Die Geehrten (mit Urkunden) sitzend von links: Reinhold Prey, Michael Weber, Michael Eckl, Josef Dausch, Martin Pflug, Johann Held. Stehend von links: Pfarrpräses Pfarrer Herbert Rösl, Heribert Pflug, Georg Kühner, Zentralpräses Pfarrer Stefan Haimerl, Christian Dausch, Erwin Biersl, Willi Greber, Alfred Zettl, Franz Vogl. (Bild: Hans Kiesl (hanskiesl@web.de))

Ehrungen beim Konvent der MMC Teunz

Die MMC-Ortsgruppe Teunz hatte zum jährlichen Konvent eingeladen. Zunächst wurde in der Pfarrkirche ein Gottesdienst gefeiert. Anschließend trafen sich die Sodalen zur Zusammenkunft im Gemeindehaus. Nach einem gemeinsamen Abendessen begrüßte Pfarrpräses Pfarrer Herbert Rösl, der auch die Veranstaltung moderierte, die Gäste. Nach dem Totengedenken, das von Ehrenobmann Johann Neuber vorgenommen wurde, stand die Ehrung langjähriger Sodalen im Mittelpunkt. Die Überreichung der Urkunden und Ehrennadeln erfolgte durch Pfarrer Rösl und den neu ernannten Zentralpräses Pfarrer Stefan Haimerl, der erstmalig in dieser MMC-Funktion nach Teunz gekommen war. Besonders gewürdigt wurden die Jubelsodalen Michael Weber für 70 Jahre, Martin Pflug für 60 Jahre und Johann Held für 50 Jahre Treue zur MMC Teunz. In seinem Konventvortrag befasste sich der Zentralpräses mit einer Überlieferung aus dem 13. Jahrhundert, wonach die heilige Mechthild von Hackeborn die Mutter Gottes um Beistand für ihre Sterbestunde bat. In einer Vision habe ihr dann Maria Hilfe zugesagt, jedoch mit dem Verlangen, täglich drei Ave Maria zu Ehren Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist zu beten. Pfarrer Haimerl empfahl, diese Gebete auch für sich selbst als „Goldenen Himmelsschlüssel” zu verwenden. Im Anschluss an den Vortrag ermunterte der Referent im Familien- und Verwandtenkreis auf Kinder und Jugendliche zuzugehen und sie für den christlichen Glauben und das Leben in der Kirche zu gewinnen bzw. wieder dazu hinzuführen und von ihren eigenen Glaubenserfahrungen zu erzählen. Mit dem gemeinsam gesungenen MMC-Lied beendete Pfarrer Rösl den offiziellen Teil und leitete zum gemütlichen Beisammensein über.
Gruppenbild der Teilnehmer vor dem prächtigen Altar in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt (Bild: Rita Salomon)

Fahrradwallfahrt der Männerkongregationen Teunz und Niedermurach

Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung” machte sich eine stattliche Gruppe von Mitgliedern der Marianischen Männerkongregationen aus Teunz und Niedermurach trotz unbeständiger Witterung mit dem Fahrrad auf den Weg zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Stadlern. Leider hielt das Wetter nicht: Bei anhaltendem, zeitweise starkem Regen radelten die Teilnehmer ihrem Ziel entgegen - eine wahrhaft herausfordernde Wallfahrt. Pfarrer i.R. Erwin Bauer begrüßte die Wallfahrer beim eigens angesetzten Gottesdienst mit launigen Worten. In seiner Predigt verglich er das christliche Leben mit einem Fahrrad: Ein Rad benötigt Mantel, Schlauch und Speichen, die teilweise ersetzt werden können. Unverzichtbar ist jedoch die Nabe. Ähnlich verhält es sich auch im Leben: Ohne einen Mittelpunkt fehlt dem Menschen als Gemeinschaftswesen etwas Wesentliches. Im Gottesdienst lässt sich Gemeinschaft erfahren, Unwichtiges tritt in den Hintergrund und der Blick kann sich wieder auf das Wesentliche richten. Das anschließende Mittagessen in Weiding hatten sich die Radler redlich verdient. Gut gestärkt traten sie danach die Heimfahrt an. Der Zeitpunkt für die Rückfahrt erwies sich als gut gewählt: Kaum waren die letzten Teilnehmer zu Hause angekommen, begann es erneut zu regnen. Trotz der Strapazen waren sich alle einig, dass auch im kommenden Jahr wieder eine Radwallfahrt stattfinden soll - dann hoffentlich bei besserem Wetter.


Weitere Artikel

north