Erwachsene v. l.: Michaela Teubner, Daniela Malzer, Quirin Weihrauch, Oliver Pollinger, Martin Teubner, Michaela Burger (Bild: Karin Hauser-Dötterl)

Ein bewegender Abschied nach neun Jahren Kinderchorleitung

Am vergangenen Sonntag verabschiedete sich die Pfarrei St. Leonhard von ihrer langjährigen Kinderchorleiterin Michaela Teubner in einem Gottesdienst, der vom Kinderchor freudig gestaltet wurde. Vor 9 Jahren hatte Michaela Teubner den Leonberger Kinderchor ins Leben gerufen und ihn mit viel Geschick, Geduld und Leidenschaft zu einer festen Institution in der Pfarrei gemacht. Sie vermittelte den Kindern die Freude am gemeinsamen Singen, stärkte ihr Selbstvertrauen und ließ sie erfahren, wie Musik den Glauben lebendig macht. Am Ende des Gottesdienstes fand Michaela Burger, die den Kinderchor bislang am Klavier begleitet hat und Teubners rechte Hand war, bewegende Worte für die scheidende Chorleiterin. „Eine Ära geht zu Ende – wir müssen dich mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden”, sagte sie. Neun Jahre gemeinsamer Weg waren Anlass für neun besondere Dankesworte der Kinder. Sie bedankten sich für jedes gemeinsam gesungene Lied, für die unendliche Geduld bei den Proben, für kreative Ideen und die vielen gestalteten Gottesdienste und Auftritte. Auch die kleinen Freuden des Choralltags durften nicht fehlen: Gummibärchen und Schokobons am Ende der Proben sowie die liebevoll genähten Kostüme für die Musicals blieben den Kindern in besonderer Erinnerung. Vor allem aber dankten sie ihrer Michi für die Freude an der Musik, die sie ihnen vermittelt hatte, und für die vielen gemeinsamen Erlebnisse, die ihnen immer in schöner Erinnerung bleiben werden. Sie überreichten ihrer Chorleiterin eine beschriftete Schiefertafel mit dem Spruch: „Du kannst die Musik nicht berühren. Aber sie dich.” Die Kinder wünschten sich, dass die Tafel einen Ehrenplatz bekommt und immer wieder an die schöne gemeinsame Zeit erinnert. Die anschließende Geschenkübergabe und zahlreiche herzliche Umarmungen machten deutlich, wie eng die Verbindung zwischen Michi und den Kindern über die Jahre gewachsen war. Michaela Teubner zeigte sich sichtlich überrascht und berührt. Sie dankte den Kindern für ihre langjährige Treue, Michaela Burger für die Unterstützung als musikalische Begleiterin und ihrem Mann Martin, der sie über all die Jahre bei der Technik unterstützt hatte. Auch Daniela Malzer von der Kirchenverwaltung schloss sich gemeinsam mit Andrea Weiß vom Pfarrgemeinderat den Dankesworten an. „Mit viel Herzblut, Freude und Einsatz hast du den Chor über all die Jahre hinweg geleitet, zeitweise sogar in zwei Gruppen. Gemeinsam mit den Kindern hast du zahlreiche Festtage in der Pfarrei musikalisch gestaltet und Konzerte und Musicals organisiert. Viele Kinder entdeckten durch dich ihre Freude am Singen und ihre Liebe zur Chormusik. Besonders erfreulich ist, dass einige deiner ersten Schützlinge inzwischen als Jugendliche im Chor „Grazie a Dio” weitersingen. Damit wirkt dein musikalisches Engagement über den Kinderchor hinaus weiter”, so Malzer. Mit dem Erlös ihres letzten Konzerts unterstützte Michaela Teubner gemeinsam mit den Kindern die Renovierung der Kirche. Für die vielen Stunden, die Geduld, die kreativen Ideen und die unvergesslichen musikalischen Momente sprach ihr die Pfarrei ein herzliches „Vergelt's Gott” aus. Stadtpfarrer Oliver Pollinger schloss sich den Dankesworten an und wünschte Michaela Teubner für die Zukunft alles Gute. Er hoffte, dass sie nun mehr Zeit und Freiraum für ihre Familie und für die Dinge finden werde, die ihr guttun. Zugleich zeigte er sich froh und dankbar, dass der Kinderchor weiterbesteht und von Michaela Burger weitergeführt wird. Ein ganz besonderer Moment folgte mit dem emotionalen Schlusslied „So wie der Wind”, das die Kinder eigens für diesen Anlass einstudiert hatten. Sie widmeten es ihrer langjährigen Chorleiterin und verbanden damit die Hoffnung, dass ihre positive Ausstrahlung und ihre Liebe zur Musik auch weiterhin im Probenraum spürbar bleiben würden – selbst dann, wenn sie nicht mehr selbst vor dem Kinderchor stehen wird.


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v. l.: Vorstand Johannes Kirchner, Schriftführer Daniel Richter, Schatzmeister Peter Härtl, Jugendleiter Julien Lenk, Schützenmeister Franz Paschke, Sportleiter Julian Männer, Bürgermeister Johann Burger, Gauschatzmeister Bruno Salomon. (Bild: Matthias Menzel)

Altbewährte Kräfte und junge Verstärkung

Kürzlich hielt die Zimmerstutzengesellschaft 1899 „Eichenlaub“ Königshütte e. V. ihre Jahreshauptversammlung ab. Vorstand Johannes Kirchner führte durch das obligatorische Programm der Versammlung und hieß dazu neben den Ehrenmitgliedern auch Bürgermeister Johann Burger sowie Gauschatzmeister Bruno Salomon als Gäste herzlich willkommen. Nach dem Gedenken für die verstorbenen Mitglieder des Vereins berichtete Kirchner zunächst von den Höhepunkten des zurückliegenden Vereinsjahrs. Im Anschluss bat er Julian Männer um seinen Bericht zu den sportlichen Aktivitäten. Der Sportleiter konnte auf zahlreiche Erfolge der Schützen im Jahr 2025 zurückblicken und durfte Spitzenplatzierungen verschiedener Wettbewerbe mit Auszeichnungen ehren. Letztlich rundete Schatzmeister Peter Härtl mit seinen Ausführungen zum finanziellen Geschehen des zurückliegenden Vereinsjahres die Berichterstattungen der Vorstandsmitglieder ab. Aufgrund der einwandfreien Buchführung und der soliden Vereinsarbeit sprachen die Kassenrevisoren ihre Empfehlung an die versammelten Mitglieder aus, der Vorstandschaft die Entlastung zu erteilen, welcher diese einstimmig nachkamen. Im Rahmen des nächsten Tagesordnungspunkts „Neuwahlen“ bat Vorstand Kirchner die Ehrengäste Burger und Salomon, den Wahlausschuss zu bilden, welche dies nach erfolgter Zustimmung durch die Versammlung gerne übernahmen. Dank einer gut vorbereiteten Wahl wurde die bisherige Vorstandschaft nach nur kurzer Zeit wiedergewählt. Die einzige Veränderung betrifft das Amt des 1. Jugendleiters, welches fortan durch den 18-jährigen Julien Lenk bekleidet wird. Der bisherige Amtsinhaber Matthias Menzel bleibt der Jugendarbeit allerdings weiter erhalten und wechselt darüber hinaus in die Position des beisitzenden Ausschussmitglieds. Johannes Kirchner dankte der Versammlung nochmals im Namen aller gewählten Amtsträger für das Vertrauen und freute sich ganz besonders über die junge Verstärkung in der Vereinsführung. In ihren Grußworten unterstrichen Bürgermeister Burger und Gauschatzmeister Salomon die Wichtigkeit der Jugendarbeit für den Fortbestand der Vereine. In diesem Fall sei es beispielhaft gelungen, den Schützennachwuchs in die Führungsarbeit des Vereins zu integrieren. Burger nutzte den Besuch bei den Schützen in Königshütte, um auch zwei Urgesteine des Vereins aufgrund ihres Einsatzes für die Gesellschaft in der Gemeinde zu ehren. Entsprechend würdigte er Ludwig Ernst und Eberhard Kirchner für ihr jahrzehntelanges Engagement rund um den Schützenverein mit der Ehrennadel der Gemeinde Leonberg.
Von links: Vorsitzender Bernhard Lindner, Kommandant Thomas Lindner, Rainer Köppel, Karl Wührl, Bürgermeister Johann Burger, Albert Schneider, Robert Lipfert. (Bild: Bernhard Lindner)

Zwei neue Ehrenmitglieder bei der FFW Leonberg

Vor kurzem hat die Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Leonberg stattgefunden die vom ersten Vorsitzenden Bernhard Lindner geleitet wurde. Dieser berichtete von einem aktiven Vereinsleben. Im vergangen Jahr wurde unter anderem ein Kegelabend und ein Weißwurstfrühschoppen organisiert. Außerdem hatte die Wehr wieder zwei Stände auf dem Leonberger Weihnachtsmarkt. Des weiteren standen einige Festbesuche und Kirchenzüge auf dem Programm. Für das kommende Jahr ist ein Grillabend im Sommer sowie ein Weißwurstfrühschoppen im Herbst geplant. Für den Sommer gibt es einen engen Terminplan da schon einige Einladungen für Festzüge vorliegen. Kommandat Thomas Lindner berichtete von sechs Einsätzen. Davon war eine Alarmierung wegen eines Johannisfeuers, ein Verkehrsunfall, eine Tierrettung, eine Wohnungsöffnung, eine Alarmierung zur Tragehilfe für das BRK sowie einer Verkehrslenkung zum Mitterteicher Faschingszug. Weiterhin berichtete er von einer erfolgreich durchgeführtem Leistungsprüfung (Wasser). Im Rahmen der Brandschutzwoche wurde eine Löschübung zusammen mit den Feuerwehren aus Königshütte, Großensees und Mitterteich durchgeführt. Im Anschluß fanden noch zahlreiche Ehrungen statt. Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Harald Eckstein und Petra Zintl, für 40 Jahre Josef Hecht, Rainer Köppel und Robert Lipfert, für 60 Jahre Josef Zwerenz und für 70 Jahre Treue wurden Karl Wührl und Albert Schneider geehrt. Des Weiteren wurden Karl Wührl und Albert Schneider als Ehrenmitglieder ernannt. Besonders freute sich Vorsitzender Bernhard Lindner und Kommandant Thomas Lindner über drei Neuzugänge in FFW Leonberg. Bürgermeister Johann Burger lobte den Zusammenhalt und die Leistungen der Wehr und bedankte sich für den nicht selbstverständlichen Einsatz der Mitglieder.
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