Die Delegation des Neusorger Fanclubs auf dem Trainingsgelände an der Säbenener Straße, von links nach rechts: Alexandra Mark-Sischka, Josef Schmid, Benjamin Schmid, Markus Meindl (Direktor Fan- und Fanclubbetreuung), Harald Holzinger, Johannes Koller<br> (Bild: Johannes Koller)

Neusorger Fanclub zu Besuch in der Zentrale des FC Bayern München

45 Jahre sind vergangen, seit der FC-Bayern-Fanclub Neusorg gegründet wurde. Dieses Jubiläum war der Anlass, dass eine Delegation nach München in die Geschäftsstelle des FC Bayern eingeladen wurde. Und so machten sich einige Vorstandsmitglieder auf den Weg in die Säbener Straße – eine feine Adresse, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, wenn die Stars zum Training vorfahren. Fan-Betreuer Ben Winkler führte die Gäste in den Fan-Treff mitten im Trainingsgelände, wo schon Weißwürste, Brezen und passende Getränke bereitstanden; hier gesellte sich auch Direktor Markus Meindl, Chef der weltweiten Fanbetreuung, dazu. Von ihm bekam die Neusorger Abordnung eine prächtige Urkunde und ein Trikot mit allen Unterschriften der aktuellen Mannschaft überreicht. Gestärkt mit den bayerischen Spezialitäten entwickelte sich ein überaus interessantes Gespräch rund um den FC Bayern, bei dem die Gäste auch spannende Interna erfahren konnten. So weihte sie Markus Meindl z. B. in die Planungen für das Spiel bei Real Madrid ein; sein Chef, Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen, hatte ihn beauftragt, das Hotel zu buchen, in dem der FC Bayern bei seinem letzten Sieg in Madrid im Jahr 2012 untergebracht war. Amüsant war auch die lebendige Diskussion über die Vor- und Nachteile des Olympiastadions bzw. der Allianz-Arena. Die unterschiedlichen Vorlieben schienen dabei eng mit dem Lebensalter des jeweiligen Fans verknüpft zu sein. Die überaus herzliche Verabschiedung musste sehr pünktlich erfolgen, denn sofort danach startete das Abschlusstraining – ohne Publikum – vor dem Championsleague-Spiel gegen Bergamo. Noch während der Heimfahrt traf eine E-Mail des Fanbetreuers Ben Winkler ein, in der er den Besuch der Neusorger sehr treffend zusammenfasste: „Es war uns eine Freude, Sie und Ihren Fanclub persönlich kennenzulernen. Sie sind eine wirklich sympathische Truppe – behalten Sie sich das unbedingt bei!“
Die Kinder waren stolz auf ihre Nistkästen. Das Bild zeigt v. r. Michael Würstl, Gerd König, Carolin Gley; zweite v.l. Hanna Schmelber (Bild: Martin Exner)

Fichtelgeister und Kolibris bauen Nistkästen

Beim gemeinsamen Bau von Nistkästen trafen sich die „Kolibris”, die Jugendgruppe der Kolpingsfamilie Ebnath, zusammen mit den „Fichtelgeistern”, der Kindergruppe der Fichtelgebirgsvereine Ebnath und Neusorg, zu einer gelungenen und lehrreichen Aktion in der Natur. Ziel des Projekts war es, heimische Vogelarten zu unterstützen und gleichzeitig das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz zu stärken. Zu Beginn wurden die benötigten Materialien vorbereitet, und unter Anleitung von Gerd König und Michael Würstl entstanden Schritt für Schritt mehrere stabile Nistkästen. Mit großem Engagement und handwerklichem Geschick sägten, hämmerten und schraubten die Teilnehmenden die einzelnen Teile zusammen. Besonders viel Freude bereitete anschließend das kreative Gestalten: Die fertigen Nistkästen wurden bunt bemalt und individuell verziert. Nach Abschluss der Bauarbeiten machte sich die Gruppe gemeinsam mit Carolin Gley, Neusorg, und Sandra Schmelber, Ebnath, auf den Weg zum Fichtelgeisterweg. Dort wurden die Nistkästen an geeigneten Stellen aufgehängt, sodass sie künftig Vögeln als geschützter Brutplatz dienen können. Dabei wurde auch darauf geachtet, die Kästen fachgerecht und naturnah zu platzieren. Die Aktion war nicht nur ein praktischer Beitrag zum Naturschutz, sondern auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Alle Beteiligten konnten viel Neues lernen und hatten gleichzeitig großen Spaß an der gemeinsamen Arbeit in der Natur. Am Ende überreichte Martin Exner noch Urkunden an die Kinder. Ein ganz besonderer Dank ging an Michael Würstl, der uns seine Werkstatt in Hölzlashof und seine ganzen Werkzeuge zur Verfügung stellte.


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