Die Bar der Rotlichtparty (Bild: Erwin Schmidbauer)

Rotlichtparty im Feuerwehrhaus Utzenhofen

Frau muss die Feste feiern, wie sie fallen! Und so schickten sich die Festdamen der Freiwilligen Feuerwehr Utzenhofen an, nach dem großen Erfolg der 90er Party im letzten Jahr auch dieses Jahr wieder ein Fest für die ganze Bevölkerung auszurichten. Dieses Jahr war es in loser Anlehnung an die Lichtzeichen der Feuerwehr eine Rotlichtparty am Freitag, dem 17. April. Und so verwandelte sich das Feuerwehrgerätehaus in Utzenhofen, genauer die aufwendig geschmückte Fahrzeughalle, ab 20 Uhr abends und in der Nacht wieder in eine große Bar für alle jungen und nicht mehr ganz so jungen Partygänger bis ins Rentenalter. Das trockene Wetter war den feiernden Gästen ebenfalls wohl gesonnen. Für das alters-gemischte Publikum in Bar und Vorplatz gab eine große Auswahl an Getränken mit und ohne Alkohol und einen Imbiss für die Hungrigen. Durch den frühen Beginn und der Einlasskontrolle war es auch für Jugendliche möglich, für eine gewisse Zeit Partyluft zu schnuppern, ein kleiner Beitrag zur Jugendarbeit mit der aktiven Jugendfeuerwehr in Utzenhofen. Die Feier war eine gute Übung und insbesondere ein kleiner Vorgeschmack für das große geplante Feuerwehrfest in Utzenhofen vom 11. bis 13. September 2026 auf dem gegenüberliegenden Sportplatz. So herrschte auch eine wunderbare Stimmung bei bester Laune der Gäste vor, am und im Feuerwehrhaus von Utzenhofen, bei guter Musik kamen alle Partylöwen bis nach Mitternacht auf ihre Kosten.
Ein Prüfling zeigt die stabile Seitenlage an einer Person (Bild: Erwin Schmidbauer)

Wissentest der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Kastl

Am 18. November trafen sich alle Feuerwehren der Gemeinde Kastl zum Wissenstest der Jugendfeuerwehren im Feuerwehrgerätehaus Utzenhofen. Es nahmen teil 9 Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehr Utzenhofen, 13 der FF Kastl, 5 Jugendliche der FF Pfaffenhofen und 9 Jugendfeuerwehrmitglieder der FF Wolfsfeld zwischen 12 und 17 Jahren. Der Wissenstest wird in vier Stufen abgelegt, von den 36 Jugendlichen waren 18 bei Stufe 1, 2 Stufe 2, 9 Stufe 3 und 7 Stufe 4. Thema des diesjährigen Wissentest war „Erste Hilfe”, dazu mussten digital ein Fragebogen mit multiple-choice-Antworten ausgefüllt werden und je nach Stufe verschiedene zusätzliche Aufgaben bewältigt werden. Stufe 1: Absetzen eines Notrufes, Stufe 2: Absetzen eines Notrufes und stabile Seitenlage bei einer Person vorführen. Stufe 3: Umgang mit einer bewusstlosen Person und Stufe 4: Umgang mit einer bewusstlosen Person und mit einem Schock einer Person. Als Schiedsrichter fungierten der Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl und der Kreisbrandmeister Florian Schlegel, weiterhin halfen die Funktionsträger der beteiligten Feuerwehren bei den Zusatzaufgaben. Alle 36 Jungfeuerwehrleute bestanden die Prüfung sehr gut und konnten ihr Abzeichen bzw. bei Stufe 4 eine Urkunde in Empfang nehmen. Die Schiedsrichter bedankten sich bei den Jugendlichen für ihre Bemühungen in der Prüfung und bei den Jugendwarten und Ausbildern für die Arbeit bei der Vorbereitung. Für die Gemeinde Kastl bedankte sich 2. Bürgermeister Andreas Otterbein bei allen, die hier in der Ausbildung und Prüfung ein Engagement in der Feuerwehr und im Brandschutz und damit für die Gesellschaft zeigten. Im Vertretung für alle beteiligten vier Feuerwehren sprach der Kommandant der FF Utzenhofen, Franz Schmidbauer, die Hoffnung aus, dass diesem Wissenstest noch viele Leistungsprüfungen und langjährige Mitarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren folgen werden. Danach gab es ein gemütliches Beisammensein mit einer Brotzeit.
Die Bittsteller der Freiwilligen Feuerwehr Utzenhofen kniend auf den Holzscheit (Bild: Franziska Lorenz)

Patenbitten der Freiwilligen Feuerwehr Utzenhofen in Ransbach

Vom 11. bis 13. September 2026 feiert die Freiwillige Feuerwehr Utzenhofen ihr 130jähriges Gründungsjubiläum und so machte sich eine große Abordnung der Feuerwehr mit musikalischer Begleitung auf nach Ransbach zur Freiwilligen Feuerwehr Ransbach, um ihn als Patenverein für dieses Fest zu gewinnen. Entsprechend dem Brauch baten die Vorstände und Kommandanten, der Festleiter und die Vertreterin der Festdamen auf einem Holzscheit knieend, unterstützt vom Kastler Bürgermeister, die Feuerwehr Ransbach, wieder die Patenschaft zu übernehmen. Dazu gab es vorher entsprechende Aufgaben lösen. So musste der Bürgermeister mit Metzgerschürze bekleidet zusammen mit dem Kommandanten ein Modell seines brennenden Rathauses mit der Kübelspritze löschen. Beide lösten die Aufgabe ohne zu zögern und erfolgreich. Als nächstes wurden die Bittsteller aufgefordert, gekleidet in Uniformen aus der Anfangszeit der Freiwilligen Feuerwehren mit der historischen Feuerspritze der Feuerwehr Ransbach gemeinsam durch Bretter aneinander verbunden, eine Wasserversorgung herzustellen und dann gemeinsam mehrere Eimer über eine Ziellinie zu spritzen. Damit die Angelegenheit nicht zu trocken wurde, hatte die Feuerwehr Ransbach ausreichend an stärkende Getränke für die schwer arbeitenden Bewerber gedacht. Auch diese Herausforderungen meisterten die vier Personen vorbildlich mit Hilfe einiger Festdamen, die anpackten, und der anderen Feuerwehrmitglieder. Doch immer noch nicht waren die Ransbacher erweicht worden, die Patenschaft zu übernehmen.


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