Musikbegeisterte aus der ganzen Oberpfalz treffen sich seit 2009 kurz vor dem Faschingswochenende zu einem besonderen Musikwochenende im Kloster Ensdorf. Unter dem Motto „Alte Freind treffa – neie Musi macha“ wurde auch in diesem Jahr wieder gemeinsam musiziert, geprobt und der kameradschaftliche Austausch gepflegt.
Mit 43 teilnehmenden Musikern aus 22 Blaskapellen des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB), Bezirk Oberpfalz, zeigten sich die Organisatoren äußerst zufrieden. Von Beginn an liegt die Organisation der Veranstaltung in den Händen von Kreisvorsitzendem Joseph Ferstl, der das Treffen auch in diesem Jahr federführend begleitete.
Die musikalische Gesamtleitung übernahm erstmals Markus Held, stellvertretender Bezirksdirigent des NBMB. Gleichzeitig galt ein besonderer Dank dem langjährigen Leiter und Dirigenten Anton Lottner, der diese Aufgabe nun abgibt. „Herzlichen Dank für die unvergesslichen Stunden hier in Ensdorf“, würdigte Ferstl das langjährige Engagement.
Als Gastdirigenten konnten Thomas Prechtl (Chef des Reservistenmusikzuges Oberpfalz), Andreas Königsberger (stellvertretender Kreisdirigent Schwandorf) sowie Dr. Christian Bäuml (Kreisdirigent Amberg-Sulzbach) gewonnen werden. Unter ihrer Leitung wurden unter anderem Werke wie die Polka „Unsere schönste Zeit“ von Lukas Bruckmeyer, der Marsch „El Capitan“ in einer Bearbeitung von Siegfried Rundel sowie die sinfonische Ouvertüre „Gaudiubilate“ von Thiemo Kraas erarbeitet und angespielt. Markus Held stellte das neue Kinderkonzert „Tara und die Instrumenteninsel“ vor, das vom Verband speziell zur Nachwuchswerbung entwickelt wurde.
Die Mischung aus traditioneller und moderner Blasmusik stieß bei den Teilnehmern auf durchwegs positive Resonanz. Bis in die späten Abendstunden wurde gemeinsam musiziert, gefachsimpelt und der persönliche Austausch gepflegt – ganz im Sinne des Mottos, das seit Jahren das Musikwochenende im Kloster Ensdorf prägt.