Nicht nur rund um den Gedenkstein in Köllergrün sondern auch an der vorbeiführenden Straße hatten sich viele Gottesdienstbesucher eingefunden. (Bild: Hermann Müller)

Beeindruckender Gottesdienst im grünen Dom der Köllergrün

Bei besten Wetterverhältnissen mit etwas frischen Temperaturen aber ohne Mückenplage feierten zahlreiche Gläubige am vergangenen Samstag das seit 1974 traditionelle Köllergrünfest an der Waldsassener Gründungsstätte. Angeführt von Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl mit den Ministranten und der Münchenreuther Bauernkapelle marschierten die Freiwillige Feuerwehr Münchenreuth und Vertreter des Gerwig-Kreises von der Gaststätte Panzen zur Köllergrün. Dort wartete schon der ehemalige Stadtpfarrer und Prälat Michael Fuchs aus Regensburg mit Äbtissin Laetitia Fech und den Schwestern des Konvents. Gerwig-Kreis-Vorsitzender Michael Fortelny begrüßte Fuchs als Zelebranten des Gottesdienstes und die zahlreichen Besucher. Sein besonderer Dank galt dem bewährten Organisator der Veranstaltung, Andreas Grillmeier, sowie dem BRK, der Feuerwehr und den Bediensteten des Städtischen Bauhofs für die Unterstützung. Neben zweitem Bürgermeister Markus Scharnagl und einigen Mitgliedern des Stadtrats nahm auch der neue Landrat Hubert Schicker als aktives Mitglied der Bauernkapelle teil. Fortelny wies darauf hin, dass es der Erzählung nach nächstes Jahr 900 Jahre werden, seit sich 1127 an der Köllergrün Mönche niedergelassen haben, um dann 1133 das erste Kloster Waldsassen zu gründen. Zusammen mit Dr. Vogl feierte dann Prälat Fuchs einen feierlichen Gottesdienst im „Grünen Dom der Köllergrün“. Beeindruckt von der Vielzahl der Gottesdienstbesucher sei die Feier auch für ihn ein Heimkommen zu den Wurzeln. Musikalisch gestalteten der Männergesangverein Waldsassen und die Münchenreuther Bauernkapelle die Messfeier in bewährter Weise. Unter dem Leitsatz „Gott ist noch nicht fertig“ ging Fuchs in seiner eindrucksvollen Predigt auch auf die Geschichte der Gründungsstätte und des Klosters ein. Vieles auf der Welt sei noch nicht fertig und gehe immer wieder kaputt, egal ob es sich dabei um die weltpolitischen Zustände oder um persönliche Probleme handle. Friede sei aber immer möglich. Im Anschluss zogen die Teilnehmer zurück zur Ausflugsgaststätte Panzen zum gemütlichen Beisammensein bei den Klängen der Bauernkapelle.
Maiandacht in der Altenheimkirche „St.Martin „Waldsassen  (Bild: Kathrin Dietz)

Maiandacht mit Münchenreuther Firmkindern im Altenheim Waldsassen

Schon zu einer schönen Tradition ist es geworden, dass die Münchenreuther Firmkinder fast jährlich im Monat Mai, für die Bewohner des Altenheims „St. Martin „ in Waldsassen eine Maiandacht gestalten. So auch letzte Woche. Die Kinder teilten an alle Anwesenden in der Altenheimkirche die vorbereiteten Textblätter aus. Pfarrvikar Gerald begrüßte zu Beginn alle zur Maiandacht „Maria, Königin des Friedens”. In ihren Lesungen brachten die Kinder die Friedensbotschaft welche uns Maria vermitteln möchte zum Ausdruck. Gerade in Zeiten von Konflikten und Kriegen in der Welt gewinnt Maria als Vermittlerin des Friedens an Bedeutung. Maria wird als „Friedensfürstin” verstanden und als Mutter des ersehnten Friedens der allen Menschen gerade in der jetzigen Zeit sehr am Herzen liegt. In einer Betrachtung von unserem Papst Franziskus mit dem Thema „Die Welt ist ein Erbe” wurden aktuelle Themen angesprochen. Mit Liedern wie „Gib uns Frieden jeden Tag „,in Gebeten und Fürbitten wurde gemeinsam für den Frieden gesungen und gebetet. Der Pfarrvikar erteilte allen den Segen und so ging mit dem Lied „Segne du Maria” eine schöne Maiandacht zu Ende. Den Münchenreuther Firmkindern, den Verantwortlichen unter Leitung von Fr. S. Wiflinger und Fr. Sommer, die alle Lieder an Orgel begleitete wurde für ihren Einsatz und ihr Engagement herzlich gedankt mit der Aussicht im nächsten Jahr wieder eine Maiandacht für die Senioren gestalten.


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