Ein nur „ja” zur Patenschaft sagte die Pirker Blechmusi nicht, die Roggensteiner mussten sich diese erst bei „Wer wird Patenverein?” erspielen. (Bild: Kerstin Kiener)

Wenn das Roggensteiner Patenbitten in Pirk zur Quizshow wird

Vor drei Jahren standen die Roggensteiner als Paten an der Seite der Pirker Blechmusi bei deren Jubiläum. Nun wurden die Rollen getauscht: Für ihr 55-jähriges Gründungsjubiläum heuer machte sich die Jugendkapelle Roggenstein auf den Weg nach Pirk, um die Pirker Blechmusi offiziell um die Patenschaft zu bitten. Gemeinsam traf man sich an der Schule zu einem Standkonzert und marschierte Richtung Pfarrheim. Doch ein einfaches „Ja“ kam den Gastgebern nicht in den Sinn. Stattdessen verwandelte sich der Saal kurzerhand in ein Fernsehstudio. Unter dem Motto „Wer wird Patenverein?“ mussten sich die Musiker ihr Wunsch-Ja erspielen. Mit originalgetreuen Sound- und Lichteffekten, bekannten Jingles und viel Humor führten die Pirker durch einen Abend, der an Unterhaltung kaum zu überbieten war. Die Fragen drehten sich – ganz im Stil der Sendung – rund um die Pirker Blechmusi, Wissenswertes aus der Welt der Blasmusik und nicht zuletzt um die Hausbiersorte der Gastgeber. Mit Teamgeist, musikalischem Fachwissen und einer guten Portion Schlagfertigkeit meisterten die Roggensteiner Runde um Runde und sorgten dabei immer wieder für Gelächter, nicht zuletzt dank des Moderatorenteams. Die beiden Frontsänger David Meierhöfer und Matthias Zimmerer alias „Günther Lauch” und „Lauch Günther” liefen zur Bestform auf. Neben den Fragen hatte das Vorbereitungsteam auch Spiele eingebaut. So musste die Bier-Hausmarke am Geschmack erkannt werden. Spätestens bei der alles entscheidenden Frage war klar: Dieses Patenbitten hatte Erfolg. Der frisch gewählte erste Vorstand Tobias Forster sagte schließlich mit einem herzlichen „Ja“ zu und unterzeichnete die Patenschaftsurkunde zusammen mit Vorstand Daniel Fenzl von den Roggensteinern. Die Pirker Blechmusi übernimmt also die Patenschaft für das Jubiläumsjahr der Jugendkapelle Roggenstein. Gemeinsam wurde angestoßen, gefeiert und der gelungene Abend in geselliger Runde beschlossen. Und wie es sich für Musikanten gehört, wurde auch gemeinsam musiziert.
Ehrung für 20 Jahre (Martina Uschold), Ulrike Gösl, Ehrung für 40 Jahre (Brigitte Beierl) und Martha Bauer vom Bezirk. (Bild: Ulrike Gösl)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Vergangenen Mittwoch feierte man in der Pfarrkirche St. Erhard Roggenstein den alljährlichen Gedenkgottesdienst für die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder: Cäcilia Mitlmeier (Lämersdorf), Klara Hartung (Zieglmühle) und Agnes Bojer (Zeßmannsrieth), den Pfarrer Jo Jovilla Kurian zum ersten Mal beim Frauenbund Roggenstein zelebrierte. Anschließend fand im Pfarrheim die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen statt. Zu Beginn begrüßte Ulrike Gösl die anwesenden Mitglieder, besonders Hr. Pfarrer Kurian, Diakon Wabra, sowie Frau Martha Bauer vom Bezirk, die alle ein Grußwort sprachen. Anschließend las Schatzmeisterin Angelika Ertl den Kassenbericht vor und Schriftführerin Elisabeth Bojer gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zu Beginn wurde den verstorbenen Bundesschwestern eine Gedenkminute gewidmet und auf die einzelnen Veranstaltungen, mit Bildern hinterlegt, erinnert. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Brigitte Beierl und Ingrid Lukas, Johanna Schönberger (beide entschuldigt) durch Frau Bauer die Ehrennadel in Gold verliehen und ein Blumenstock als kleines „Dankeschön“ überreicht, sowie für 20 Jahre Mitgliedschaft Frau Martina Uschold mit der silbernen Ehrennadel. Bei der Neuwahl der Vorstandschaft wurden verschiedene Optionen vorgestellt und es kam nach Abstimmung der Mitglieder folgender Beschluss zustande. Die bisherige Vorstandschaft führt den Verein kommissarisch für ein Jahr weiter, allerdings ohne Jahresprogramm, außer Besuch der Mitglieder bei runden Geburtstagen und bei Beerdigungen mit Fahnenbegleitung. Im Anschluss bedankte sich die Vorstandschaft bei den Mitgliedern für ihre Unterstützung und lud sie zu einem kleinen Imbiss ein.
Erinnerungsfoto der Kommunionjubilare mit Pfarrer Jo Jovilla Kurian (rechts). (Bild: Inge Wolfrath)

Jubelkommunionfeier in Roggensteiner Kirche St. Erhard

In der Pfarreiengemeinschaft Leuchtenberg-Michldorf-Roggenstein feierte man letzten Sonntag in der Roggensteiner Kirche St. Erhard Jubelkommunion. Der Einladung waren über 20 Jubilare gefolgt, die vor 25 oder 50 Jahren in Roggenstein zum ersten Mal ihre Hl. Kommunion feierten. Die Jubilare wurden von Pfarrer Jo Jovilla Kurian und den Ministranten feierlich in die festlich geschmückte Kirche geleitet. Der feierliche Gottesdienst wurde vom Jugendchor Roggenstein „Sing & Smile“ musikalisch umrahmt. Pfarrer Kurian zeigte sich eingangs erfreut, dass so viele ehemalige Erstkommunikanten gekommen waren, um den denkwürdigen Tag mit einem freudigen Wiedersehen zu begehen. Die Lesung trug Jubelkommunikant Andreas Hartung vor. Die Fürbitten und auch die Kommunionbetrachtung wurden von PGR-Mitgliedern vorgelesen. In den Fürbitten gedachte man auch der bereits verstorbenen Jubilare. Pfarrer Kurian stellte in seiner Predigt über „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“. die Verbindung zu Jesus Christus dar. Zum „Vater unser“ lud er die Jubilare nach vorne in den Altarraum ein um sich an den Händen zu nehmen. Nach dem feierlichen Gottesdienst galt der Dank allen Mitwirkenden, Verantwortlichen, Organisatoren und Helfern und anschließend wurde noch im Altarraum ein Erinnerungsfoto gemacht. Auch Pfarrer Gerhard Schmidt war beim Jubiläum mit dabei.
Pater Jo bat die fünf Kinder, dass sie sich selbst vorstellten und band sie aktiv in die Messfeier mit ein und sie waren mit Begeisterung dabei. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Fünf Kinder kommen am 10. Mai 2026 zur Erstkommunion

In der Pfarrkirche St. Erhard wurden die zukünftigen Kommunionkinder beim Vorstellungsgottesdienst vom Kinderchor Roggenstein musikalisch begleitet. Die fünf Kinder aus Roggenstein: Matthias Malzer, Anna Mitlmeier, Ann-Maria Schmidt, Bastian Schneider und Nele Schnupfhagn nahmen in der ersten Kirchenbank des Gotteshauses Platz. Das Erstkommunionmotto 2026, herausgeben vom bonifatiuswerk, „Ihr seid meine Freunde“ stellte Pater Jo gleich am Anfang der Messfeier in den Mittelpunkt. „Jesus ich will dein Freund sein“ das sollte für die Erstkommunionkinder besonders gelten. Mit offenen Herzen sind die Kinder bei Jesus willkommen und durch das Beten, Singen und den Besuch des Gottesdienstes zeigt ihr, dass ihre Freunde seid, so der Priester. Pater Jo bat sie, dass sie sich selbst namentlich vorstellten und dieser Aufforderung kamen sie gerne nach. Vor dem Volksaltar hatten sie sich dazu aufgestellt und so konnten sie von den zahlreichen Gläubigen, ihren Eltern mit Familien gesehen und gehört werden. Sie stellten auch ihre Lieblingsbeschäftigungen heraus und dass sie gerne bei den Vorbereitungsstunden für die Erstkommunion dabei sind. Auch vor dem Volksaltar stimmten sie die Gläubigen auf das Kyre ein und sie trugen später die Fürbitten vor. Da Roggenstein seit September mit Leuchtenberg und Michldorf eine Pfarreiengemeinschaft bildet, werden sie, insgesamt 23 Kinder, gemeinsam auf die Erstkommunion vorbereitet. Dieses große Fest, bei dem die fünf Kinder in Roggenstein zum ersten Mal die Hostie empfangen können, findet am Sonntag, 10. Mai 2026 in der Roggensteiner Pfarrkirche statt.


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Anwesende Geehrte v. links: Alfons Amend, Vertreter NBMB Ferdinand Münch, 1. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, Gerhard Maier, 1. Vorstand Daniel Fenzl, Heidi Hierold, Kathrin Bayer, Magdalena Ram, Johanna Zitzmann, Alexander Ram, Josef Kick, Markus Ringer, Paulus Kellner, Elias Ram, Michael Scheibl, 2. Vorstand Florian Reil (Bild: Julia Herold)

Jede Menge Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung

Am 28. Februar fanden zahlreiche Mitglieder der Jugendkapelle ihren Weg zur Jahreshauptversammlung nach Roggenstein. Der erste Vorstand Daniel Fenzl begrüßte die Anwesenden und blickte zusammen mit Co-Dirigent Manfred Mislik und Kapellensprecherin Julia Herold auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Ob Nordgautag in Grafenwöhr, Kreisserenade in Parkstein, Frühlingsfest in Weiden und noch vieles mehr, auch dieses Jahr sorgten zahlreiche Auftritte für unvergessliche Erlebnisse. Auch die Jugendarbeit kam im vergangenen Jahr nicht zu kurz. Mit Zeltlager, Faschingsbasteln und Winterwanderung wurde besonderes Augenmerk auf den Einbezug des Nachwuchses gelegt. Ein besonderer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen der Absolventen des Leistungsabzeichens D2 (Silber) und D3 (Gold), sowie die zahlreichen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Johanna Zitzmann legte mit der Querflöte die D3 Leistungsprüfung ab und Michael Scheibl die D2 Leistungsprüfung auf der Trompete. In diesem Zuge galt auch ein besonderer Dank an Sophia Haupt, die mit sehr großem Engagement die Prüfungsvorbereitung geleitet hatte. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden acht Mitglieder geehrt, ebenfalls acht weitere Musiker wurden für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt, darunter auch erster Bürgermeister Herr Andreas Wutzlhofer. Ebenfalls wurden Ehrungen für 20, 30, 35 und 40 Jahre Treue überreicht. Besonderer Dank gilt den drei Mitgliedern, die der Kapelle seit 50 Jahren ihre Treue leisten, sowie den sieben Musikern, die den Verein schon seit 55 Jahren unterstützen. Hervorzuheben sind hier Sepp Wolfrath und Gerhard Maier, die seit ihren 55 Jahren Mitgliedschaft aktiv im Verein musizieren. Des Weiteren wurde Kapellensprecherin Angelika Zitzmann verabschiedet, und erhielt ein kleines Dankeschön für ihr jahrelanges Engagement in ihrem Amt. Zum Abschluss folgte ein Ausblick auf das Jahr 2025 durch den 1. Vorsitzenden Daniel Fenzl.
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