Vor drei Jahren standen die Roggensteiner als Paten an der Seite der Pirker Blechmusi bei deren Jubiläum. Nun wurden die Rollen getauscht: Für ihr 55-jähriges Gründungsjubiläum heuer machte sich die Jugendkapelle Roggenstein auf den Weg nach Pirk, um die Pirker Blechmusi offiziell um die Patenschaft zu bitten. Gemeinsam traf man sich an der Schule zu einem Standkonzert und marschierte Richtung Pfarrheim. Doch ein einfaches „Ja“ kam den Gastgebern nicht in den Sinn. Stattdessen verwandelte sich der Saal kurzerhand in ein Fernsehstudio. Unter dem Motto „Wer wird Patenverein?“ mussten sich die Musiker ihr Wunsch-Ja erspielen. Mit originalgetreuen Sound- und Lichteffekten, bekannten Jingles und viel Humor führten die Pirker durch einen Abend, der an Unterhaltung kaum zu überbieten war. Die Fragen drehten sich – ganz im Stil der Sendung – rund um die Pirker Blechmusi, Wissenswertes aus der Welt der Blasmusik und nicht zuletzt um die Hausbiersorte der Gastgeber. Mit Teamgeist, musikalischem Fachwissen und einer guten Portion Schlagfertigkeit meisterten die Roggensteiner Runde um Runde und sorgten dabei immer wieder für Gelächter, nicht zuletzt dank des Moderatorenteams. Die beiden Frontsänger David Meierhöfer und Matthias Zimmerer alias „Günther Lauch” und „Lauch Günther” liefen zur Bestform auf. Neben den Fragen hatte das Vorbereitungsteam auch Spiele eingebaut. So musste die Bier-Hausmarke am Geschmack erkannt werden. Spätestens bei der alles entscheidenden Frage war klar: Dieses Patenbitten hatte Erfolg. Der frisch gewählte erste Vorstand Tobias Forster sagte schließlich mit einem herzlichen „Ja“ zu und unterzeichnete die Patenschaftsurkunde zusammen mit Vorstand Daniel Fenzl von den Roggensteinern. Die Pirker Blechmusi übernimmt also die Patenschaft für das Jubiläumsjahr der Jugendkapelle Roggenstein. Gemeinsam wurde angestoßen, gefeiert und der gelungene Abend in geselliger Runde beschlossen. Und wie es sich für Musikanten gehört, wurde auch gemeinsam musiziert.