von links: Kirchenpflegerin Maria Richthammer, Büchereileiterin Irmi Sittl, Bürgermeister Florian Reger mit Sohn Tom, stellvertr. Büchereileiterin Lisa Eger und Stadtpfarrer Pater Georg Parampilthadathil. (Bild: Irmi Sittl)

Stadtbücherei Pfreimd erneut mit Gold ausgezeichnet

Große Freude über die Auszeichnung des Sankt Michaelsbundes: Die Stadtbücherei ist für ihr besonderes Engagement und ihre vielfältigen Angebote erneut mit dem Büchereisiegel in Gold des Sankt Michaelsbundes ausgezeichnet worden. Der Büchereifachverband Sankt Michaelsbund, Landesverband Bayern e.V., der bayernweit über 1000 Büchereien bei ihrer Arbeit unterstützt, hat für ehrenamtlich und nebenamtlich geführte Büchereien in Orten bis 10.000 Einwohnern 16 Mindestanforderungen formuliert, die die Stadtbücherei Pfreimd alle erfüllt. Das Büchereisiegel, das zwei Jahre gültig ist, würdigt die Arbeit des gesamten Bücherei-Teams. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie zeigt, dass unsere Arbeit wahrgenommen und geschätzt wird. Gleichzeitig ist sie Ansporn, die Angebote weiterzuentwickeln und neue Ideen umzusetzen”, sagte Büchereileiterin Irmi Sittl bei der Entgegennahme der Urkunde. Ihr Dank galt dem gesamten ehrenamtlichen Team, der Stadt Pfreimd als Trägerin und der Pfarrei Pfreimd als Kooperationspartnerin für die Unterstützung und die finanzielle Ausstattung der Stadtbücherei. Bürgermeister Florian Reger, Stadtpfarrer Pater Georg Parampilthadathil und Kirchenpflegerin Maria Richthammer beglückwünschten das Bücherei-Team und bedankten sich bei den ehrenamtlichen Helfern: „Sie sind mit ihrem außerordentlichen Engagement der Garant für die Erfolgsgeschichte der Stadtbücherei Pfreimd. Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Pfreimd und der Pfarrei Pfreimd ist nicht mehr wegzudenken und hat sich als Ort der Begegnung und Kommunikation etabliert.” Mit der Auszeichnung erhält die Stadtbücherei nicht nur Anerkennung, sondern auch Rückenwind für ihre weitere Arbeit. Denn eines steht fest: Die Bücherei ist ein wichtiger Ort für alle, die lesen, lernen, entdecken oder einfach miteinander ins Gespräch kommen möchten – und das bereits seit 1991.
Kinder des Ferienprogramms mit den Jugendwartinnen des OWV Pfreimd (Bild: Sebastian Most)

Ein Tag in der Natur mit dem OWV Pfreimd

Zwischen dem Zwitschern der Vögel und dem Rascheln der Blätter machte sich eine Gruppe von 13 Kindern gespannt auf den Weg in den Wald, um gemeinsam die Natur zu entdecken. Die Veranstaltung wurde von den Jugendwartinnen des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) im Rahmen des Pfreimder Kinderferienprogramms organisiert und stand unter dem Motto „Wald im Glas”. Los ging es um 10 Uhr mit einer kleinen Wanderung durch den Wald auf dem Eixlberg. Dabei sammelten die Kinder mit viel Eifer verschiedene Naturmaterialien wie Moos, Äste, Flechten und kleine Pflanzen, die später für das Bastelprojekt verwendet wurden. Nach der erfolgreichen Sammeltour ging es hoch auf den Eixlberg und ran ans Basteln. Aus gesammelten, alten Gurkengläsern entstanden so kleine „Wälder im Glas”. Die Kinder schichteten hierfür ihre Fundstücke in die Gläser und gestalteten ihren ganz persönlichen Miniaturwald. Anschließend wurden die Gläser fest verschlossen. Dadurch entsteht im Inneren ein eigenes kleines Ökosystem, bei dem Substrat, Mikroorganismen, Pflanzen, Wasser und Luft zusammenspielen und somit einen natürlichen Kreislauf bilden. Zum Abschluss stärkten sich die Kinder noch bei einer gemeinsamen Brotzeit, die den letzten Programmpunkt des abwechslungsreichen Vormittags bildete. Gegen 13 Uhr endete die Veranstaltung. Die Jugendwartinnen des OWV freuten sich über die große Begeisterung der Kinder. Alle hatten sichtlich Spaß an der Kombination aus Naturerlebnis und kreativem Gestalten.


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Bei der Serenade im Naabtalhaus präsentierte das Orchester Pfreimd unter der Leitung von Winfried Siller ein Programm aus drei Klangwelten. (Bild: Karl Prell)

Serenade des Pfreimder Orchesters entführt in drei Klangwelten

Jiddisch, keltisch, bayerisch – unter diesem Titel lud das Orchester Pfreimd zur Serenade ins Naabtalhaus Luhe-Wildenau ein. Bei sommerlicher Atmosphäre und einem passenden kulinarischen Angebot erlebten die Gäste einen abwechslungsreichen Abend, der musikalisch durch drei ganz unterschiedliche Kulturräume führte. Die Idee und die Zusammenstellung des Programms lagen in Händen des Vorsitzenden des Gesang- und Orchestervereins, Karl Prell. Den Auftakt machte die jiddisch-klezmerische Musik. Mit „At the Rabbi’s Feast“, dem „Dance of Displeasure“ und dem heiteren „Bulgar from Kishinev“ erklangen Melodien aus der jüdischen Musiktradition Osteuropas. Sprecher Winfried Bühner führte kurzweilig durch das Programm und gab den einzelnen Stücken mit seinen Erläuterungen einen interessanten Hintergrund. Anschließend wurde es keltisch. Die musikalische Reise führte von Galizien über die Isle of Man bis nach Irland. Zu hören waren temperamentvolle Stücke ebenso wie ruhige und melancholische Melodien, darunter „Quiet Sailing Waters“ und „The Foggy Dew“. Zum Schluss kehrte das Orchester musikalisch in die Heimat zurück. Ein Menuett aus Regensburg, ein Walzer aus Parkstein und ein Tanz aus Nabburg stellten zunächst die Oberpfalz in den Mittelpunkt. Mit einem Aufzug aus dem Kloster Weyarn und einem Ländler ging es weiter ins südliche Bayern. Den heiteren Schlusspunkt bildete „Von Rittern und Gauklern“. Unter der musikalischen Leitung von Winfried Siller präsentierte das Orchester Pfreimd damit ein Programm, das Traditionen aus drei Regionen miteinander verband. Zusammen mit der Bewirtung wurde die Serenade im Naabtalhaus zu einem rundum stimmungsvollen Sommerabend.
Ehrungen und Verabschiedungen beim AWO-Ortsverein Pfreimd. Von links Karl Mayer, Cäcilia Butz, Georg Pfannenstein, Kreisvorsitzende Ulrike Roidl, Vorsitzender Norbert Auer, Rese Wagner und die verabschiedeten Vorstandsmitglieder Marianne Baumgärnter und Schriftführerin Maria Ostler-Scharl. (Bild: Maria Ostler-Scharl)

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins Pfreimd mit Ehrungen und Verabschiedungen

Zwei verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedete AWO-Vorsitzender Norbert Auer im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins im Siedlerheim. Die fünf Grundwerte der AWO - Freiheit - Gleichheit - Gerechtigkeit - Solidarität und Toleranz – bildeten das Fundament des Ortsvereins, sagte Auer. Ohne engagierte Vorstandschaft könnten diese Werte nicht mit Leben erfüllt werden. Der Vorsitzende bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Schriftführerin Maria Ostler-Scharl und Beisitzerin Marianne Baumgärtner für ihre engagierte Mitarbeit. Anschließend nahm Auer die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Seit 10 Jahren gehört Richard Tischler, Altbürgermeister von Pfreimd, der AWO an. Dafür wurde er in Abwesenheit geehrt. Seit 20 Jahren ist Vorstandsmitglied Karl Mayer ein engagiertes Mitglied, dafür erhielt er eine Urkunde und Nadel. Rese Wagner gehöre seit 30 Jahren zu den Aktivsten. Mit Urkunde, Nadel und Blumen dankte Auer für Ihre Treue und ihren Einsatz. Ebenfalls 30 Jahre engagierte sich Thomas Grebe (nicht anwesend), dem Urkunde und Nadel nachgereicht werden. Vor 51 Jahren wurde der Ortsverein gegründet. Davon gehören Cäcilia Butz und Georg Pfannenstein 40 Jahre mit großem Einsatz zur AWO-Familie. Urkunden, Nadeln, Blumen, Sekt und ein Dankeschön gab es dafür vom Vorsitzenden. AWO-Kreisvorsitzende Ulrike Roidl gratulierte und beglückwünschte den Ortsverein, der mit dem ganzen Team ein beeindruckender, sozialer Faktor in Pfreimd geworden sei.
Der neu gewählte Vorstand mit von links Karl Mayer, Hermann Moritz, Georg Pfannenstein, Resi Eichinger, Bernhard Ostler, Sieglinde Ebner, Kreisvorsitzende Ulrike Roidl,, Vorsitzender Norbert Auer, Clementine Wölker, Rese Wagner und Kassenprüfer Christa Schießl und Arnold Kimmerl. Nicht anwesend waren Silke Schmid und Wilhelm Eder. (Bild: Maria Ostler-Scharl)

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins

Trotz hochsommerlicher Temperaturen kam nahezu die Hälfte aller Mitglieder des AWO-Ortsvereins Pfreimd zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ins Siedlerheim. Der alte und einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Norbert Auer blickte voller Stolz auf die AWO, die eine feste Größe im sozialen Leben und ein aktiver und verlässlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens der Stadt Pfreimd sei. Der Ortsverein baue Brücken zwischen den Menschen und helfe dort, wo Hilfe gebraucht werde. Auf ein ereignisreiches Jahr blickte der Geschäftsführer der Sozialpädagogischen Tagesstätte Pfreimd Hans Müller, deren Träger der AWO-Ortsverein ist, zurück. Täglich können neun Kinder von 14 Fach- und Hilfskräften betreut werden. Trotz hoher Kosten sei 2025 ein kleiner Gewinn erzielt worden. Schriftführerin Maria Ostler-Scharl sprach über 18 sehr gut besuchte Vorträge und Veranstaltungen zu Themen wie Demenz und Patientenverfügung sowie Erlebnisfahrten zum Parkstein, Wasserkraftwerk Reisach, Sternwarte Dieterskirchen, Plättenfahrt und vielem mehr. Die 14tägigen „gemütlichen Beisammensein“ bei Kaffee und Kuchen im Siedlerheim würden gerne angenommen. In den letzten 18 Monaten hätten 826 Frauen und Männer an den AWO-Veranstaltungen teilgenommen. Ihr Dank galt besonders Rese Wagner und Clementine Wölker, die diese Termine durch ihr großes Engagement erst möglich machten. Kassier Bernhard Ostler berichtete von einem soliden Kassenstand. Die Kassenprüfer Arnold Kimmerl und Christa Schießl bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Bei den Neuwahlen zur Vorstandschaft wurden AWO-Kreisvorsitzende Ulrike Roidl, AWO-Ehrenkreisvorstand und Ehrenbürger MdB a.D. Georg Pfannenstein und Altbürgermeister Arnold Kimmerl als Wahlvorstand ernannt. In großer Harmonie und jeweils einstimmig wählten die 27 Mitglieder in geheimer Wahl einen neuen Vorstand: 1. Vorsitzender Norbert Auer, seine Stellvertreterin Rese Wagner, Schriftführerin (neu) Silke Schmid, Kassier Bernhard Ostler, Beisitzer Karl Mayer, Clementine Wölker, Resi Eichinger, Georg Pfannenstein,Sieglinde Ebner, Hermann Moritz und (neu) Wilhelm Eder. Kassenprüfer bleiben Arnold Kimmerl und Christa Schießl. In seinem Schlusswort freute sich Norbert Auer mitteilen zu können, dass es fünf Neuaufnahmen im Ortsverein gebe.
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