Die beiden 4. Klassen der Fichtelnaabtal-Grundschule-Neusorg im Sportcamp Bischofsgrün.  (Bild: Sophia Popp)

Erlebnisreiche Abschlussfahrt ins Sportcamp Bischofsgrün

Zum Abschluss ihrer Grundschulzeit verbrachten die Schülerinnen und Schüler der beiden 4. Klassen der Fichtelnaabtal-Sport-Grundschule Ebnath-Neusorg gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Lia Ziegler und Johanna Regner, der Förderlehrerin Sophia Popp sowie der Jugendsozialarbeiterin Andrea Hart abwechslungsreiche Tage im Sportcamp in Bischofsgrün. Passend zur sportlichen Ausrichtung der Unterkunft stand auch das Programm ganz im Zeichen von Bewegung und Gemeinschaft. Im Hohen Fichtelgebirge unternahmen die Kinder Wanderungen zum Ochsenkopf und rund um Bischofsgrün. Besondere Highlights waren die Talfahrt mit der Gondel und die rasanten Fahrten mit dem Alpine Coaster, die für jede Menge Spaß und einen kleinen Adrenalinkick sorgten. Auch die moderne Sportanlage des BLSV-Sportcamps wurde intensiv genutzt. Auf dem Kunstrasenplatz, dem Beachvolleyballfeld und in der Dreifachsporthalle konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Begeisterung für Fußball, Basketball, Volleyball, Leichtathletik und abwechslungsreiche Bewegungsparcours freien Lauf lassen. Nach den sportlichen Aktivitäten stärkten sich die Kinder bei der hervorragenden und abwechslungsreichen Verpflegung des Sportcamps für die nächsten Programmpunkte. Eine ganz besondere Herausforderung erwartete die jungen Fichtelnaabtaler an der bis zu 18 Meter hohen Outdoor-Kletterwand. Mit viel Mut, Ausdauer und gegenseitiger Unterstützung meisterten die Kinder die anspruchsvolle Kletteraufgabe mit Bravour. Die Abende ließen die Viertklässler bei einer Nachtwanderung, gemeinsamen Spielen im Freizeitraum oder weiteren sportlichen Aktivitäten entspannt ausklingen. Gerade die gemeinsamen Erlebnisse, das Miteinander und die vielfältigen Bewegungsangebote stärkten das Gemeinschaftsgefühl und machten die Abschlussfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für die Kinder aus dem Fichtelnaabtal war diese Abschlussfahrt der erste mehrtägige Schulausflug mit Übernachtung. Entsprechend begeistert kehrten sie mit vielen schönen Erinnerungen, gestärktem Teamgeist und zahlreichen gemeinsamen Erlebnissen nach Hause zurück.


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auf dem Bild sind die Ehejubilare des Jahres 2026, zusammen mit Pfarrer Julius Johnrose v.li., stellvertretender Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Roth 3. v.li. und Arbeitskreis-Koordinator Ehe & Familie Richard König 2. v.li. (Bild: Alexander Hörl)

Ehejubilare feiern Dankgottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft

Den ersten Teil der Feierlichkeiten haben die Eheleute schon am vergangenen Mittwoch erlebt, als sie zu einem Vortrag zum Thema „Weil die Liebe niemals endet“ mit Referent Andreas Holzfurtner eingeladen waren. Im zweiten Teil zogen die 24 Ehejubilare aus der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth gemeinsam mit Pfarrer Julius und den Ministranten vom Rathaus hinauf zur Pfarrkirche St. Martin in Pullenreuth. Dort angekommen, wurden die Jubilare von den zwei wartenden Ministranten mit einer Rose begrüßt. Als alle Platz genommen hatten, begrüßte der Geistliche mit folgenden Worten die Ehejubilare recht herzlich: „Der Herr, der uns alle täglich segnet, sei mit euch“. Weiter ging es dann mit der Lesung, die eine Jubilarin vorgetragen hatte. Nach dem Evangelium aus Johannes erzählte Pfarrer Julius den Ehejubilaren in seiner Predigt, dass sie es sind, die gemeinsam durch eine lange Zeit zusammen gelebt haben, egal ob über schöne oder über traurige Momente hielten sie zusammen, so er weiter. Nach dieser Predigt segnete der Geistliche die Ehejubilare, würdigte Ihre Lebenszeit und sprach ihnen Gottes Segen aus. Weiter ging es mit den Fürbitten, die von den Jubilaren vorgetragen worden sind. Bei der Kommunion konnten die Ehejubilare alle beide Gestalten der Kommunion in Empfang nehmen, was sie auch taten. Nach der Kommunion verlasen zwei Jubilarinnen im Wechsel eine besinnliche Meditation. Während des gesamten Gottesdienstes sang die Chorgemeinschaft Pullenreuth/Ebnath unter der Leitung von Alexander Hecht einige Lieder für die Ehejubilare. Mit Lieder wie „Blick vom Himmelsthron“ und dem gemeinsamen „Großer Gott, wir loben dich“ gaben sie ihr Bestes. Stefan Roth als Vertreter von Robert Bauer sprach ein paar nette Worte von der Pfarrgemeinderat und verglich die Ehe mit einer Kerze, die auch bei finsterer Zeit hell aufleuchtet. Seine Kollegen im Arbeitskreis Ehe und Familie überreichten noch eine Erinnerungskerze als Geschenk. Nach dem Schlusssegen ging es dann weiter zum gemeinsamen Mittagessen ins Schützenhaus Pullenreuth.
Besuch der offenen Ganztagsschule beim Bayerischen Roten Kreuz Neusorg  (Bild: Manuela Hecht )

Besuch der offenen Ganztagsschule beim Bayerischen Roten Kreuz Neusorg

Die Offene Ganztagsschule (OGTS) der Fichtelnaabtalschule Neusorg besuchte die Leitstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in Neusorg und erhielt dabei spannende Einblicke in die Welt des Rettungsdienstes. Bereits bei der Ankunft wurden die Kinder und ihre Betreuerinnen herzlich von Notfallsanitäter Kilian Fraunholz begrüßt, der die Gruppe durch die Einrichtung führte. Mit viel Geduld und Fachwissen erklärte er anschaulich die Abläufe in der Leitstelle sowie die vielfältigen Aufgaben des Rettungsdienstes. Ein besonderes Highlight stellte die Besichtigung des Rettungswagens dar. Mit großer Begeisterung durften die Kinder einen Blick ins Innere werfen und erfuhren dabei, welche umfangreiche technische Ausstattung und welche wichtigen Funktionen ein solches Fahrzeug im Einsatz erfüllt. Vom Notfallrucksack bis hin zu medizinischen Geräten wurde alles genau erklärt. Besonders spannend war es für die Kinder, selbst aktiv zu werden: Mithilfe eines Pulsoximeters konnten sie ihren eigenen Herzschlag hören und so hautnah erleben, wie moderne Medizintechnik funktioniert. Auch die Transportliege wurde von den Kindern ausgiebig „auf Herz und Nieren“ getestet, was für viel Spaß und Staunen sorgte. Im weiteren Verlauf der Führung ging es in die Zentrale der Leitstelle. Dort erhielten die Kinder einen Einblick in die Organisation von Notrufen und die Koordination der Einsätze. Herr Fraunholz erklärte verständlich, wie wichtig ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten ist, um im Ernstfall schnell helfen zu können. Auch die weiteren Räumlichkeiten durften genau unter die Lupe genommen werden. Für einen besonders eindrucksvollen Abschluss sorgte das Einschalten von Blaulicht und Sirene. Die plötzliche Lautstärke ließ so manchen kurz zusammenzucken, machte aber gleichzeitig deutlich, wie aufmerksam andere Verkehrsteilnehmer in solchen Situationen sein müssen. Mit vielen neuen Eindrücken, großem Staunen und einem besseren Verständnis für die wichtige Arbeit des Rettungsdienstes verabschiedete sich die Gruppe und bedankte sich herzlich für die gelungene Führung.
Auf dem Bild v.li. nach re.: KEB Tirschenreuth Hans Stelzl, Pater Gerhard, Arbeitskreiskoordinator Stefan Roth und Pfarrvikar Pater Arul  (Bild: Alexander Hörl)

Pater Gerhard zu Gast in Neusorg

Mit einem gut vorgetragenen Referat berichtete der Gastredner Clemens Lagleder alias Pater Gerhard die zahlreichen Besucher der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth über seine Missionsarbeit in Südafrika im Zululand. Seit seiner Priesterweihe am 06.01.1987 ist er nun als Missionar in Südafrika tätig und hat u.a. mir der Unterstützung des Malteser-Hilfsdienstes eine Palliativ-, Hospiz und ambulante Hospizstation auf. Auch ein sogenanntes Haart-Programm haben sie ins Leben gerufen, um die vielen AIDS-Patienten zu behandeln bzw. medizinisch zu versorgen. Da es auch sehr viele Kinder Vorort gab, die ohne Eltern aufwuchsen, baute man auch noch nach und nach ein Kinderheim für Waisenkinder auf. Hier konnten sie dann Kinder aufnehmen, die ausgesetzt, vernachlässigt, misshandelt, krank oder behindert sind und Ihnen helfen mit deren Situation umzugehen. In seiner Tätigkeit als Missionar haben sie auch noch einen Stipendien-Fonds eingerichtet, der nur mit Spendengeldern finanziert wird und somit den angehenden Studenten helfen kann ihre Begabung weiter auszubauen, so Pater Gerhard zum Schluss seines Vortrages. Mit einigen Filmbeiträgen zeigte der Referent den Besuchern noch einige Ausschnitte vom Kinderheim, Kindergarten und von den verschiedenen Hilfefonds für die armen Kranken, die sich die Medikamente selbst nicht leisten können. Arbeitskreis-Koordinator Stefan Roth bedankte sich am Ende beim Gastredner und beim Publikum für die große finanzielle Unterstützung. Wir können heute Pater Gerhard eine beachtliche Summe übergeben, denn es ist eine schöne Summe in Höhe von 555€ zusammengekommen, so Stefan Roth sehr dankbar.
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