25 Jubelpaare gesegnt  (Bild: Manfred Prechtl)

Damit die Liebe bleibt

Von 25 bis zu beeindruckenden 65 Ehejahren: 25 Jubelpaare waren der Einladung der Pfarreiengemeinschaft zum Festgottesdienst für Ehejubilare gefolgt und dankten für ihre gemeinsame Zeit. Die Kraft der Liebe, die Höhen und Tiefen überdauert stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. In der Predigt griff Pfarrer Ferdinand Weinberger das Hohelied der Liebe des Apostels Paulus auf und verband dessen zeitlose Worte mit lebensnahen Erfahrungen aus langen Partnerschaften. „Die Sehnsucht nach Liebe führt Paare in das Abenteuer der Ehe” sagte er. Doch Liebe brauche Pflege, ehrliche Worte und gegenseitige Achtung. Mit dem Pauluswort „Die Liebe ist geduldig und freundlich” betonte Pfarrer Weinberger, dass Liebe vor allem Verlässlichkeit, Vertrauen und die Bereitschaft bedeutet, füreinander da zu sein. Das Bild eines tanzenden älteren Ehepaares veranschaulichte diese Botschaft: Wie beim Tanzen finde ein Paar mit Geduld und Übung seinen gemeinsamen Rhythmus. Trotz Verletzungen könne Liebe wachsen, getragen von der Kraft Gottes. Als Zeichen der Wertschätzung g erhielt jede Jubilarin eine langstielige rote Rose. Emotionaler Höhepunkt der Feier war die persönliche Segnung der Ehepaare: Pfarrer Weinberger und Diakon Franz Lautenbacher nahmen sich für jedes Paar einzeln Zeit und sprachen ihm Gottes Segen für den weiteren gemeinsamen Lebensweg zu. Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Jubelpaare zu einem gemütlichen Beisammensein in herzlicher Atmosphäre im Pfarrheim, bewirtet vom Pfarrgemeinderat der Pfarreiengemeinschaft, eingeladen.
die Erstkommunikanten mit Pfarrer Ferdinand Weinberger, links und Diakon Franz Lautenbacher, rechts (Bild: Photo-Dictum Michael Spiegl)

15 Kinder gingen in der Pfarrkirche Mehlmeisel erstmals zum Tisch des Herrn

15 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft gingen am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche in Mehlmeisel erstmals zum Tisch des Herrn. Gemeinsam mit der Festgemeinde feierten Pfarrer Ferdinand Weinberger und Diakon Franz Lautenbacher einen feierlichen Gottesdienst, in dem die Frohe Botschaft in Wort und Musik lebendig wurden. Mitgestaltet wurde die festliche Stunde von der Musikgruppe „Look up”. Auch der Pfarrgemeinderat begleitete die Mädchen und Buben als Zeichen der Gemeinschaft an ihrem besonderen Tag. Die Erstkommunikanten waren Emma Fischer, Emily Keiner, Thomas Kittmann, Tim Köferl, Marlene König, Luca Kraus, Ella Krug, Tim Laaser, Lillie Markhof, Samuele Messana, Frieda Peukert, Agnes Popp, Emma Scharl, Tabea Tauber und Maya Voit. In regelmäßigen Gruppenstunden hatten sich die Kinder in den vergangenen Monaten intensiv auf ihren großen Festtag vorbereitet. „ Dabei erlebten sie diese Zeit als besondere „Schatzsuche” – als Entdeckung der Liebe Gottes, der ihnen, verborgen in einem kleinen Stück Brot, der Hostie, ganz nahekommt” betonte Pfarrer Ferdinand Weinberger. Die drei göttlichen Tugenden den Glauben, hell, wie die Sonne, tief, wie das Meer, die nicht klein zu kriegende Hoffnung und die Liebe aus der alles Leben kommt, stellte er in den Mittelpunkt seiner Predigt. Zugleich erfuhren die Erstkommunikanten: Jedes Kind, ob schwach oder stark, ist vor Gott ein Volltreffer. Pfarrer Weinberger wünschte den Kommunionkindern, „dass sie Jesus als den wertvollsten Schatz ihres Lebens entdecken dürfen und über den Erstkommuniontag hinaus mit ihm verbunden bleiben. Ein herzliches Dankeschön richtete er an Martina Schinner sowie an die Eltern der Erstkommunikanten, die die Vorbereitung in den Gruppenstunden begleitet und unterstützt hatten.
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