1986 gab es beim Flurkreuz in Ödputzberg die erste Maiandacht der katholischen Pfarrei Illschwang. Nun fand die 40. Maiandacht statt. Von Anfang an sorgte der Männergesangverein (MGV) Illschwang, wie jedes Jahr, für die musikalische Mitgestaltung. Der evangelische Pfarrer Thomas Schertel, seit einigen Jahren in Ödputzberg mit dabei, ließ es sich, auch 2026, nicht nehmen aktiv mitzumachen Der erstmals beteiligte Posaunenchor, geleitet von Martin Schmidt, sorgte für die musikalische Eröffnung. Der katholische Diakon Georg Lindner führte durch den Ablauf und predigte. Die Vorsitzende des katholischen Frauenbunds Monika Gleißner trug die Fürbitten vor.
Bereits vor 1986 hatte es im Mai, an jedem Werktag, eine Andacht gegeben. Dazu versammelten sich die Ödputzberger beim Flurkreuz. Auf Initiative von Lorenz Englhard fand vor 40 Jahren die erste Maiandacht der katholischen Pfarrei Illschwang mit Pfarrer Andreas Thiermeyer und dem MGV statt. Einige Jahre brachten sich die Bläsergruppe und der katholische Kirchenchor ein. Seit 2013 übernimmt der Frauenbund den Vortrag von Texten.
Das Thema der Jubiläumsandacht lautete: „Maria, Königin des Friedens”. Diakon Geog Lindner betonte, die Gottesmutter erinnere daran, wie sehr unsere Welt, unsrere Familien und jeder in seinem Herzen den Frieden braucht. Sie lädt uns ein, Brücken zu bauen und Versöhnung zu suchen. Bürgermeister Dieter Dehling dankte allen, die über 40 Jahre, durch ihr Engagement für den Glauben, beigetragen haben, dass diese schöne Tradition lebendig geblieben ist. Er sah es in unserer hektischen Zeit als wertvoll an, dass es noch solche Augenblicke gibt.
Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Ödputzberg Werner Englhard dankte allen Mitwirkenden an der Maiandacht und lud zum Dämmerschoppen ein. Für die Besucher gab es Leberkäs-, Fisch- und Lachssemmeln, sowie Pizzabrötchen. Der Erlös wird für kirchliche und soziale Zwecke gespendet. Posaunen- und Männerchor ließen noch vertraute Lieder erklingen.