitzer ins Leben gerufen. Den Wanderpöokal stifteten Andrea und Harald Gollwitzer.
Auch Bürgermeister Robert Lindner mischte sich bei der Siegerehrung in die Gesellschaft.
Die absoluten Höhepunkte waren die Siegerehrung und die anschließende gesellschaftliche Zusammenkunft im TV- Sportheim, bei der die Ergebnisse durch Fred Lehner bekanntgegeben wurden. Turniersieger und Gewinner des Wanderpokals wurde das Bärenweiher-Team mit Reinhard Romeike, Werner Sommer, Günther Kneisl und Wolfgang Lang vor der Mannschaft des FC Bayern-Fanclubs und dem Vorjahrssieger des Rathaus-Teams. Weitere Teilnehmer: SAV Floß, H&D Service, 1. FCN Fanclub Floß, Schieber Bärnau und Cylinderclub Floß.