v. li.: Pascal Ponnath, Korbinian Wedlich, Brigitte Scharf, Mo Dal, Eveline Dal (Bild: Alfred Schuster)

Pflege in guten Händen

Die SPD 60 plus Tirschenreuth stattete dem Service Seniorenhaus in Neusorg einen Besuch ab. Der Co. Vorsitzende Alfred Schuster begrüßte besonders Bürgermeister Peter König, 3. Bürgermeister Georg Zaus aus Brand, Kreisrätin Brigitte Scharf, Landratskandidaten Mo Dal und Bürgermeisterkandidaten Korbinian Wedlich. Petra Kleier und Pascal Ponnath vom Leitungsteam stellten die Einrichtung vor und führten durch das Haus. 2015 wurde das Servicehaus eröffnet. Peter König erzählte von seinen Anfangsjahren als Bürgermeister. Damals registrierte er Wegzüge von älteren Menschen in andere Städte – sprich Seniorenhäuser. So entstand die Idee eine entsprechende Betreuungsform auf zu bauen und fand in dem Sozialteam aus Regensburg einen geeigneten Träger. Heute leben in dem Haus 52 Frauen und Männer in 48 Zimmern (4 Dubletten und 4 Doppelzimmer). Vier Tagesplätze und 15 Residenzwohnungen auf drei Etagen ergänzen das Angebot. Die Appartements haben unterschiedliche Größen, verfügen über ein Bad, eine Einbauküche und Balkon oder Terrasse. Serviceleistungen in diesem Bereich können frei gewählt und auch von anderen Trägern erbracht werden. Im Pflegebereich sind überwiegend Bewohner: innen mit den Pflegegraden 2 und 3 untergebracht. Der überwiegende Teil kommt aus der Region. In der Diskussion wurde die Personalsituation angesprochen, die gut und recht stabil ist. Die Kosten der Unterbringung steigen, weil auch Investitions- und Ausbildungskosten umgelegt werden müssen. Die generalisierte Ausbildung in der Pflege wird kritisch gesehen, da das Spezifische weg gefallen sei. Landratskandidat Mo Dal war von der Einrichtung und seiner Einbindung in den Ort sehr beeindruckt. Korbinian Wedlich unterstrich die wichtige Bedeutung für die Gemeinde Neusorg und erzählte von den engen Kontakten zu den Vereinen und dem lebendigen Miteinander. Mit einem kleinen Präsent dankten Brigitte Scharf und Alfred Schuster den Gastgebern.
Rektor Holger König begrüßt die Besucher: innen in der Aula (Bild: Alfred Schuster)

Besuch der SPD 60 plus Tirschenreuth an Kemnather Realschule

Die AG SPD 60 plus Tirschenreuth stattete der Realschule am Tor zur Oberpfalz in Kemnath einen Besuch ab. Der Rektor, Holger König, empfing die Delegation im Herzen der Schule, der Aula, die gleichzeitig auch Veranstaltungshalle ist. Die Besucher staunten gleich zu Anfang nicht schlecht über die Größe, die Helligkeit und das offene Treppengelände. So manche konnten sich an das Geschubse im Treppenhaus in ihrer Schulzeit erinnern. Schulleiter König kann von solchen Vorfällen nicht berichten. Die Besucher: innen erhielten vielfältige, interessante und detaillierte Informationen über die bewegte, digitale und grüne Schule. Bewegte, weil das Lehrerraumprinzip gilt. D.h., die Schüler: innen wechseln die Räume und sind somit nach 45 Minuten immer auch in Bewegung. Digitale, weil alle mit Tabletts arbeiten und in jedem Klassenzimmer mindestens eine digitale Tafel vorhanden ist. Grüne, weil eine große Photovoltaikanlage Strom liefert, Dächer begrünt sind und ein Schulgarten vorhanden ist. Positiv gefiel den Anwesenden, dass von 7.50 bis 12.50 Uhr ein Handyverbot gilt. Die Mensa mit ihren 100 Sitzplätzen und dem angenehmen Ambiente überzeugte alle. Die vielen Fragen beantwortete der Hausherr ausführlich und überzeugend. So konnten einige Missverständnisse, die im Umfeld kursieren, richtig gestellt werden. So leisten z.B. die offenen Betonwände einen Beitrag zu einem angenehmen Raumklima und sie sind zudem auch ein Gestaltungselement. Zum Schluss äußerte der Rektor zwei Wünsche: Der Bedarf von zwei Hausmeistern sei gegeben und der ÖPNV könnte besser werden, so dass auch Kinder aus dem Bereich Nagel die Realschule am Tor zur Oberpfalz besuchen könnten. Kreisrätin Brigitte Scharf bedankte sich für die persönliche Führung bei Holger König mit ein paar selbstgestrickten Socken, „denn sie brauchen als Chef warme Füße und einen kühlen Kopf“. Anschließend wurden die Eindrücke bei einer Brotzeit vertieft und neue Ziele eruiert.
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