Im Feuerwehrgerätehaus traf sich die Feuerwehr am 11. April zur Jahreshauptversammlung. Dabei wurde den vier im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern gedacht. Zur Protokollverlesung durch Klaus Zollbrecht gab es keine Fragen und Anmerkungen. Der Kassenbericht von Rudi Lorenz erläuterte hohe Ausgaben im Vorfeld des Feuerwehrfestes, die bereits getätigt werden mussten, allerdings konnten durch viele Veranstaltungen Einnahmen erzielt werden. Der Kassenprüfer Georg Neger hatte mit Michael Herdegen die Kasse geprüft und konnte alle Buchungen korrekt nachvollziehen. Er empfahl der Versammlung die Entlastung des Kassiers, die auch einstimmig gewährt wurde.
Der 1. Kommandant Franz Schmidbauer berichtete von 77 Aktiven, davon 18 Frauen, was überdurchschnittlich ist. Es gab 18 Einsätze, viele Verkehrsregelungen, aber auch den Großbrand in Wolfersdorf. Es wurden fast 400 Einsatzstunden und fast 800 Übungsstunden abgeleistet.
Jugendwart Laurenz Knott zeigte auf, dass z. Z. zehn Jugendliche in der Wehr sind, davon vier Mädchen. Dieses Jahr sollen wieder Neumitglieder gewonnen werden.
Vom 1. Vorsitzenden Hubert Zollbrecht wurde insbesondere über die vergangenen und zukünftigen Veranstaltungen berichtet. Auch die Zahl der Mitglieder hat einen neuen Höchststand erreicht. Für das Feuerwehrfest werden aber viele freiwillige Helfer benötigt. Ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder wird noch stattfinden.
In den Grußworten bedankte sich 2. Bürgermeister Andreas Otterbein für das starke Vereinsleben und dankte Allen. KBM Alexander Graf zeigte auf, dass der Brand in Wolfersdorf erneut die Bedeutung der Ortsfeuerwehr offenbarte. Pater John bedankte sich für den Dienst am Menschen durch die Feuerwehr.
Festausschussvorsitzender Michael Wittmann ging ausführlich auf das Programm des Festes am 11. bis 13. September 2026 ein. Die Anfragen für die Werbung werden momentan ausgeführt, der Weg des Festzugs ist geplant, die Einwohner werden gebeten, die Häuser entsprechend zu schmücken.