Wie jedes Frühjahr  vor Ostern trafen sich engagierte Mitglieder des Oberpfälzer Wald Vereins Tännesberg um die Anlagen am Schlossberg von den Hinterlassenschaften des Herbstes und Winters zu befreien. Mit Besen, Rechen und viel Tatkraft machten sich die Helfer an die Arbeit. Insgesamt elf Teilnehmer beteiligten sich an der Aktion. Mehrere Vorstandmitglieder hatten Traktoren und Anhänger mitgebracht, um die Menge an Laub zu sammeln und wegzufahren.Dabei zeigte sich einmal mehr, dass der Verein altersmäßig breit aufgestellt ist. Als jüngster Helfer packte Bastian Heuberger (11) fleißig mit an. Der Vorsitzende Richard Schneider hatte die Aktion wie gewohnt hervorragend vorbereitet. Zudem hatte er bereits im Vorfeld einige Arbeiten erledigt. Gemeinsam nahmen sich die Mitglieder die verschiedenen Bereiche rund um den Schlossberg vor. Besonders im Fokus stand die gesamte Treppenanlage entlang der 14 Kreuzwegstationen.Laub, Äste und sonstiger Unrat wurden gründlich entfernt. Auch die Wege rund um die Anlagen und vor der Auferstehungskapelle wurden sorgfältig gesäubert. So können Spaziergänger und Besucher den traditionellen Kreuzweg wieder sicheren Schrittes begehen.Der Schlossberg ist seit vielen Jahren eng mit der Arbeit des Oberpfälzer Waldvereins verbunden.Die von Carl Burger um 1925 geschaffenen 14 Kreuzwegstationen, die Gruft und die Grotte „Chrstus in Ketten“ gehen auf das Engagement des OWV zurück. Im Jahr 2001 wurden die Kreuzwegstationen umfassend erneuert.Auch das Umfeld, der von Elisabeth Braun betreuten Auferstehungskapelle wurde gründlich gesäubert. Im Jahr 1996 wurde das Gebäude durch den Oberpfälzer Waldverein in seiner heutigen Form neu aufgebaut. Pünktlich zum Abschluss der Arbeiten trafen zwei Goldsteigwanderer ein, die quasi stellvertretend Ihren Dank für den Dienst an der Allgemeinheit aussprachen. Abschießend  ließen sich die Teilnehmer am Fuße des Kreuzweges eine von der Metzgerei Ebnet spendierte Brotzeit schmecken.