Die Klassen M9 und 9G Klassen unternahmen vergangene Woche gemeinsam mit ihren Lehrkräften, Lehrerin Anastasia Künstler und Rektor Florian Fuchs eine Exkursion zum Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth, um sich vor Ort mit der Geschichte der deutschen Teilung auseinanderzusetzen. Das kleine Dorf, das einst durch die innerdeutsche Grenze getrennt war, wird oft als „Little Berlin“ bezeichnet und bot den Schülerinnen und Schülern einen besonders anschaulichen Einblick in die Zeit des Kalten Krieges.
Während einer Führung über das Außengelände konnten die Jugendlichen originale Grenzanlagen wie Zäune, Wachtürme und Kontrollstreifen besichtigen. Dabei wurde ihnen eindrucksvoll vermittelt, wie streng die Grenze gesichert war und welche Auswirkungen die Teilung auf das Leben der Menschen hatte. Im Museum selbst ergänzten zahlreiche Ausstellungsstücke, Fotos und Zeitzeugenberichte das Bild und halfen, die historischen Zusammenhänge besser zu verstehen. Auch die Fahrzeug-Ausstellung, in der historische PKW und LKW aus Ost und West zu sehen waren, weckte das Interesse der Mädchen und Jungen.
Der Besuch bot eine lehrreiche Ergänzung zum Unterricht und regte auch zum Nachdenken über die Bedeutung der deutschen Einheit in der heutigen Zeit an.