Bereits seit 35 Jahren treffen sich jährlich im Frühjahr Freiwillige der Nabburger Rettungsorganisationen, um bewaffnet mit Arbeitshandschuhen, Müllbeuteln und Greifern durch das Stadtgebiet zu streifen und sammeln dort all das auf, was den Weg nicht in einen Abfallbehälter, sondern an den Weges- oder Straßenrand, die Straßengräben oder ins Gebüsch gefunden hat.
Organisiert wird diese Aktion von der Wasserwacht Nabburg, welche sie auch vor 35 Jahren ins Leben gerufen haben. Damals waren gerade mal etwa 15 Personen mit von der Partie. In diesem Jahr waren es wieder etwa 80 Aktive, die sich beteiligten. Neben den jungen Wasserwachtlern war auch die Jugendfeuerwehr Nabburg dabei.
Der stellvertetende Bürgermeister Johann Kleber ließ es sich nicht nehmen die fleißigen Helfer am frühen Samstagmorgen zu begrüßen und ihnen für ihr freiwilliges Engagement zu danken. Damit die Motivation und das Durchhaltevermögen erhalten bleibt, gab es für die Brotzeit eine finanzielle Zuwendung durch die Stadt.
Rund 2,5 Kubikmeter Müll wurden gesammelt. Vermutlich bedingt durch die große Anzahl an Baustellen im Stadtgebiet, ist die Müllmenge in diesem Jahr geringer ausgefallen als in den Vorjahren. Jedoch gibt es immer noch bestimmte Stadtgebiete, die eine durchschnittlich stärkere Verschmutzung aufweisen.
Besonders im Bereich des Ramgrabens gab es so einiges aufzusammeln. Auffallend ist auch die Zunahme der Hülsen und Behälter von E-Zigaretten, die besonders in den Wartebereichen von Bahnhof und Bushaltestellen zu finden waren.