Worauf es einem erfahrenen Sämann ankommt, damit seine Weizenkörner nicht zugrunde gehen, sondern keimen, wachsen, reifen und eine gute Ernte bringen, erfuhren 46 Jungen und Mädchen am vergangenen Sonntag von Pfarrer Hannes Lorenz als wunderbares Vorbild für ihre Erstkommunion. Weder wuchernde Dornen, noch harte Steine, sondern der fruchtbare Acker des Bauern ist ein guter Nährboden für jenen inneren Kern, den Gott jedem Sämling mitgegeben hat. Bei genügend Wasser, wärmender Sonne und Pflege treibt er aus und wird zur prächtigen Pflanze mit Ähren voller neuer Körner, die gereift, alle zusammen zum guten Ertrag beitragen und ihn so Jahr für Jahr vermehren. „Möge auch euer Christsein durch Gott gestärkt werden, möget ihr die immerwährende Liebe seines Sohnes spüren, inmitten euerer Familien und unserer Pfarrgemeinde gut aufgehoben sein, auf dass ihr den Glauben in euch tragt und die frohe Botschaft offenherzig weiter verkündet“, wünschte er den Erstkommunionkindern. Als Zeichen dafür vervielfachte sich das Licht der Auferstehung von der Osterkerze durch die schön geschmückten Kerzen der Kinder, die anschließend selbständig ihr Taufversprechen erneuerten und danach erstmals Brot- und Kelchkommunion empfingen. Auf das gemeinschaftlich gesungene Lied am Ende des Festgottesdienstes folgte der Schlußsegen. Nach dem obligatorischen Erinnerungsfoto gab es reichlich Zeit und Gelegenheit, die vielen Glückwünsche von Eltern, Verwandten und Freunden entgegenzunehmen, bevor man sich am späteren Nachmittag noch einmal zur Dankandacht in der Pfarrkirche versammelte. Am Montag brachen die Kinder mit ihren Begleitpersonen und Tischmüttern, denen großer Dank für all ihre Mühen bei der Vorbereitung galt, zum traditionellen Kommunionausflug nach Altötting auf.