Veröffentlicht am 22.06.2026 12:57

Patrozinium der St. Johannes Kapelle in Stifterslohe

von Norbert Weis

Pfarrer Dr. Josef Schierl, aus der Pfarrei llschwang stammend, war heuer Zelebrant des Festgottesdienstes aus Anlass des Patrozinums der St. Johannes Kapelle in Stifterslohe. (Bild: Norbert Weis)
Pfarrer Dr. Josef Schierl, aus der Pfarrei llschwang stammend, war heuer Zelebrant des Festgottesdienstes aus Anlass des Patrozinums der St. Johannes Kapelle in Stifterslohe. (Bild: Norbert Weis)
Pfarrer Dr. Josef Schierl, aus der Pfarrei llschwang stammend, war heuer Zelebrant des Festgottesdienstes aus Anlass des Patrozinums der St. Johannes Kapelle in Stifterslohe. (Bild: Norbert Weis)

Die Feier des Patroziniums der St. Johannes-Kapelle in Stifterslohe war auch heuer wieder ein besonderer Höhepunkt der Aktivitäten des Kapellenbauvereins. Vorsitzender Jürgen Hofmann zeigte sich erfreut, dass in diesem Jahr mehr Gläubige als 2025 zum Festgottesdienst in den Hannesbauer-Stodel gekommen waren. Zelebrant war Pfarrer Dr. Josef Schierl, der aus der Pfarrei Illschwang stammt. Vor 35 Jahren hatte er in Stifterslohe seine Nachprimiz gefeiert. Die musikalische Mitgestaltung übernahm Michael Haberberger mit der Trompete.

Pfarrer Dr. Josef Schierl sprach von Johannes als einem Heiligen, der zu Gott ja gesagt, Jesus, den Messias, angekündigt hat und ihm vorausgegangen ist. Als Gesandter Gottes habe er den Weg für den Herrn bereitet. Was er sagte und tat, sei Gottes Wille gewesen.

„Wir Christen sind auch von Gott gesandt,” machte Dr. Schierl in der Predigt deutlich, Er habe für jeden von uns einen Plan, den wir in unserem Leben umsetzten sollen „Wir müssen uns,” so der Geistliche, „die Frage stellen: Welchen Weg will er mit mir gehen?” Jeder der Vornamen, auf welchen die Christen getauft sind, habe etwas mit dem Plan Gottes zu tun. Johannes habe ein sichtbares Zeichen für das Licht von Jesus abgelegt. Genauso sollten wir Zeugen des Glaubens in der Familie, am Arbeitsplatz und im täglichen Leben sein,” betonte der Prediger. Mit dem feierlichen TeDeum und der Spende des Wettersegens endete der Festgottesdienst.

Der Vorsitzende des Kapellenbauvereins Jürgen Hofmann dankte allen Helferinnen und Helfern, die sich aktiv eingebracht hatten, dem Zelebranten, Trompeter Michael Zollinger und den Ministranten.Im Anschluss waren alle zum Mittagessen mit Schnitzel und Kartoffelsalat eingeladen. Nach einigen Jahren Pause gab es heuer wieder, für eine Spende, Kaffee und Kuchen. Der Gesamterlös findet für den Unterhalt der Kapelle Verwendung. Bereits am Freitag wurde, nach einem Wortgottesdienst mit Diakon Petzer Bublitz das Johannisfeuer entzündet.

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