Wintersporttag der 2. Klassen der Fichtelnaabtal-Grundschule Ebnath-Neusorg. (Bild: Jutta Lautenbacher)

Zweitklässler der Fichtelnaabtalschule erleben abwechslungsreiche Wintersporttage auf Eis und Loipe

Gleich zwei besondere Wintersporterlebnisse durften die 46 Zweitklässler der Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg in diesem Februar genießen. Den Auftakt machte ein Ausflug zur Eislaufbahn nach Kemnath. Begleitet wurden die Kinder von den Lehrkräften Sophia Popp, Nathalie Peper und Jutta Lautenbacher. Unterstützt wurden sie dabei von einer engagierten Klassenelternsprecherin, die tatkräftig mithalf. Mit großer Vorfreude wagten sich die Mädchen und Jungen aufs Eis und sammelten erste Erfahrungen im Gleiten, Bremsen und sicheren Fortbewegen auf Kufen. Spielerisch wurden Gleichgewicht, Koordination und Ausdauer geschult. Schnell wurden aus vorsichtigen ersten Schritten selbstbewusste Runden über die Eisfläche. Die Begeisterung war den Kindern deutlich anzusehen. Neben der sportlichen Aktivität kam auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz: Bei kleinen Schmankerln vom Kiosk stärkten sich die jungen Eisläufer und genossen den gelungenen Wintersportvormittag in vollen Zügen. Nur wenige Tage später stand bereits das nächste Highlight auf dem Programm. Bei guten Schneeverhältnissen führte der Wintersporttag die Zweitklässler auf die Bleaml-Alm zum Schnuppertag in der Sportart Ski-Langlauf. Auch hier begleiteten Jutta Lautenbacher und Nathalie Peper die Schülerinnen und Schüler. Dieser Aktionstag ist durch die Schulsportkooperation mit dem Deutschen Skiverband, dem SC Neubau und der Fichtelnaabtalschule mit dem Profil „Sport-Grundschule“ inzwischen zu einem festen Bestandteil in der Schneesportausbildung der Schule geworden. Die Schulvertretung konnte in diesem Jahr Marius Deininger als Experten für den Langlaufsport begrüßen. Er war mit dem Infomobil aus Planegg als Teamer des „DSV on tour“ angereist, um den Kindern das Langlaufen näherzubringen. Dank der Unterstützung engagierter Eltern konnten die in zwei Gruppen eingeteilten Zweitklässler zügig die bereitgestellten Langlaufschuhe anziehen und reibungslos wechseln. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen mussten zunächst ohne Stöcke verschiedene Bewegungsaufgaben gelöst werden. Balance und Gleiten auf den Skiern wurden spielerisch geschult, bevor es auf die erste Runde in der Loipe ging. Auch kleinere Stürze meisterten die Kinder mit viel Humor und Durchhaltevermögen. Am Ende beider Wintersporttage blickten die Lehrkräfte in strahlende Gesichter. „Das hätte ruhig noch länger dauern können“, war von vielen Kindern begeistert zu hören – ein deutliches Zeichen dafür, wie viel Freude Bewegung in der winterlichen Natur bereitet.
v. li.: Pascal Ponnath, Korbinian Wedlich, Brigitte Scharf, Mo Dal, Eveline Dal (Bild: Alfred Schuster)

Pflege in guten Händen

Die SPD 60 plus Tirschenreuth stattete dem Service Seniorenhaus in Neusorg einen Besuch ab. Der Co. Vorsitzende Alfred Schuster begrüßte besonders Bürgermeister Peter König, 3. Bürgermeister Georg Zaus aus Brand, Kreisrätin Brigitte Scharf, Landratskandidaten Mo Dal und Bürgermeisterkandidaten Korbinian Wedlich. Petra Kleier und Pascal Ponnath vom Leitungsteam stellten die Einrichtung vor und führten durch das Haus. 2015 wurde das Servicehaus eröffnet. Peter König erzählte von seinen Anfangsjahren als Bürgermeister. Damals registrierte er Wegzüge von älteren Menschen in andere Städte – sprich Seniorenhäuser. So entstand die Idee eine entsprechende Betreuungsform auf zu bauen und fand in dem Sozialteam aus Regensburg einen geeigneten Träger. Heute leben in dem Haus 52 Frauen und Männer in 48 Zimmern (4 Dubletten und 4 Doppelzimmer). Vier Tagesplätze und 15 Residenzwohnungen auf drei Etagen ergänzen das Angebot. Die Appartements haben unterschiedliche Größen, verfügen über ein Bad, eine Einbauküche und Balkon oder Terrasse. Serviceleistungen in diesem Bereich können frei gewählt und auch von anderen Trägern erbracht werden. Im Pflegebereich sind überwiegend Bewohner: innen mit den Pflegegraden 2 und 3 untergebracht. Der überwiegende Teil kommt aus der Region. In der Diskussion wurde die Personalsituation angesprochen, die gut und recht stabil ist. Die Kosten der Unterbringung steigen, weil auch Investitions- und Ausbildungskosten umgelegt werden müssen. Die generalisierte Ausbildung in der Pflege wird kritisch gesehen, da das Spezifische weg gefallen sei. Landratskandidat Mo Dal war von der Einrichtung und seiner Einbindung in den Ort sehr beeindruckt. Korbinian Wedlich unterstrich die wichtige Bedeutung für die Gemeinde Neusorg und erzählte von den engen Kontakten zu den Vereinen und dem lebendigen Miteinander. Mit einem kleinen Präsent dankten Brigitte Scharf und Alfred Schuster den Gastgebern.


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Auf dem Bild sind stehend v.li.: Hans Leeb, Alois Würstl, Joachim Weiss, Christoph Jungnickl, Eduard Wedlich, Gruppenchorleiter und -vorstand Alexander Hecht, Sängerbundvorsitzender Karl Herrmann, 2. Bürgermeister Oliver Becher und sitzend v.li.: Kassier Dieter König, Chorleiter Siegbert Filbinger, 2. Vorsitzender Dietmar Heinl, 1. Vorsitzender Peter König, Karl Lenhard. (Bild: Alexander Hörl)

Jahreshauptversammlung des MGV Neusorg mit Neuwahlen

Bei der Jahreshauptversammlung des MGV Neusorg begrüßte der 1. Vorsitzende Peter König alle anwesenden Sänger und Mitglieder, dazu noch einige Gemeinderäte, 2. Bürgermeister Oliver Becher, den Vorsitzenden des Fränkischen Sängerbundes Karl Herrmann und Gruppenvorsitzenden bzw. Gruppenchorleiter Alexander Hecht recht herzlich zu dieser Veranstaltung. In seinem Rechenschaftsbericht hob der Vorsitzende die Leistungen seines Chores hervor, denn es wird immer schwieriger, eine sangeskräftige Gruppe zusammenzustellen. Wir sind zurzeit 14 aktive Sänger, d.h. drei im 1. Tenor, drei im 2. Tenor, vier im 1. Bass und vier im 2. Bass, also immernoch eine gute Anzahl an Sängern , die auch noch im Stande sind, gewisse Projekte anzugehen, so Peter König weiter. In drei Vorstandschaftssitzungen wurde über die einzelnen Veranstaltungen gesprochen. So haben wir am 1. Mai zwei Lieder und zusammen mit dem Kindergarten ein weiteres vorgetragen. Am 5.Juni waren wir im Seniorenservicehaus und sangen dort im Aufenthaltsraum einige Lieder, die wir vorher am 10.05. bereits bei unserem Frühjahrskonzert gesungen hatten. Zwei weitere Termine standen für die Sänger beim 50. Geburtstag von unserem Pfarrer Julius und bei der Einführung als Katechist unseres Sängerkollegen Alexander Hörl auf dem Programm. Hier wurden Projektchöre gegründet, beim Geburtstag mit MGV Pullenreuth/Lochau und den beiden Kirchenchören und bei der Einführung mit den beiden MGV’s aus Neusorg und Pullenreuth. Der Chorleiter Siegbert Filbinger war auch mit einem Durchschnitt von 11,5 Sängern zufrieden mit den Besuchen in der Singstunde. Wir können drei- bzw. vierstimmige Lieder vortragen und wir müssen uns auch darauf einlassen, denn es hört sich etwas anders an, wenn die Anzahl der Sänger im Chor weniger werden. Bei den Neuwahlen konnten alle Posten wieder besetzt werden und vorher konnte die alte Vorstandschaft nachdem Dieter König den Kassenbericht vortrug, komplett entlastet werden. Den Grußworten von 2. Bürgermeister Oliver Becher, Gruppenchorleiter Alexander Hecht und Sängerbundvorsitzender Karl Herrmann war zu entnehmen, dass der MGV Neusorg stolz sein kann auf das Geleistete im Jahr 2025 und die Redner appelierten an die Sänger weiter durchzuhalten, denn es stehe das Chorleiterjubiläum von Siegbert Filbinger und das 75-jährige des Vereins an, dass es zu feiern gäbe.
auf dem Bild hinten sehend v.li.: Jugendwart Florian Heindl, Uwe Philipp, 2. Jugendwart Jonas Pinzer, Markus Pinzer, Bernd Rummler, Andreas Stock, Sabine Schwarz, Dominik Weber, Michael Beck, Bürgermeister Peter König, vorne sitzend v.li.: 1. Vorsitzender neu Tizian Dötterl, 2. Vorsitzender Thomas Lautenbacher, Schatzmeisterin Corina Philipp, Teichwart Rainer Philipp, Schriftführer Klaus Daubner. (Bild: Alexander Hörl)

Jahreshauptversammlung des Fischervereins Neusorg

In seiner Begrüßung war 2. Vorstand Thomas Lautenbacher anzusehen, dass er erstaunt war, wieviele Mitglieder zu dieser Versammlung gekommen sind. Auch begrüßte er unter den Gästen Bürgermeister Peter König, der nach seinem Grußwort auch noch die Neuwahl der Vorstandschaft übernehmen sollte. In seinem Rechenschaftsbericht betonte der Stellvertretende den aus privaten Gründen entschuldigten Vorsitzenden Heribert Stehbach, die ausgezeichnete Arbeit im Verein und in der Vorstandschaft. Er lobte weiterhin die Leistung am Fischerfest, dass den Besuchern wieder eine reichhaltige Speisenauswahl bot, die Zusammenarbeit hierzu mit Getränke Zetlmeisl und die Arbeiten rund um die Teiche in Schönreuth und am Steinbruch in Neusorg. Die Mitgliederzahl nannte er mit 215 leicht ansteigend gegenüber dem Vorjahr mit 213, davon sind 198 aktiv, 17 passiv und 18 Jugendliche. Zwar sind die Tageskarten zum Fischen leicht zurückgegangen, aber die Anzahl der Jahreskarten konnte erhöht werden. Die Kosten für den Unterhalt der Teiche konnte somit abgedeckt werden, so der Vorsitzende weiter. Teichwart Rainer Philipp fuhr dann mit der Auflistung des Fischbesatzes fort und gab die entsprechenden Zahlen bekannt. Corina Philipp verlas im Anschluss den Kassenbericht vor und gab dabei eine positive finanzielle Vereinskasse preis. Auch der stellvertretende Jugendwart Sebastian Daubner lobte seine jugendlichen Kameraden hervor, die 58 Stunden an Arbeit für Natur + Umwelt im Verein geleistet hatten, einen Vereinsausflug ans Naabeck zur Familie Obermaier machten und ein Schnupperfischen im Ferienprogramm der Gemeinde Neusorg organisierten. Bürgermeister Peter König bedankte sich für die Einladung zur JHV und war begeistert von den Rechenschaftsberichten der einzelnen Bereiche. Er lobte die Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein und wertschätzte dessen Arbeit für die Kommune. Bei den Neuwahlen gab es fast keine Veränderungen ausser beim 1. Vorsitzenden und beim Jugendwart. Hier wurde Tizian Dötterl für Heribert Stehbach als 1. Vorsitzender und Florian Heindl für Uwe Philipp als Jugendwart gewählt.
Ida Gierisch beim Vortrag in Neusorg (Bild: Gabriele Söllner)

Thema „ Erbrecht” ein Volltreffer bei der KAB Neusorg-Riglasreuth

Das Jugendheim Neusorg konnte die über 80 Besucher des Vortrages „Übertragen-VererbenErben” kaum fassen - ein Beweis, dass dieses Thema viele Menschen beschäftigt. Das Leitungsteam freute sich über den regen Zuspruch und begrüßte mit der Steuerberaterin Ida Gierisch eine sehr kompetente Kennerin der Materie. Mit klaren Worten und anschaulich verstand es die Referentin, die Grundlagen des Erbrechtes zu vermitteln und Unterschiede der verschiedenen Erbfolgen zu verdeutlichen. Auch relevante Begriffe wie Schenkung, Nießbrauch und Wohnrecht, Erbschaftssteuer und Gestaltung des Erbes wurden von Frau Gierisch verständlich erklärt. Dabei bezog sich die Steuerberaterin immer auf konkrete Beispiele im ländlichen Bereich und beantwortete geduldig die vielen Fragen der aufmerksamen Zuhörer. Aus ihrer reichen Erfahrung gab sie zum Abschluss praktische Tipps, wie man sich mit dem Thema des Nachlasses beschäftigen soll. „ Reden Sie mit Ihren Kindern, pflegen Sie eine offene Kommunikation und seien Sie sensibel für die Befindlichkeiten in der Familie. Nehmen Sie sich Zeit für das Thema und schaffen Sie selbst Klarheit für das, was Sie wollen”, gab Ida Gierisch den Teilnehmern mit auf den Weg. Im Namen der KAB Neusorg-Riglasreuth bedankte sich Sprecherin Gabi Söllner herzlich für das ausgezeichnete und wichtige Referat, das auf Vermittlung der Schriftführerin der KAB zustande gekommen war. Mit reichlich Applaus dankten die Besucher Frau Gierisch für ihre vielfältigen und verständlichen Informationen. Das große Interesse könnte durchaus Grund für eine Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt sein.
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