Eine gutgelaunte Reisetruppe konnte die KAB Neusorg-Riglasreuth bei ihrem traditionellen Familienausflug im vollbesetzten Bus nach Coburg begrüßen. Die hoch über der Stadt gelegene Veste steuerte man als erstes Ziel an und wurde mit einem schon etwas herbstlich anmutenden Blick über die Stadt belohnt. Interessant gestaltete sich die Führung durch die Räume der Veste Coburg mit vielen historischen und kunstgeschichtlichen Informationen zu den Ausstellungen. Neu war für die meisten Teilnehmer, dass der Hedwigsbecher in den Luther-Räumen zu den wertvollsten Gegenständen des Museums zählt.
Beim gemeinsamen Mittagessen im Brauhaus stärkte sich die KAB-Gruppe mit fränkischen Gerichten und auch gutem Bier, bevor man in kleinen Gruppen zu einer kurzweiligen Stadtführung aufbrach. Coburg lag nicht nur an der Kreuzung bedeutender Handelswege, sondern weist auch eine wechselvolle Geschichte als kleines Fürstentum auf, das durch Heiratspolitik mit vielen Adelshäusern Europas verwandt ist. Die Liebesheirat zwischen Prinz Albert von Coburg-Sachsen und Gotha mit der englischen Königin Victoria und die verwandtschaftlichen Beziehungen zum schwedischen Königshaus sind allseits bekannt. Die Stadtführer verstanden es auf unterhaltsame Weise die Schönheiten und den besonderen Flair der Stadt Coburg zu vermitteln.
Wunderschöne Fachwerkgebäude, wichtige Schulen und die sehenswerte Moritzkirche prägen das Bild der Altstadt. Der Heilige Mauritius als Stadtheiliger war allgegenwärtig , aber auch er konnte nicht verhindern, dass die berühmte Coburger Bratwurst leider am Nachmittag ausverkauft war . Auch deshalb bleibt den Mitreisenden der KAB das Resümee: Coburg ist wunderschön – wir müssen unbedingt wiederkommen.
KAB-Sprecherin Sabine Philipp bedankte sich im Namen aller bei der Fa. PrechtlBus für die gewohnt umsichtige und kompetente Durchführung der Fahrt und bei Irmgard Dumler von der KAB Neusorg-Riglasreuth für die sehr gute Organisation der Reise.