Der Tagesausflug des Krieger u. Reservistenvereins Ensdorf führte zunächst nach Mödlareuth. Ein 50-Seelen-Dorf, das zu einem Teil in Bayern und zum anderen Teil in Thüringen liegt. Die Amerikaner nannten es „Little Berlin”, das ebenso wie sein großer Bruder Berlin, zum Symbol der deutschen Teilung wurde. Über 37 Jahre lang war es nicht möglich, die Grenze zu überschreiten, um von dem einen in den anderen Ortsteil zu gelangen. Die Thüringer Seite des Tannbachs war Sperrgebiet der DDR, während auf bayerischer Seite ganzjährig reger Grenzbesucherandrang auf der Tagesordnung stand. Nach sehr interessantem Vortrag durch H. Ultsch wurden Fahrzeughalle und Außenbereich besucht. Ein Muß war der Besuch des Museumsneubaus, Einweihung 9.11.25 mit Bundespräsident Steinmeier, der „Little Berlin” greifbarer macht. Der gewaltige Neubau war erforderlich, weil jährlich fast 100.000 Besucher diesen mystischen Ort besuchen. Der Neubau gilt als Mahnmal an historischem Ort. Nach diesen großartigen Eindrücken ging die Reise weiter nach Bad Neualbenreuth, zum weihnachtlichen Kunsthandwerkermarkt, der seinesgleichen im näheren Umkreis nicht zu finden ist. Nicht um sonst war OTV am zweiten Adventswochenende vor Ort. Motto, Nachgefragt: „Märchenzauber in Neualbenreuth”. Mit weihnachtlichen Eindrücken und Tiroler Weihnachtsmusik im Bus, gings dann wieder Richtung Ensdorf.