von links nach rechts vorne: Katharina Rothert, Grafengehaig mit Artus v. d. Geistertannen FCI (Waldemar), Bernhard Rettinger, Windischeschenbach mit Martha-Frieda v. d. Heinlbande, Wunibald Heinl, Pressath mit Mira v. d. Heinlbande, Susanne Karban, Erbendorf mit Töchterchen Alma und Emil vom Wetzstein, <br>hinten: Hansjörg Behr. Creußen mit Polina vom Kapitän, Larissa Gerl, Nittenau mit Daisy vom Sandlohbach FCI, Yvonne Vetter, Bad Steben mit Joker v. d. Eddyland Ranch FCI, Gitte Wohlleben, Hof mit Internet Affair Vitoraz (Mini), Tagessieger Markus Wunderlich, Pechbrunn mit Urik z Dianina reviru (Bruno), Prüferin Ramona Baskurt, Ausbilder- und Prüfungsleiter Jürgen Herrmann, Lena Bächer, Waldershof mit Border Terrier Ernest (Easy Peasy) und Peter Frisch, Creußen mit Ignatz-Poldi v. Chamer Steinbruch. (Bild: Kornelia Heinl)

Begleithundeprüfung beim Dackelverein

10 Dackel und ein Border Terrier stellten sich am letzten Sonntag in Mehlmeisel der Begleithundeprüfung (BHP) nach den Regeln des Deutschen Teckelklubs (DTK). Sie wollten der Richterin Ramona Baskurt aus Amberg beweisen, dass sie und ihre Führer und Führerinnen fleißig geübt hatten und bereit für die Prüfung sind. Prüfungsleiter Jürgen Herrmann aus Krummennaab hatte mit Unterstützung von Wunibald Heinl aus Pressath (der an diesem Tage selbst Hundeführer war) über 12 Sonntage alle Gespanne vorzüglich auf diese Prüfung vorbereitet, was auch die Ergebnisse bewiesen. Geteilt wird diese Prüfung in drei Teile, wobei im ersten Teil (BHP-1) Gehorsam wie Leinenführigkeit, Rausschicken mit Rückruf, Ablegen, Verhalten gegenüber Menschen, bei Geräuschen oder im Straßenverkehr geprüft werden. Der zweite Teil (BHP-2) umfasst die Führersuche und das ruhige Warten vor einem Gebäude und im dritten Teil (BHP-3) wird die Wasserfreude geprüft, bei der ein geworfener Gegenstand etwa 5 Meter aus einem Gewässer gebracht werden muss. Alle Teile können einzeln gemacht werden. Werden an einem Tag alle drei Teile absolviert, wird die Begleithundeprüfung Gesamt (BHP-G) bescheinigt, was als Königsdisziplin gilt. Bei der BHP-1 waren alle Teilnehmer erfolgreich und durften sich am Ende dieses Teiles über den Begleithundepass freuen. Für BHP-2 hatten sich 4 Hunde gemeldet und 6 wollten die Königsdisziplin, die BHP-G erringen. Ganz schön herausfordernd war, bei den inzwischen doch schon wärmeren Temperaturen, die Führersuche, die auf dem Skihang in Mehlmeisel absolviert wurde. Aber sowohl Führer als auch alle Hunde meisterten ihre Aufgabe hervorragend. Man hatte das Gefühl, die Hunde flitzten deshalb so schnell über den Hang, um ihr Herrchen oder Frauchen zu finden, damit sie schneller ans Wasser kamen, was der letzte Test an diesem Tag war. Alle 10 Hunde bestanden so auch die BHP-2 und die Erleichterung stand allen ins Gesicht geschrieben. Die 6 Hunde, die auch noch ihre Wasserfreude beweisen wollten, zeigten tolle Leistungen und legten teilweise akrobatische Fähigkeiten beim Sprung ins Wasser an den Tag. Alle geworfenen Gegenstände wurden wieder an Land gebracht. Während Richterin Ramona Baskurt, Prüfungsleiter Jürgen Herrmann und Schriftführerin Konny Heinl die Ergebnisse zu Papier brachten und den geforderten Papierkram erledigten, konnten sich alle Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen sowie kalten Getränken und Wurst-/Käsesemmeln stärken. Danach erhielten alle Teilnehmer ihre Begleithundepässe, die Leistungsnachweise und eine Urkunde über die bestandene Prüfung aus den Händen von Frau Baskurt und Herrn Herrmann. Als Besten des Tages mit 200 Punkten und einem Ersten Preis konnte Frau Baskurt „Urik z Dianina revíru“ genannt „Bruno“ verkünden und sein Führer Markus Wunderlich aus Pechbrunn durfte sich über den Siegerpokal freuen. Damit verbunden ist auch die Möglichkeit zur Teilnahme an der Landessieger-BHP am 19.09.2026 in Etzelwang. Beim Abschluss der Prüfung sah man nur glückliche Gesichter und Prüfungsleiter Jürgen Herrmann sowie Vorsitzender Wunibald Heinl richteten noch herzliche Dankesworte an alle Teilnehmer für die Disziplin und das schöne Miteinander während der Prüfung und der Übungssonntage. An Prüferin Ramona Baskurt für die faire und einfühlsame Richtertätigkeit. Die Gemeinde Mehlmeisel für die Überlassung des Geländes sowie die Bergwacht für die Unterkunft. Mit einem Gläschen Sekt wurde noch auf alle Prüflinge angestoßen und mit einem kleinen Dankeschön an Frau Baskurt sowie einem Überraschungspaket für die Ausbilder ging dieser erfolgreiche Prüfungstag zu Ende.
Empore für 2 Gruppen, großartige Leistung des Kindergartenfördervereins (Bild: Gisela Kuhbandner)

Dank an engagierte Mitarbeit - buntes Fest

Glück, wer einen Förderverein hat wie der Kindergarten St. Nikolaus – und das bereits seit 30 Jahren. Wie wertvoll seine Unterstützung für den Kindergarten ist, weiß Leiterin Karin Müller nur zu gut. Dankbar blickt sie anlässlich des Jubiläums auf drei Jahrzehnte engagierter Hilfe zurück. Als besonders eindrucksvolles Beispiel nennt sie die Emporen in zwei Gruppenräumen (im Bild). „Das war gleich nach der Eröffnung eine großartige Leistung“, erinnert sie sich. Auch die Luisenburgfahrt wäre ohne den Förderverein kaum möglich gewesen. Von der Organisation über die Busfahrt bis hin zu den Eintrittskarten übernahm der Verein sämtliche Kosten und Aufgaben. „Eine solche Unterstützung ist für uns von unschätzbarem Wert“, betonte auch die stellvertretende Leiterin Silvia Hautmann. Bereits ein Jahr vor der Eröffnung des Kindergartens schlossen sich engagierte Frauen und Männer zusammen, um den Förderverein zu gründen, der heute 95 Mitglieder zählt. „Das zeigte schon damals das große Interesse der Bevölkerung an dieser wichtigen Einrichtung“, erinnert sich Günther Daubner, der allererste Vorsitzende des Vereins. „Es würde den Rahmen sprengen, alles aufzuzählen, was der Förderverein in den vergangenen 30 Jahren auf die Beine gestellt hat“, sagte die heutige Vorsitzende Marie Dörfler nicht ohne Stolz. Die Liste der Projekte ist beeindruckend: Spielgeräte für den Innen- und Außenbereich wurden angeschafft und renoviert, Puppentheater organisiert, ein Krippengarten gestaltet sowie zahlreiche Fahrten, Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt, um den Kindergarten finanziell zu unterstützen. „Bei den Jahreshauptversammlungen beraten wir gemeinsam, welche Projekte als Nächstes anstehen und welche Wünsche verwirklicht werden können“, erklärte Marie Dörfler. Auch Pfarrer Ferdinand Weinberger unterstrich die große Bedeutung des Fördervereins. Er zeigte sich dankbar für das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder, das die katholische Kirchenstiftung als Träger des Kindergartens und die Gemeinde finanziell spürbar entlastet. Bürgermeister Franz Tauber, Kassenprüfer des Vereins und selbst einige Jahre dessen Vorsitzender, brachte es auf den Punkt: „Wir brauchen den Verein dringend.“ Das 30-jährige Bestehen wurde am Samstag mit einem Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Ferdinand Weinberger, mitgestaltet von Kindern und Eltern, am Kindergarten gefeiert. Es folgte ein buntes Programm mit Spielständen, Spaß und Spannung und Basteln mit „Flusi“. Fotos KG-Leiterin Karin Müller, stellvertretende Leiterin Silvia Hautmann, KG-Fördervereinsvorsitzende Marie Dörfler, ihre Stellvertreterin Vera Prechtl.
die Erstkommunikanten mit Pfarrer Ferdinand Weinberger, links und Diakon Franz Lautenbacher, rechts (Bild: Photo-Dictum Michael Spiegl)

15 Kinder gingen in der Pfarrkirche Mehlmeisel erstmals zum Tisch des Herrn

15 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft gingen am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche in Mehlmeisel erstmals zum Tisch des Herrn. Gemeinsam mit der Festgemeinde feierten Pfarrer Ferdinand Weinberger und Diakon Franz Lautenbacher einen feierlichen Gottesdienst, in dem die Frohe Botschaft in Wort und Musik lebendig wurden. Mitgestaltet wurde die festliche Stunde von der Musikgruppe „Look up”. Auch der Pfarrgemeinderat begleitete die Mädchen und Buben als Zeichen der Gemeinschaft an ihrem besonderen Tag. Die Erstkommunikanten waren Emma Fischer, Emily Keiner, Thomas Kittmann, Tim Köferl, Marlene König, Luca Kraus, Ella Krug, Tim Laaser, Lillie Markhof, Samuele Messana, Frieda Peukert, Agnes Popp, Emma Scharl, Tabea Tauber und Maya Voit. In regelmäßigen Gruppenstunden hatten sich die Kinder in den vergangenen Monaten intensiv auf ihren großen Festtag vorbereitet. „ Dabei erlebten sie diese Zeit als besondere „Schatzsuche” – als Entdeckung der Liebe Gottes, der ihnen, verborgen in einem kleinen Stück Brot, der Hostie, ganz nahekommt” betonte Pfarrer Ferdinand Weinberger. Die drei göttlichen Tugenden den Glauben, hell, wie die Sonne, tief, wie das Meer, die nicht klein zu kriegende Hoffnung und die Liebe aus der alles Leben kommt, stellte er in den Mittelpunkt seiner Predigt. Zugleich erfuhren die Erstkommunikanten: Jedes Kind, ob schwach oder stark, ist vor Gott ein Volltreffer. Pfarrer Weinberger wünschte den Kommunionkindern, „dass sie Jesus als den wertvollsten Schatz ihres Lebens entdecken dürfen und über den Erstkommuniontag hinaus mit ihm verbunden bleiben. Ein herzliches Dankeschön richtete er an Martina Schinner sowie an die Eltern der Erstkommunikanten, die die Vorbereitung in den Gruppenstunden begleitet und unterstützt hatten.
Bemerkenswerte Ehrungen. (Bild: Dr. Jürgen Frank )

Bemerkenswerte Ehrungen

Bemerkenswerte Ehrungen und ein Rückblick in die vergangenen Jahrzehnte standen im Mittelpunkt der jüngsten Jahreshauptversammlung des Gesangsvereins Edelweiß im Pfarrsaal. Nach der Begrüßung bedankte sich Vorsitzender Manfred Prechtl zunächst bei den aktiven Mitgliedern für die Teilnahme an den Proben und Auftritten, der Mitgestaltung des Neujahrsempfangs der Gemeinde und den musikalischen Umrahmungen der Gottesdienste. Er dankte vor allem auch dem Organisten Roland Markhof, Chorleiter Martin Wiche, dem Vereinsvorstand und allen, die den Verein unterstützt haben. Ein stilles Gedenken galt den verstorbenen Mitgliedern Heribert Hautmann und Luise Matt. Chorleiter Martin Wiche dankte allen Sängerinnen und Sängern für die Teilnahme an den Proben (42) und Auftritten (52). Dankbar ist er für die gestalterische Freiheit und die gute Zusammenarbeit mit Pfarrei und Vorstand. Auch würdigte er die gute Kooperation mit den Bläsern und dem Chorleiter. Zum 115-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr regte Martin Wiche eine kleine Feier an. Zweiter Bürgermeister Johannes Geisler hob hervor, dass der Chorgesang heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Nach den Herausforderungen der Corona-Pandemie hätten sich viele Chöre aufgelöst, weshalb er den Mitgliedern des Gesangsvereins Edelweiß für ihr unermüdliches Engagement besonderen Dank aussprach. Auch Pfarrer Ferdinand Weinberger schloss sich diesen Worten an und lobte nicht nur das Engagement der Sängerinnen und Sänger, sondern auch die gute Zusammenarbeit mit Chorleiter Wiche und dessen Kantorendienst. Die anschließenden Ehrungen unterstrichen die langjährige Treue der Mitglieder zum Gesangsverein. Eine besondere Auszeichnung des Fränkischen Sängerbundes und des Deutschen Chorverbandes erhielt Altbürgermeister Günter Pöllmann, der seit 60 Jahren aktiv im Chor singt und sich auf jede Probe freut, wie er einmal betonte. Für langjährige Mitgliedschaft wurden ebenfalls folgende Mitglieder geehrt: Für 15 Jahre: Hildegard Pscherer, Josef Bischof, Eckhardt Hochmuth, Melanie und Johannes Bauer, Hans-Jürgen Hautmann, Heidi Leikam, für 20 Jahre: Gudrun Krist, Claudia Sticht, Rita und Jörg Walter, Gabi Ehlich, Bruno Siller. Für 25 Jahre: Alfred Kellner, Alexander Pscherer, für 30 Jahre: Alex Schinner, Helmut Unterburger, für 60 Jahre: Günter Pöllmann, Manfred Prechtl, für 65 Jahre: Christoph Jungnickl, für 70 Jahre: Helmut Wandel. Info: Der Verein hat 31 aktive und 38 passive Mitglieder. Foto: Dr. Jürgen Frank. Geehrte mit Vorsitzendem Manfred Prechtl, vierter von rechts, Chorleiter Martin Wiche, dritter von rechts, Pfarrer Ferdinand Weinberger, fünfter von rechts, zweiter Bürgermeister Johannes Geisler, zweiter von rechts, Diakon Franz Lautenbacher, rechts, zweite Vorsitzende Sabina Schinner, links.


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steigende Besucherzahlen  (Bild: W. Glaser )

Wintergrillen mit steigenden Besucherzahlen

Das Wintergrillen der KAB mit ständig wachsenden Besucherzahlen, das am vergangenen Samstag bereits zum 15. Mal stattfand, ist aus dem Veranstaltungsprogramm der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Bei herrlichem Winterwetter mit leichtem Schneefall ließen sich Einheimische und Gäste vor und im Pfarrheim mit Bratwürsten und Steaks vom Holzkohlegrill sowie der schon zum Kult gewordenen Meerrettich-Suppe verwöhnen. Bei winterlichen Temperaturen waren auch die warmen Getränke sehr begehrt. Der Erlös der Aktion kommt – wie alljährlich – einem sozialen Zweck zugute. „Wintergrillen” war die erste Veranstaltung im neuen Vereinsjahr. Dem folgt ein vielseitiges Programm mit religiösen und gesellschaftlichen Themen, Informationen und Feiern, das Vorsitzender Wolfgang Glaser vorgestellt hat: 26. Februar: Vortrag „Mehlmeisel in der Zeit des Nationalsozialismus”, Referent Josef Wiche; 28.29. März: Verkauf von Palmsträußchen und Osterkerzen in der Pfarrkirche, vorab schon in den Bäckereien Bauer und Höss und in der Metzgerei Kellner. 29. März: Kreuzwegandacht am Kalvarienberg in Ebnath, 19 April: Richard Ehlich zeigt Bilder von der KAB aus den letzten Jahrzehnten. 27. Mai: Maiandacht am Hammerkirchl, 4. Juni: Fronleichnam, 17. September: Sozialberatung mit Diözesansekretär Markus Nickl im Rathaus 1. Oktober: Vortrag „Mein Leben – mein Nachlass” Was hinterlasse ich meinen Erben. 9. Oktober: Rosenkranzfest am Armesberg, 19. Oktober: Kirchweihmontag mit Ausbuttern, 7. November: Bildungstag Kreisverband Kemnath-Marktredwitz, Referent: Diözesanpräses Stefan Rödl, 8. November: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, 28./29. November: Beteiligung am Mehlmeiseler Weihnachsmarkt, 8. Dezember: Adventsfeier.
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