Die beiden Vorsitzenden Sonja Heindl und Christine Sommer mit der Gewinnerin Christine Ryba und der Losfee Raphael. (Bild: Conny Siller)

70 Jahre Frauenbund: KDFB Münchenreuth feiert mitreißendes Jubiläum

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in Münchenreuth blickt auf sieben Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurück und das wurde am vergangenen Wochenende gebührend gefeiert. Trotz anfänglichen Regenwetters am Freitag verwandelte sich das Festgelände in einen wahren Publikumsmagneten, der von groß bis klein für beste Laune sorgte. Schon am ersten Festtag herrschte im beheizten Festzelt eine fantastische Partystimmung. Das ungemütliche Wetter tat der Feierlaune keinen Abbruch – im Gegenteil: Man konnte die Freude in den Gesichtern der zahlreichen Besucher ablesen. Ein absolutes Highlight des Abends war die mit viel Liebe zum Detail aufgebaute Retro-Bar. Hier gaben sich die „Retro-Rosi“, die „Hotte-Lotte“, der „Coole-Kone“ und die „Unschuldige-Uschi“ ein geselliges Stelldichein. Für die perfekten Rhythmen und super Stimmung sorgte DJ Lisa. Mit einem hervorragenden Gespür für die Hits der letzten 70 Jahre ging sie gezielt auf die Wünsche aus dem Publikum ein. „Wahnsinn, den Hit habe ich schon ewig nicht mehr gehört!“, war an diesem Abend ein oft gehörter und begeisterter Ausruf. Am Sonntag zeigte sich dann auch das Wetter von seiner besten Seite. Die 83 Mitglieder des Vereins freuten sich über Sonnenschein und zahlreiche Gäste, die bereits am Vormittag zum feierlichen Gottesdienst angereist waren. Pfarrer Anton Witt und der Jugendchor aus Münchenreuth hatten den Gottesdienst besonders festlich gestaltet. Die musikalische Darbietung der Jugendlichen legte die Messlatte hoch und ließ die Festgäste staunen. Das sehr gut gefüllte Festzelt lud im Anschluss zum Verweilen ein. Bei leckerem Essen und einer lockeren Atmosphäre genossen die Besucher den Tag bei netten Gesprächen und musikalischer Umrahmung. Für zünftige Unterhaltung sorgten Jakob Siller und Tobias Forster, die mit ihrer Steirischen Harmonika und dem Tenorhorn aufspielten. Neben einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Torten, die am Nachmittag reißenden Absatz fanden, war die Tombola der absolute Höhepunkt des Sonntags. Insgesamt 60 Gutscheine wurden unter den Festgästen verlost. Die größte Überraschung des Tages glückte jedoch bei der Ziehung des Hauptpreises: Ein exklusiver Wellnesstag für zwei Personen auf dem Heindlhof. Die Freude der strahlenden Gewinnerin über den Hauptpreis war ihr deutlich anzusehen. Ein rundum gelungenes Festwochenende, das den Mitgliedern und Gästen noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Nicht nur rund um den Gedenkstein in Köllergrün sondern auch an der vorbeiführenden Straße hatten sich viele Gottesdienstbesucher eingefunden. (Bild: Hermann Müller)

Beeindruckender Gottesdienst im grünen Dom der Köllergrün

Bei besten Wetterverhältnissen mit etwas frischen Temperaturen aber ohne Mückenplage feierten zahlreiche Gläubige am vergangenen Samstag das seit 1974 traditionelle Köllergrünfest an der Waldsassener Gründungsstätte. Angeführt von Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl mit den Ministranten und der Münchenreuther Bauernkapelle marschierten die Freiwillige Feuerwehr Münchenreuth und Vertreter des Gerwig-Kreises von der Gaststätte Panzen zur Köllergrün. Dort wartete schon der ehemalige Stadtpfarrer und Prälat Michael Fuchs aus Regensburg mit Äbtissin Laetitia Fech und den Schwestern des Konvents. Gerwig-Kreis-Vorsitzender Michael Fortelny begrüßte Fuchs als Zelebranten des Gottesdienstes und die zahlreichen Besucher. Sein besonderer Dank galt dem bewährten Organisator der Veranstaltung, Andreas Grillmeier, sowie dem BRK, der Feuerwehr und den Bediensteten des Städtischen Bauhofs für die Unterstützung. Neben zweitem Bürgermeister Markus Scharnagl und einigen Mitgliedern des Stadtrats nahm auch der neue Landrat Hubert Schicker als aktives Mitglied der Bauernkapelle teil. Fortelny wies darauf hin, dass es der Erzählung nach nächstes Jahr 900 Jahre werden, seit sich 1127 an der Köllergrün Mönche niedergelassen haben, um dann 1133 das erste Kloster Waldsassen zu gründen. Zusammen mit Dr. Vogl feierte dann Prälat Fuchs einen feierlichen Gottesdienst im „Grünen Dom der Köllergrün“. Beeindruckt von der Vielzahl der Gottesdienstbesucher sei die Feier auch für ihn ein Heimkommen zu den Wurzeln. Musikalisch gestalteten der Männergesangverein Waldsassen und die Münchenreuther Bauernkapelle die Messfeier in bewährter Weise. Unter dem Leitsatz „Gott ist noch nicht fertig“ ging Fuchs in seiner eindrucksvollen Predigt auch auf die Geschichte der Gründungsstätte und des Klosters ein. Vieles auf der Welt sei noch nicht fertig und gehe immer wieder kaputt, egal ob es sich dabei um die weltpolitischen Zustände oder um persönliche Probleme handle. Friede sei aber immer möglich. Im Anschluss zogen die Teilnehmer zurück zur Ausflugsgaststätte Panzen zum gemütlichen Beisammensein bei den Klängen der Bauernkapelle.
Maiandacht in der Altenheimkirche „St.Martin „Waldsassen  (Bild: Kathrin Dietz)

Maiandacht mit Münchenreuther Firmkindern im Altenheim Waldsassen

Schon zu einer schönen Tradition ist es geworden, dass die Münchenreuther Firmkinder fast jährlich im Monat Mai, für die Bewohner des Altenheims „St. Martin „ in Waldsassen eine Maiandacht gestalten. So auch letzte Woche. Die Kinder teilten an alle Anwesenden in der Altenheimkirche die vorbereiteten Textblätter aus. Pfarrvikar Gerald begrüßte zu Beginn alle zur Maiandacht „Maria, Königin des Friedens”. In ihren Lesungen brachten die Kinder die Friedensbotschaft welche uns Maria vermitteln möchte zum Ausdruck. Gerade in Zeiten von Konflikten und Kriegen in der Welt gewinnt Maria als Vermittlerin des Friedens an Bedeutung. Maria wird als „Friedensfürstin” verstanden und als Mutter des ersehnten Friedens der allen Menschen gerade in der jetzigen Zeit sehr am Herzen liegt. In einer Betrachtung von unserem Papst Franziskus mit dem Thema „Die Welt ist ein Erbe” wurden aktuelle Themen angesprochen. Mit Liedern wie „Gib uns Frieden jeden Tag „,in Gebeten und Fürbitten wurde gemeinsam für den Frieden gesungen und gebetet. Der Pfarrvikar erteilte allen den Segen und so ging mit dem Lied „Segne du Maria” eine schöne Maiandacht zu Ende. Den Münchenreuther Firmkindern, den Verantwortlichen unter Leitung von Fr. S. Wiflinger und Fr. Sommer, die alle Lieder an Orgel begleitete wurde für ihren Einsatz und ihr Engagement herzlich gedankt mit der Aussicht im nächsten Jahr wieder eine Maiandacht für die Senioren gestalten.


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