Geschenke zum Jubiläum überreichten Kolping-Vorstand Christoph Bacher, Bürgermeister Michael Meiler und KLJB-Chefin Luisa Schwab an die Führung des Pirker Kirwavereins Lisa Hofmann und Markus Reil. (Bild: Kerstin Kiener)

Schwalben, Bankerl und Birke für den Kirwaverein Pirk

Mit einem ebenso originellen wie liebevoll zusammengestellten Patengeschenk überraschten die beiden Patenvereine Kolping Luhe und KLJB Luhe den Kirwaverein Pirk beim Frühschoppen der Jubiläumskirwa. Christoph Bacher, Vorsitzender von Kolping Luhe, und Luisa Schwab, Vorständin der KLJB Luhe, überreichten gleich drei Geschenke, die Humor, Symbolkraft und bleibende Erinnerungen miteinander verbanden. Den Anfang machte eine Urkunde mit einem Augenzwinkern. Solange sie sich im Besitz des Kirwavereins befindet, dürfen sich die Pirker auch weiterhin die sogenannten Schwalben zum Aufstellen des Kirwabaums von den „Louern“ ausleihen. Die scherzhafte Formulierung sorgte bei den zahlreichen Gästen für Gelächter und zeigte zugleich die enge Freundschaft zwischen den beiden Patenvereinen und dem Kirwaverein. Praktisch und zugleich persönlich war das zweite Geschenk: ein handgefertigtes Bankerl mit zwei Sitzkissen. Eingebrannt sind die Logos von Kolping Luhe und KLJB Luhe sowie ein Kirwabaum und der Luher Kirchturm. Da der Kirwaverein bislang über kein eigenes Vereinsheim verfügt, bleibt das Bankerl zunächst beim Vereinsvorsitzenden. Über seinen endgültigen Standort wird noch beraten. Einfach frei aufzustellen kommt für den Verein jedoch nicht infrage – dafür ist das liebevoll gestaltete Erinnerungsstück zu schade. Auch mit dem dritten Geschenk bewiesen die Patenvereine Liebe zum Detail. Weil sowohl das Pirker Gemeindewappen als auch das Logo des Kirwavereins einen Baum zeigen, gingen sie der Frage nach, um welche Baumart es sich handelt. Das Ergebnis: eine Birke. Eine junge Birke soll künftig in der Nähe des Festplatzes an das zehnjährige Bestehen des Kirwavereins erinnern. Bürgermeister Michael Meiler gratulierte im Namen der Gemeinde zum Jubiläum und überreichte einen Zuschuss zur neuen Vereinsfahne. Er würdigte das Engagement des Kirwavereins, der in nur zehn Jahren zu einer festen Größe im Dorfleben geworden sei und mit seinen Veranstaltungen Menschen aller Generationen zusammenbringe.
Die neue Vorstandschaft um Vorsitzenden Markus Reil und Lisa Hofmann (Vierter und Fünfte von links) geht mit großer Vorfreude ins Jubiläumsjahr.<br> (Bild: Volker Keck)

Pirker Kirwaverein startet mit Neuwahlen ins Jubiläumsjahr

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kirwavereins wurde nicht nur auf das vergangene Vereinsjahr zurückgeblickt, sondern auch voller Vorfreude auf die kommende Kirwa geschaut: Der Verein feiert heuer sein zehnjähriges Bestehen mit Fahnenweihe. Ein wichtiger Punkt des Abends waren die turnusmäßigen Neuwahlen. Dabei zeigte sich, dass der Verein künftig breiter aufgestellt ist: Statt bisher fünf unterstützen nun insgesamt neun Beisitzer die Arbeit der Vorstandschaft. Die Führungsspitze blieb dabei unverändert: Erster Vorstand bleibt Markus Reil, seine Stellvertreterin ist Lisa Hofmann. Die Kasse führt Katja Welzl mit ihren Prüfern Johannes Albrecht und Michaela Nößner weiter. Das Schriftwesen liegt bei Paul Lautenschlager. Als Beisitzer wurden Regina Zimmerer, Josef Passauer, Andreas Pregler, Georg Hirmer, Stefanie Reil, Romina Keck, Elina Meier und Dietmar Schaller gewählt. Großen Raum nahmen außerdem die Neuerungen für die kommenden Veranstaltungen ein. Beim Lumpenball dürfen sich die Besucher in diesem Jahr auf einen besonderen Programmpunkt freuen. In einer Pause stellen die Mädels von „Reh.Louh.Ded” aus Luhe den Festsaal auf den Kopf. Der Kartenvorverkauf dafür läuft bereits. Ein deutliches Zeichen setzt der Verein auch für die jüngste Generation: Am Kirwasamstag wird es erstmals seit längerer Zeit wieder einen Kindernachmittag geben. Damit soll die Kirwa ganz bewusst als Fest für die ganze Familie erlebbar werden. Auch am Kirwasonntag gibt es Änderungen. Der beliebte Nachmittag mit Kaffee und Kuchen findet dieses Mal beim Gewölbe Pirk beziehungsweise im Innenhof statt. Die Nähe zum Austanzen sowie die besseren Möglichkeiten, auf das Wetter zu reagieren, gaben hierfür den Ausschlag. Das Austanzen selbst soll in diesem Jahr Jung und Alt zusammenbringen. Um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, lädt der Kirwaverein am 26. April ausdrücklich Tänzer aller Generationen, unabhängig von Erfahrung oder Alter, zu einem öffentlichen Tanzkurs ein.
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