Alle Mitwirkenden des Bläserklassenkonzerts des MVF auf der Bühne zusammen mit den Dirigentinnen Helene Goldbach (l.) und Christiane Bayer (2.v.l.) (Bild: Christina Bauer)

Großer Besucherandrang beim ersten Bläserklassenkonzert des Musikverein Freudenberg

Mit einem hervorragend besuchten Bläserklassenkonzert präsentierte der Musikverein Freudenberg am 31. Mai einen weiteren Höhepunkt seines Jubiläumsjahres. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um die Leistungen der im vergangenen Jahr neu gegründeten Bläserklassen zu erleben und die jungen sowie erwachsenen Musikerinnen und Musiker auf ihrem musikalischen Weg zu begleiten. Die Nachwuchsarbeit hat seit der Vereinsgründung einen hohen Stellenwert. Denn der heutige Nachwuchs bildet die Zukunft des Vereins. Neben dem Instrumentalunterricht steht dabei insbesondere das gemeinsame Musizieren in der Gruppe im Mittelpunkt. Spaß und Freude an der Musik sollen von Anfang an gefördert werden. Den Konzertnachmittag eröffnete die erste Bläserklasse unter der Leitung von Helena Goldbach mit den Stücken „Hänschen Klein“, „London Bridge“, „Au clair de la lune“, „Gummitwist“ und „Along Came a Spider“. Anschließend zeigte die zweite Bläserklasse mit „Let’s Play“, „Hej, Pippi Langstrumpf“, „Ranger Rock“ und „Meet the Flintstones“ ihr Können. Ein besonderes Beispiel für spätes Einsteigen oder Wiederbeginnen ins Musizieren bzw. Start mit einem neuen Instrument bot die Erwachsenenbläserklasse unter der Leitung von Christiane Bayer. Mit „Lay All Your Love on Me“, „Can You Feel the Love Tonight“, „Funny Hill March“ und „Rock Around the Clock“ präsentierte sie sich dem Publikum. Zum Abschluss versammelten sich noch einmal alle jungen und jung gebliebenen Musikerinnen und Musiker auf der Bühne und sorgten mit zwei gemeinsamen Zugaben für einen stimmungsvollen Ausklang des Konzerts. Der Musikverein Freudenberg lädt weiterhin alle Musikinteressierten ein, Teil der Gemeinschaft zu werden. Auch Erwachsene, die nach einer Pause wieder musizieren oder ein neues Instrument erlernen möchten, sind in der Erwachsenenbläserklasse jederzeit herzlich willkommen. Das Bläserklassenkonzert wurde im Rahmen der Veranstaltungen zum Ehrenamtstag durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert.
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Gemeinderat Freudenberg wählt weitere Bürgermeister

Der Gemeinderat Freudenberg trifft sich am Dienstag, 12. Mai, um 18 Uhr im Gemeindezentrum Freudenberg in der Hammermühle 1 zu einer Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Vereidigungen, die Bildung eines Wahlausschusses sowie die Beschlussfassung über die Zahl der weiteren Bürgermeister. Zudem werden der zweite und dritte Bürgermeister gewählt und vereidigt. Weitere Themen sind die Festlegung der weiteren Stellvertretung, der Erlass einer Geschäftsordnung und einer Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts für die neue Wahlperiode. Darüber hinaus geht es um die Bildung und Besetzung von Ausschüssen sowie die Bestellung der in Organe von Körperschaften und Unternehmen zu entsendenden Mitglieder, wie dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Mimbacher Gruppe. Der erste Bürgermeister soll zum Eheschließungsstandesbeamten bestellt werden. Außerdem werden ein Jugendbeauftragter und ein Seniorenbeauftragter bestellt. Nach der Bekanntgabe von Beschlüssen aus der nichtöffentlichen Sitzung beraten die Räte über einen Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück Flurnummer 393/11 der Gemarkung Etsdorf im Baugebiet Etsdorf-Süd. Ebenso wird über die Baugenehmigung zur Aufstockung eines bestehenden Wohngebäudes und Nutzungsänderung zu einem Wohnhaus mit drei Parteien sowie die Errichtung einer Außentreppe auf dem Grundstück Flurnummer 741/2 der Gemarkung Aschach entschieden. Abschließend steht eine Tektur zum Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses auf dem Grundstück Flurnummer 1458 der Gemarkung Wutschdorf auf dem Programm. Im Anschluss findet eine nichtöffentliche Sitzung statt.


Weitere Artikel

Das Bild zeigt eine Schulklasse 1948 in Wutschdorf. Rechts hinten die Lehrerin Charlotte Heidrich. (Bild: Karl Männer)

Zeitdokument beim Kulturverein: Aus dem Tagebuch einer Dorfschullehrerin

Was hat eine Dorfschullehrerin um das Jahr 1950 in Wutschdorf erlebt? Charlotte Heidrich - damals 28 Jahre alt - hat es aufgeschrieben. Der Heimat- und Kulturverein Freudenberg stellte jetzt das „Tagebuch einer Dorfschullehrerin” vor, die Aufzeichnungen von Charlotte Heidrich. Sie hat vor 75 Jahren notiert, was ihr in diesem Dorf aufgefallen ist, hat die Menschen porträtiert, denen sie begegnet ist, Bräuche und Dorftratsch aufgeschrieben. „Es ist ein Zeitdokument”, sagte HKV-Vorsitzender Uli Piehler bei einem kurzen Vortrag, der Fotos aus dieser Zeit und vertonte Ausschnitte aus dem Tagebuch enthielt. Charlotte Heidrich war alleinstehend und fremd im Dorf. Sie wurde am, 13. Februar 1923 in Leitmeritz an der Elbe (heute Litomerice) im Sudetenland (Tschechien) geboren. Sie sollte die Eisenwarenhandlung ihres Vaters übernehmen, studierte bis 1945 Wirtschaftswissenschaften in Prag. Am 21. Juni 1945 wurden sie vertrieben. Familie Heidrich flüchtete nach Bayern und landete in Amberg. An einem Baum in Amberg hing ein Plakat „Ausbildung zur Volksschullehrerin“. Nach einem Jahr Ausbildung erhielt sie 1948 ihre erste Stelle in Wutschdorf. Beim „Langerwieser” bezog sie ein Zimmer, drei mal zwei Meter groß, neben der Küche. Sie war bis 1951 in Wutschdorf. Die Dorfschullehrerin berichtet, wie schwer es ihr fiel, zu akzeptieren, dass die Kinder eher zum Kühe-Hüten geschickt wurden, als in den Unterricht. Sie beschreibt eine Fronleichnamsprozession und ihre einzelnen Teilnehmer, erzählt von Festen und Feiern im Dorf und von verschiedenen Bräuchen. Auch Sagen, die ihr die alte „Langerwieserin” erzählt hat, hat sie aufgeschrieben. Der Vortrag war gut besucht, eine Wiederholung wurde angeregt.
Die Orchester des MV Freudenberg und MV Vilseck bei gemeinsamer Probe im BLSV Sportcamp in Regen (Bild: Wolfgang Lehnert)

Musikvereine Freudenberg und Vilseck gemeinsam im Probenwochenende

Die Vorbereitungen des Musikverein Freudenberg zu seinem Frühjahrskonzert am 9. Mai um 19:30 Uhr zum 50 jährigen Vereinsjubiläum laufen auf Hochtouren. Aber nicht nur die Freudenberger Musiker und Musikerinnen sind eifrig am Proben. „50 Jahre Musik die verbindet, das ist ein guter Grund, um sich Freunde zum gemeinsamen Musizieren einzuladen“ hatte sich die Vorstandschaft und Dirigentin Helena Goldbach bei der Planung dieses Ereignisses zum Motto gemacht. Zur großen Freude des Vereins wird der Patenverein aus Vilseck dieses Jubiläumskonzert musikalisch mitgestalten. Aber nicht nur beim Konzert stehen beide Orchester auf der Bühne. Auch die Vorbereitung wird zum Teil gemeinsam gestaltet. So verbrachten beide Orchester zusammen ihr Probenwochenende im BLSV Sportcamp Regen. Hier wurde intensiv in Register- und Gesamtproben unter professioneller Anleitung das Konzertprogramm einstudiert. In den Pausen und am Abend gab es natürlich auch Zeit, um sich zu erholen und gegenseitig besser kennenzulernen. Alle Musiker und Musikerinnen waren mit viel Engagement und Begeisterung am Werk. Das Freudenberger Orchester unter Leitung von Helena Goldbach und das Orchester des Musikverein Vilseck unter der Leitung Wanda Gardner werden den Konzertbesuchern ein ansprechendes und abwechslungsreiches Jubiläums-Programm präsentieren. Am Abend vor dem Muttertag dürfen sich die Besucher auf einen unvergesslichen Konzertabend mit zwei Orchestern und insgesamt voraussichtlich ca. 100 Musikerinnen und Musiker - sowohl abwechselnd als auch gemeinsam - auf der Konzertbühne in der Schulturnhalle in Freudenberg freuen.
Vorstandschaft mit Jubilaren (Bild: Karl Schurz)

Jahreshauptversammlung der Freudenberger Siedler

Am 21.03.2026 fand im Gasthaus Dotzler die Jahreshauptversammlung statt. 2. Vors. Karl Schurz zeigte sich erfreut über den zahlreichen Besuch der Mitglieder und Ehrengäste! Der Gemeinschaft gehören aktuell 192 Mitglieder an. Erfreulich ist, dass 4 Mitglieder der Gemeinschaft neu beigetreten sind, 6 Mitglieder sind leider verstorben. Lia Hierl, als langjährige Kassenverwalterin, konnte wieder von einem soliden Kassenbestand berichten, was von den Kassenprüfern uneingeschränkt bestätigt wurde. Im zurückliegenden Jahr wurde von vielen gut besuchten Aktivitäten berichtet. Weiterhin besteht großes Interesse an der jährlichen Heizölsammelbestellung, 2025 wurden 193.000 Liter ausgeliefert. Die Verteilung der monatlichen Zeitschrift erfolgt fast ausschließlich unentgeltlich über die Mitglieder der Vorstandschaft, es wurde erneut auf den elektronischen Bezug hingewiesen! Für 2026 hat Ingrid Ries wieder viele interessante Vorhaben geplant, darunter sind eine Stadtführung in Amberg, ein Theaterbesuch sowie ein Vortrag über Africa-Luz. Manuel Ries hat sich bereit erklärt, die Organisation für das Ferienprogramm zu übernehmen. 2. Bürgermeister Franz Weiß und Kreisvorsitzender Klaus Bleisteiner überbrachten Grußworte. Bleisteiner regte auch zum Umdenken bei anstehenden Heizungsumstellungen an. Dieses Thema und alle damit anstehenden zukünftigen Probleme wurden dann ausführlich durch Karl Schurz erläutert. Die aktuelle Situation führt dazu, dass sich die jährlichen Heizkosten massiv verteuert haben, was für Hausbesitzer eine erhebliche Belastung bedeutet. Hinzu kommt, dass auch die Kosten für Wasser und Abwasser deutlich gestiegen sind. Die laufende Sammelbestellung für Heizöl wird vorerst zurückgestellt, man hofft auf eine baldige Normalisierung. Die Neuausrichtung für Heizungen wird für nicht gut und zielführend gehalten. Dies wurde durch einen Beitrag aus der Sendung PANORAMA vom 19.03.2026 belegt. Auf sinnvolle Hilfestellung durch Energieberater, ZEN Ensdorf und Verbraucherberatung wurde hingewiesen. Viele Mitglieder wurden für langjährige Zugehörigkeit mit einer Urkunde geehrt. Karl Schurz dankte allen Vorstandsmitgliedern für die gute und engagierte Zusammenarbeit und bat um zahlreiche Teilnahme an den geplanten Aktivitäten für 2026.
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