Die Fichtelgeister beim Bemalen der Baumschlange. (Bild: Carolin Gley)

Fichtelgeisterwald erstrahlt neu: Attraktionen für Familien auf Rundweg 3

Der Fichtelgeisterwald auf dem Rundweg 3 erstrahlt in neuem Glanz und ist ab sofort um einige Attraktionen reicher. In einer engagierten Gemeinschaftsaktion von FGV Ebnath und FGV Neusorg haben zahlreiche Kinder und ehrenamtliche Helfer den beliebten Walderlebnispfad umfassend erweitert und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die jungen „Fichtelgeister“ bewiesen dabei großes handwerkliches Geschick und viel Kreativität. So wurden unter anderem neue Geister aufgehängt, ein riesiges, kunstvoll geflochtenes Spinnennetz gebastelt und die Kinder bemalten mehrere Baumstämme als Balancierschlange. Neben den kreativen Spielelementen gibt es auch eine Neuerung für Erholungssuchende. An der idyllischen „Sultansruh“ wurde eine neue Ruhebank aufgestellt. Diese wurde großzügig von der Firma HOWA Landtechnik GmbH gesponsert und lädt Wanderer und Familien ab sofort zu einer gemütlichen Rast mitten in der Natur ein. Nach der getanen Arbeit kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Als wohlverdiente Belohnung für den fleißigen Einsatz im Wald gab es für alle kleinen Helfer eine kräftigende Brotzeit mit reichlich Kuchen. Die Verantwortlichen der FGV-Ortsvereine bedanken sich herzlich bei allen engagierten Kindern, den erwachsenen Unterstützern sowie der Firma HOWA Landtechnik für die großzügige Spende. Ein Ausflug auf den erweiterten Rundweg 3 lohnt sich für Familien nun mehr denn je, zumal der Rundweg auch einer der Wege des Stempelpasses „Fichtelgeister unterwegs im Fichtelgebirge” ist.


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Mesner-Lektoren und Kommunionhelfer-Treffen

Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth lud Ehrenamtliche ein. Zu einem gemeinsamen Abend hatte die Pfarreiengemeinschaft alle Männer und Frauen eingeladen, die als Lektoren, Mesner und Kommunionhelfer tätig sind. Sabine Philipp begrüßte die zahlreichen Anwesenden im Namen des Pfarrgemeinderates und bedankte sich bei Jasmin und Sophia Beck sowie Christa Schmid für die Organisation des Abends im Pfarrheim Neusorg. Nach der Lesung aus dem 1. Brief an die Gemeinde in Korinth, in dem Paulus von den verschiedenen Gaben in dem einen Geist Gottes spricht, erklärte Pater Arul in seinem fundierten Referat das Wesen und die Bedeutung des Lektorendienstes. Der Dienst des Lektors hat seinen Ursprung in der Bibel, die sowohl im Alten als auch im Neuen Testament von der öffentlichen Verkündigung des Wortes Gottes an die Gemeinde berichtet. In einem kirchengeschichtlichen Exkurs zeigte Pfarrvikar Arul auf, wie sich der Lektorendienst von einem niederen Weiheamt als Vorstufe des Priesteramtes hin zu einem Laiendienst für Männer und Frauen entwickelt hat. Die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils betont die aktive Teilnahme und die Verantwortung aller Getauften im Gottesdienst. Damit wird der Dienst der Lektoren zu einem Auftrag Jesu zur Verkündigung und zu einem Dienst für die Gemeinde. Mit einem Überblick über das Kirchenjahr und den Lesezyklus der Kirche sowie mit wertvollen Richtlinien für den Lektorendienst schloss der Referent seinen informativen Vortrag, der mit großem Beifall bedacht wurde. Bevor der Abend mit einem guten Essen und gemütlichen Beisammensein ausklang, bedankte sich Pfarrer Julius Johnrose bei allen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz in Kirche und Liturgie. „Ihr Dienst ist ein Geschenk und beständiges Glaubenszeugnis, denn durch Sie wird Kirche und die Begegnung mit Gott erlebt!” gab der Geistliche den Teilnehmern mit auf den Weg.
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