Schulstart von MENTOR - Lesepaten im AOVE e.V. mit Birgit Härtl, Rektorin der Grund- und Mittelschule HIrschau und dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Freudenberg Reiner Wiedenbauer (links) (Bild: Erhard Ströhl)

Mit Engagement und Lesefreude ins neue Schuljahr Auftakttreffen von MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. in Hainstetten

Bei bestem Spätsommerwetter trafen sich die Lesepatinnen und Lesepaten von MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. zum Auftakt des neuen Schuljahres im Café Oma Gerti in Hainstetten. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen der Austausch, die Begegnung und vor allem die gemeinsame Freude an der Leseförderung. Projektleiter Erhard Ströhl begrüßte die zahlreichen ehrenamtlich Engagierten und bedankte sich für ihren Einsatz. „Lesen zu fördern bedeutet, Kindern neue Türen zu öffnen”, machte er die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit deutlich. Auch der Freudenberger Bürgermeister Wiedenbauer ließ es sich nicht nehmen, die Lesepatinnen und Lesepaten persönlich willkommen zu heißen. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement und hob besonders die Bedeutung der Leseförderung hervor. Wie wichtig zusätzliche Unterstützung für Kinder beim Lesen ist, zeigen nach seinen Worten auch die Ergebnisse der jüngsten PISA-Untersuchungen. Frau Härtl, Rektorin der Grund- und Hauptschule Hirschau, dankte den Ehrenamtlichen ebenfalls für ihren Einsatz. Die Lesepatinnen und Lesepaten leisten mit ihrer regelmäßigen Unterstützung einen wertvollen Beitrag dazu, Kinder beim Lesenlernen zu begleiten, ihre Freude an Büchern zu wecken und ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Texten zu geben. Nach den offiziellen Worten blieb ausreichend Zeit für persönliche Gespräche und den Erfahrungsaustausch. Bei Kaffee und Kuchen sowie einer gemeinsamen Brotzeit ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen. So startete MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. gemeinsam und motiviert in das neue Schuljahr – mit vielen engagierten Ehrenamtlichen und einem gemeinsamen Ziel: Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln und sie auf ihrem Weg zu sicheren Leserinnen und Lesern zu begleiten.
Wie klingt der Dialekt in Freudenberg und Wutschdorf? Um das herauszufinden, haben Forscher der LMU München Tonaufnahmen gemacht. Rechts Magdalena Wank, hinten Prof. Dr. Lars Bülow. (Bild: Amelie Hahn)

Forscher der LMU München auf der Suche nach dem Dialekt in Freudenberg

Der Heimat- und Kulturverein Freudenberg (HKV) stärkt den Dialekt. Dazu arbeitet der HKV mit dem Lehrstuhl für germanistische Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München zusammen. Prof. Dr. Lars Bülow ist jetzt mit seiner Mitarbeiterin Magdalena Wank nach Freudenberg gekommen, um Tonaufnahmen von Dialektsprechern zu machen. Dabei ging es vor allem darum, wie in der Gegend von Freudenberg und Wutschdorf Relativsätze gebildet werden. Beispiel: Auf einem Kärtchen sind zwei Socken abgebildet, darunter steht: „Von ihnen hat Anna sogar drei Paar.” Wie drücken Dialektsprecher das aus? Das Genitivattribut „Annas Socken“ gibt es im nordbairischen Dialekt nicht, aber jede Menge sehr schöne und treffende Alternativen, wie bei dem Zusammentreffen in der Molzmühle zu hören war. Und das Beispiel „Annas Socken” war nur eines von vielen. Die Tonaufnahmen fließen in eine Studie ein, für die Prof. Bülow durch ganz Altbayern reist. Sein Team nimmt Dialektsprecher an 40 verschiedenen Orten in Ober-, Niederbayern und in der Oberpfalz auf. Freudenberg war die zwölfte Station. Prof. Bülow ist 42 Jahre alt und stammt aus Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Er kennt den nordbairischen Dialekt wahrscheinlich besser, als so manch Oberpfälzer. Bülow hat an der LMU München die Dialekt-App mitentwickelt, mit der Mundartausdrücke und Sprachvariationen gesammelt werden. Jeder ist eingeladen, hier sein Wissen einzubringen. https://dialektapp.bayern


Weitere Artikel

Scheidende Vorsitzende Michaela Leitl (m) mit neu gewählten Vorstand Wolfgang Lehnert (r) und Schriftführerin Anna Koller (l) auf der Jahreshauptversammlung des Musikverein Freudenberg (Bild: Christa Schlagenhaufer)

Emotionaler Abschied und Neustart bei der Jahreshauptversammlung des Musikverein Freudenberg

Nach der Begrüßung unserer 2. Vorsitzenden Michaela Leitl folgten wertschätzende Worte durch unseren 1. Bürgermeister Rainer Wiedenbauer sowie des Kreisvorsitzenden des NBMB Werner Stein. Sie hoben die Bedeutung des Vereins für die Dorfgemeinschaft hervor und würdigten die Arbeit aller Beteiligten. Danach folgte der Bericht der scheidenden Vorsitzenden Michaela Leitl. Sie sprach ein großes Lob für die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins mit der Vorstandschaft und den Orchestern aus und blickte auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr mit vielen erfolgreichen Veranstaltungen zurück. Es gab jedoch auch mahnende Worte von ihr über das rückläufige Interesse am Vereinsleben und die mangelnde Bereitschaft sich im Ehrenamt zu engagieren. Anschließend folgten der Bericht von Jugendleiterin Kerstin Piehler und der Kassenbericht von Christa Schlagenhaufer. Der Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft wurde von der Versammlung einstimmig zugestimmt. Nun folgte der wichtigste Punkt der Versammlung: die Neuwahl des Vorstandes. Als einziger Kandidat stellte sich Schriftführer Wolfgang Lehnert zur Verfügung. Die Wahl erfolgte schriftlich und brachte ein eindeutiges Ergebnis: Wolfgang Lehnert wurde fast einstimmig von der Versammlung gewählt! Die Versammlung stimmte der Erweiterung des Tagesordnung zu, um das Amt des Schriftführers neu zu besetzen. Als Kandidatin stellte sich Anna Koller zur Verfügung und sie wurde einstimmig zur Schriftführerin gewählt. Leider musste das Amt des 2. Vorstand mangels weiterhin Kandidaten unbesetzt bleiben. Zuletzt ergriff Wolfgang Lehnert das Wort und dankte für das entgegengebrachte Vertrauen und Michaela Leitl gratulierte den neu gewählten Vorständen. Die Versammlung dankte ihr für ihren Einsatz mit stehenden Ovationen. Doch damit nicht genug: das Orchester ließ es sich nicht nehmen und packte die Instrumente für einen Überraschungsauftritt aus! Sichtlich bewegt folgte Michaela der Darbietung. Ein gelungener und wertschätzender Abschied war das!
Die Freudenberger Garde ist bereit für die neue Saison. Das ganze Jahr über wird schon trainiert. Jetzt werden dann Kostüme geschneidert. (Bild: Daniela Brunner)

Freudenberger Garde bereitet sich auf die nächste Faschingssaison vor

Die Freudenberger Garde startet wieder durch, jetzt auch mit einer Großen Garde. Seit Ostern trainieren 50 Mädchen und nun auch ein Bub an den neuen Tänzen für den nächsten Fasching. Mit viel Training, Fleiß, Humor und jeder Menge Spaß studieren gerade die Bambinigarde, die Kindergarde, die Jugendgarde und nun auch die Prinzengarde ihre neuen Tänze ein. Die Bambinigarde mit 14 Anfängerinnen hat ein neues Schautanz-Thema. Das Thema wird aber erst zu Faschingsbeginn verraten. Die je 14 Mädchen der Kinder- und Jugendgarde üben gerade fleißig neue Marsch- und Showtänze. Besonders freut sich der Heimat- und Kulturverein, dass es nun, im 18. Jahr des Bestehens der Garde und im 9. Jahr unter der Leitung von Daniela Brunner, erstmals eine Prinzengarde gibt. Leiterin Daniela Brunner wird von ihrem Team mit Marinna Daubenmerkl, Uschi Klein, Manuela Wiesnet, Jana Schneckenhaus, Elisabeth Strobl, Sabina Lang und Franziska Bodensteiner unterstützt. Der Sommer war begleitet von Sommerauftritten, Trainingswochenende mit Lagerfeuer und der Teilnahme am Jugendtag des Landesverbands ostbayerischer Faschingsgesellschaften sowie einem Zeltlager. Der Herbst steht jetzt ganz im Zeichen der Kostüme. 37 Marschkostüme und über 45 Showkostüme entstehen in den nächsten drei Monaten. Dafür werden auch Sponsoren gesucht. Los geht's dann im nächsten Jahr in eine äußerst kurze Faschingssaison. Am 16. Januar 2027 ist der Faschingsauftakt im Gasthaus Dotzler, der Freudenberger Faschingszug ist schon am 9. Februar 2027.
Beim Aufstellen (und weil Kirwamontag war) wurde das Heimatkino an seinem neuen Standort sogar ein bisschen geschmückt. (Bild: Ines Filipovic)

Vom Johannisberg nach Hötzelsdorf: Neuer Platz für das Heimatkino

Das Heimatkino in Freudenberg hat einen neuen Platz. Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Freudenberg haben den Holzrahmen am Johannisberg abgebaut und beim Wasserhochbehälter in Hötzelsdorf wieder aufgestellt. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf Freudenberg, Wutschdorf und den Johannisberg. Beim Heimatkino steht auch wieder eine Sitzbank, die Spaziergänger zum verweilen einlädt. Am bisherigen Standort am Johannisberg soll bis zum nächsten Frühjahr eine Aussichtsplattform errichtet werden. Der HKV hat das Projekt angstoßen und sich um die Finanzierung gekümmert. Mit Unterstützung eines Förderprogramms der Europäischen Union (EU) und großzügigen privaten Spenden ist es gelungen, die Kosten zu decken. Die Plattform, die „Keltenlauer” heißen soll, entsteht genau dort, wo die Bewohner des spätbronzezeitlichen Ringwalls am Johannisberg ihren Spähposten Richtung Fensterbachtal hatten. Außerdem kann an dieser Stelle die spannende Geschichte des Hussengrabens erzählt werden. Flora und Fauna werden dort besonders zu beobachten sein, weil direkt an dieser Stelle die Natur nach dem Waldbrand zu neuem Leben erwacht. Von der „Keltenlauer” aus kann man die Kreuzbergkirche in Schwandorf sehen, den Jugenberg bei Nittenau, Pittersberg und den Turm der Bruder-Konrad-Kirche in Ebermannsdorf und sogar die Windräder südlich des Truppenübungsplatzes Hohenfels.
Die teilnehmenden Kinder mit den drei stolzen Kartoffelkönigen Pia Kraus (3. v. l.), Tobias Ries (4. v. l.) und Emil Greß (5. v. l.). (Bild: Michaela Kopp)

Kinderaktion „Ran an die Kartoffeln”

Zum Start der Gartensaison hatte die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Freudenberg/Wutschdorf die Kinder zu einer Pflanzaktion eingeladen. „Wir packen unseren Garten in die Kiste – Ran an die Kartoffeln!” lautete die Aufforderung und die Kinder legten normal gelbe, aber auch rote Kartoffeln in stabile Holzkisten oder Jutesäcke. Danach nahmen sie ihre Pflanzgefäße mit nach Hause und dann hieß es, die Pflanzen zu pflegen. Jetzt, rund 4 Monate später, trafen sich die Kinder wieder, um nachzuschauen, ob sich neue Kartoffeln in den Kisten gebildet hatten. Mit Eifer waren sie dabei und wühlten in der Erde, um all ihre Kartoffeln ans Tageslicht zu bekommen. Die Freude war groß, wenn Kartoffeln entdeckt wurden! Dann wurden die Kartoffeln gezählt, gewogen und vermessen, um die „Kartoffelkönige”, die ihre Pflanzen die Saison über am besten gepflegt hatten, zu finden. Die meisten Kartoffeln (37 Stück) hatte Emil Greß in seiner Kiste! Die längste Kartoffel mit 10 cm fand sich in der Kiste von Pia Kraus und über die schwerste Kartoffel mit 101 g konnte sich Tobias Ries freuen! Die drei Kartoffelkönige erhielten eine Urkunde und einen Königsmantel umgelegt. Natürlich konnten die Kinder die Frage beantworten, was denn aus Kartoffeln hergestellt wird – und so erhielt jedes Kind eine Tüte voll Chips. Gemeinsam wurde über dem Lagerfeuer noch Stockbrot geröstet und so ging ein schöner Nachmittag zu Ende.
north