Aktuell laufen die Vorbereitungen der Kinderhaus-Pinguine für die Seepferdchenprüfung. Seit einigen Wochen steht somit für die 21 Vorschulkinder das Erlernen der Schwimmtechniken in Vordergrund. Ungefähr die Hälfte der kleinen Pinguine kann inzwischen 25 Meter ohne Schwimmhilfe schwimmen und traut sich sowohl den Sprung vom Beckenrand, als auch das Hochtauchen eines Gegenstandes aus schultertiefem Wasser zu. Der andere Teil der Gruppe übt noch mit Hilfe von „Schloris” (um den Bauch gebundene Luftkissen) die Technik von Armen und Beinen. Der Spaß steht jedoch immer in Vordergrund. Und gerade diesmal war es für die Gruppen ein besonderer Schwimmtag. Momentan steht das Schwimmbad des Sporthotels Post, welches die Einrichtung seit Jahren nutzen darf, aufgrund Reparaturarbeiten nicht zur Verfügung. Welch ein Glück, dass gerade „die Nachbarn” des Kinderhauses ihren neuen Außenpool in Betrieb genommen haben. Die Freude bei Personal und Kindern war groß, als Doris Wurzer sofort gestattete, dass diesmal die Übungseinheit dort stattfinden darf. Ein etwas lustiges Bild konnten dann die Passanten in Tännesberg beobachten, als die Kinder bestückt mit Handtuch und in Bademänteln mit den Mitarbeiterinnen über den Marktplat huschten. (Der direkte Zugang von der Liegewiese muss erst noch fertig gestellt werden). In zwei Wochen dürfen die Kinder ihr Können dann bei der Seepferdchenprüfung beweisen. Besonders die Eltern schätzen dieses Angebot der Tännesberger Einrichtung, die mit den bereits vierjährigen Kindern regelmäßig „schwimmen” am Programm hat. Das Seepferdchen ist im Übrigen lediglich ein Abzeichen für Frühschwimmer und bescheinigt, dass die Grundlagen der Wassergewöhnung vorhanden sind. Es bedeutet jedoch noch kein sicheres Schwimmen. Auch wenn die Tännesberger Pinguine nun Schwimmen können, geht dieser Apell besonders an die Eltern.