Eindrücke von der Reise (Bild: Gabriele Söllner)

Entdeckungsreise an Inn und Salzach – KAB Neusorg-Riglasreuth unterwegs

Zusammen mit Gästen der Fa. Prechtl Bus brachen die KABler zur traditionellen 2-Tagesfahrt in eine besonders schöne Ecke Bayerns auf. Über Regensburg und Landhut gelangte man nach Wasserburg, das durch schöne Gebäude und Gassen, aber besonders durch seine wunderschöne Lage umspült vom Inn begeistert. Beim Spaziergang mit den Stadtführern erfuhr die Gruppe viel vom Leben in der Stadt und bewunderte in der Kirche St. Jakob die meisterliche Holzkanzel der Gebrüder Zürn. Obwohl schon viele Mitreisende den Wallfahrtsort Altötting besucht hatten, bot die aufschlussreiche Führung dort Neues und Wissenswertes über die Geschichte und die religiöse Bedeutung der Stadt. Gerne nutzten die KABler die Möglichkeit zur Teilnahme an der abendlichen Lichterprozession und einem Besuch der Gnadenkapelle. Am Sonntag ging die Reise weiter nach Burghausen. Alle Teilnehmer war beeindruckt von der Größe und weitreichenden Bedeutung des Chemiestandortes der Firma Wacker. Als barockes Schmuckstück erwies sich die Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters Raithenhaslach. Am Nachmittag besuchte die Reisegruppe in Burghausen die weltlängste Burg. Hoch über der Altstadt thronend zeugt sie von einer reichen Baugeschichte und dem wechselvollen Leben auf der Burg. „ Burghausen wäre einen zweiten Besuch wert” war die einhellige Meinung bei der Heimfahrt, für die noch ein kleines Schmankerl geboten wurde. Die Drehorte der Eberhofer-Krimis in Frontenhausen wurden fröhlich wiedererkannt und eine Runde mit dem Bus im „Eberhofer-Kreisel” durfte nicht fehlen! So ging ein tolles Wochenende vollgepackt mit schönen und interessanten Eindrücken heiter zu Ende.
Die Pilgergruppe der KAB während ihrer Wanderung entlang am Grünen Band. Hier am Grenzlandturm Bärnau (Foto: Brigitta Alkofer) (Bild: Brigitta Alkofer)

Grüne Stille, offene Grenzen – KAB pilgert entlang des Grünen Bandes

Anfang Juni machten sich 10 Mitglieder der KAB Ortsverbände Kulmain und Neusorg-Riglasreuth auf den Weg, um mit Christine Sollfrank (Teamsprecherin OV Kulmain) und Brigitta Alkofer (zertifizierte Pilgerwegbegleiterin) die historisch höchst interessante Gegend an der bayerisch-tschechischen Grenze zu erkunden. Was einst als streng bewachter Grenzstreifen Menschen trennte, ist heute ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie ein lebendiges Denkmal deutscher Geschichte. Bei bestem Wanderwetter startete die Gruppe von Bärnau aus durch die einzigartige Landschaft des Grünen Bandes, durch Wiesen und Wälder, teilweise entlang ehemaliger Kolonnenwege der Grenztruppen. Immer wieder erinnerten Grenzsteine, Wachtürme, Informationstafeln und historische Relikte an die Zeit des Eisernen Vorhangs. Besonders berührend war der alte Inselfriedhof von Paulusbrunn. Paulusbrunn, einst ein großes Dorf im böhmischen Grenzgebiet, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg komplett zerstört, nachdem alle 1.500 Bewohner vertrieben worden waren. Der Friedhof verblieb als stiller Zeuge des verschwundenen Dorfs und ist heute ein Ort der Erinnerung, der Begegnung und der deutsch-tschechischen Versöhnung. Die Teilnehmenden nutzten diese eindrucksvollen Orte, um innezuhalten und über die Folgen von Krieg und Vertreibung, vor allem aber über die Bedeutung von Frieden, Freiheit und die Verantwortung für kommende Generationen nachzudenken. Neben historischen Hintergrundinformationen und intensiver Naturerfahrung machten gerade spirituelle Impulse, Gebete und Lieder diese Pilgerwanderung zu einer ganz besonderen Erfahrung. Ein gemeinsames Abendessen in Bärnau rundete den Tag gemütlich ab.
Auf dem Bild sind stehend v. li.: Präses Pfarrer Julius Johnrose, Johann Scherm, Gabi Söllner, Dieter König, Sabine Philipp und sitzend vo.li: Christine Dux , Margit Stirnweis. (Bild: Alexander Hörl)

Jahreshauptversammlung der KAB Neusorg-Riglasreuth

Bevor die Sprecherin des Leitungsteams die Versammlung begann, forderte sie die Versammlung auf, das gemeinsame Gebet der KAB zu beten und gedachte den im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern. Mit der anschließenden Eröffnung begrüßte sie dann Präses Pfarrer Julius Johnrose und Bürgermeister Peter König recht herzlich. Mit dem Rechenschaftsbericht fuhr Gabi Söllner dann fort und berichtete über zahlreiche Veranstaltungen der KAB wie u.a. Betriebsbesichtigungen bei Witron, das Binden von Palmsträuße und Osterkerzen, das Basteln mit den Kindern in den Ferien, die Ausflüge mit den Reisebus nach Prag bzw. zwei Tage nach Thüringen. Pfarrer Julius dankte den Mitgliedern der KAB für ihre geleistete Arbeit für die Pfarreiengemeinschaft und auch für die Unterstützung seines Vereins „Hoffnung für Menschen“ mit der Patenschaft eines Waisenkindes. Bürgermeister Peter König schlug in die gleiche Kerbe und bedankte sich für die Bereitschaft zur Mitarbeit im Ferienkalender der Gemeinde Neusorg. Vorher gab Schatzmeisterin Christine Dux eine positive Kassenlage bekannt. Zum Schluss wurden auch noch Mitglieder für 25 Jahre Treue zum Verband geehrt. Dieter König, Johann Scherm, Martina Wegmann und Christine Dux konnten hierzu Urkunden und ein kleines Geschenk entgegennehmen. Auch ein neues Mitglied mit Margit Stirnweis konnte die Sprecherin des Leitungsteams in der KAB begrüßen. Mit der Aufforderung zum Verweilen und mit einer Brotzeit schloss die Sprecherin die Versammlung.
Ida Gierisch beim Vortrag in Neusorg (Bild: Gabriele Söllner)

Thema „ Erbrecht” ein Volltreffer bei der KAB Neusorg-Riglasreuth

Das Jugendheim Neusorg konnte die über 80 Besucher des Vortrages „Übertragen-VererbenErben” kaum fassen - ein Beweis, dass dieses Thema viele Menschen beschäftigt. Das Leitungsteam freute sich über den regen Zuspruch und begrüßte mit der Steuerberaterin Ida Gierisch eine sehr kompetente Kennerin der Materie. Mit klaren Worten und anschaulich verstand es die Referentin, die Grundlagen des Erbrechtes zu vermitteln und Unterschiede der verschiedenen Erbfolgen zu verdeutlichen. Auch relevante Begriffe wie Schenkung, Nießbrauch und Wohnrecht, Erbschaftssteuer und Gestaltung des Erbes wurden von Frau Gierisch verständlich erklärt. Dabei bezog sich die Steuerberaterin immer auf konkrete Beispiele im ländlichen Bereich und beantwortete geduldig die vielen Fragen der aufmerksamen Zuhörer. Aus ihrer reichen Erfahrung gab sie zum Abschluss praktische Tipps, wie man sich mit dem Thema des Nachlasses beschäftigen soll. „ Reden Sie mit Ihren Kindern, pflegen Sie eine offene Kommunikation und seien Sie sensibel für die Befindlichkeiten in der Familie. Nehmen Sie sich Zeit für das Thema und schaffen Sie selbst Klarheit für das, was Sie wollen”, gab Ida Gierisch den Teilnehmern mit auf den Weg. Im Namen der KAB Neusorg-Riglasreuth bedankte sich Sprecherin Gabi Söllner herzlich für das ausgezeichnete und wichtige Referat, das auf Vermittlung der Schriftführerin der KAB zustande gekommen war. Mit reichlich Applaus dankten die Besucher Frau Gierisch für ihre vielfältigen und verständlichen Informationen. Das große Interesse könnte durchaus Grund für eine Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt sein.
auf dem Bild sieht man die große Reisegruppe der KAB Neusorg/Riglasreuth mit Stadtführerin Magdalena in der Mitte  (Bild: Gabi Söllner )

KAB Neusorg/Riglasreuth reiste in die „Goldene Stadt“

In die sogenannte Goldene Stadt und Hauptstadt der Tschechischen Republik Prag ging es dieses Mal beim Familienausflug der KAB Neusorg-Riglasreuth. Mit einem vollbesetzten Reisebus starteten die Teilnehmer schon gut gelaunt am frühen Samstagmorgen. Durch die vielfältigen Informationen der umsichtigen deutschsprachigen Reiseleiterin Magdalena gestaltete sich bereits die Anreise abwechslungsreich. In Prag angekommen startete man in 2 Gruppen vom Wallenstein-Palais aus zur Stadtführung, überquerte die berühmte Karlsbrücke mit wunderbarem Ausblick auf den Hradschin und den Veitsdom und gelangte schließlich zum Rathaus und dem Altstädter Ring. Während ein Teil der Reisenden die Astronomische Uhr und den Reigen der Apostel bewunderte, besuchten die anderen die Teyn-Kirche oder ließen den schönen Marktplatz mit dem Jan Hus-Denkmal auf sich wirken. Weiter ging der Stadtspaziergang durch die Pariser Straße mit mondänen Geschäften ins Jüdische Ghetto mit dem sehenswerten alten Friedhof. Reiseleiterin Magdalena verstand es gut, einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten Prags zu vermitteln und Impulse für einen ausführlicheren Besuch dieser schönen Stadt zu geben. Zum Mittagessen ging die Gruppe an Bord eines Moldau-Schiffes und so konnte Prag auch vom Wasser aus besichtigt werden. Gut gestärkt steuerte man den Hradschin, die Prager Burg an, von der sich eine atemberaubende Aussicht über die Stadt bot. Nachdem die Reisegruppe die Wachablösung vor der Burg miterlebt hatte, konnten die Mitreisenden noch die Höfe der Burg und den Veitsdom – zumindest von außen- besichtigen.
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