Die teilnehmenden Kinder mit den drei stolzen Kartoffelkönigen Pia Kraus (3. v. l.), Tobias Ries (4. v. l.) und Emil Greß (5. v. l.). (Bild: Michaela Kopp)

Kinderaktion „Ran an die Kartoffeln”

Zum Start der Gartensaison hatte die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Freudenberg/Wutschdorf die Kinder zu einer Pflanzaktion eingeladen. „Wir packen unseren Garten in die Kiste – Ran an die Kartoffeln!” lautete die Aufforderung und die Kinder legten normal gelbe, aber auch rote Kartoffeln in stabile Holzkisten oder Jutesäcke. Danach nahmen sie ihre Pflanzgefäße mit nach Hause und dann hieß es, die Pflanzen zu pflegen. Jetzt, rund 4 Monate später, trafen sich die Kinder wieder, um nachzuschauen, ob sich neue Kartoffeln in den Kisten gebildet hatten. Mit Eifer waren sie dabei und wühlten in der Erde, um all ihre Kartoffeln ans Tageslicht zu bekommen. Die Freude war groß, wenn Kartoffeln entdeckt wurden! Dann wurden die Kartoffeln gezählt, gewogen und vermessen, um die „Kartoffelkönige”, die ihre Pflanzen die Saison über am besten gepflegt hatten, zu finden. Die meisten Kartoffeln (37 Stück) hatte Emil Greß in seiner Kiste! Die längste Kartoffel mit 10 cm fand sich in der Kiste von Pia Kraus und über die schwerste Kartoffel mit 101 g konnte sich Tobias Ries freuen! Die drei Kartoffelkönige erhielten eine Urkunde und einen Königsmantel umgelegt. Natürlich konnten die Kinder die Frage beantworten, was denn aus Kartoffeln hergestellt wird – und so erhielt jedes Kind eine Tüte voll Chips. Gemeinsam wurde über dem Lagerfeuer noch Stockbrot geröstet und so ging ein schöner Nachmittag zu Ende.


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Die Firmlinge auf dem Dachboden der Johannisbergkirche in Freudenberg. (Bild: Martina Dotzler)

Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Johannisberg bringen Glocken zum Schwingen

Als am Dienstagnachmittag, zehn Minuten nach vier Glockengeläut zu hören war in Freudenberg mögen einige Bewohner sich gewundert haben, zumal der Klang vom Johannisberg herabkam. Die Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Johannisberg hatten sich eine Stunde vorher am Kirchplatz getroffen und sind den Kreuzweg hinauf zur Wallfahrtskirche gewandert. Eine Gruppe aus Teamleitern und Eltern begleitete die Gruppe. Vor allem den heißen Temperaturen war es wohl geschuldet, dass die Gruppe der Firmlinge nicht mehr ganz vollzählig war. Obwohl der Weg durch den schattigen Wald angenehm zu gehen war – noch angenehmer war dann an diesem Tag die Temperatur beim Betreten der Johannisbergkirche. Alfons Haas von der Kirchenverwaltung Wutschdorf erzählte den Kindern einiges über die Geschichte der Johannisbergkirche, über die wichtigsten Figuren und Bilder in der Kirche sowie über die Renovierung, die dieses Jahr abgeschlossen wurde. Dann durften die Jugendlichen und Erwachsenen mit Herrn Haas auf den Dachboden gehen und dort sehen, was in den letzten Monaten gearbeitet und erneuert wurde. Sie hörten auch, mit welchen Schwierigkeiten dies verbunden war, weil es dort oben keinen Strom gibt oder weil dort auf dem Dachboden auch Fledermäuse ihr Zuhause haben. Das besondere Highlight kam dann: wie anfangs erwähnt, durften alle mal an den Glockenseilen ziehen und die Glocken zum Klang bringen. Dann verließ die Gruppe die kühle Kirche und machte sich auf den Weg hinunter ins Dorf, in den schattigen Biergarten des Landgasthofs Dotzler, der extra zwei Stunden früher als gewöhnlich für die von der Wanderung hungrige Gruppe öffnete und die Firmlinge zu ihrem Abschluss mit Pommes und Getränken versorgte.
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Gemeinderat Freudenberg tagt im Gemeindezentrum

Der Freudenberger Gemeinderat befasst sich in seiner nächsten Sitzung mit mehreren Bau- und Infrastrukturthemen. Das Gremium kommt am Dienstag, 4. August, um 18 Uhr im Gemeindezentrum Freudenberg, Hammermühle 1, zusammen. Auf der Tagesordnung stehen die Böschungssicherung der GVS Aschach–Immenstetten durch den Landkreis Amberg-Sulzbach, die Vergabe der Baumeister- und Gerüstbauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Grund- und Mittelschule Freudenberg sowie das Bauleitplanverfahren für das Baugebiet Hiltersdorf. Zudem geht es um den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Hiltersdorf mit gleichzeitiger Änderung des Flächennutzungsplans für einen Teilbereich des Grundstücks FlNr. 52 der Gemarkung Hiltersdorf sowie um die vorzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Weitere Punkte sind ein Antrag der SPD-Fraktion zur Kennzeichnung des Radwegs zum Freibad im Bereich der Einmündungen der Straßen des Baugebiets Freudenberg-West in die Badstraße, ein Bauantrag für einen Anbau an ein bestehendes Wohnhaus in Etsdorf, eine Genehmigungsfreistellung für den Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage in Lintach-Ost, ein Bauantrag für die Errichtung einer Pergola an einem Bestandsgebäude in Aschach-Ost sowie die Beantragung von Fördermitteln aus den „Fraktionshilfen“ für die Weiterentwicklung des Sport-, Erholungs- und Freizeitgebiets Johannisberg. Im Anschluss findet eine nichtöffentliche Sitzung statt.
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Jakobifest des Musikvereins Freudenberg

Der Musikverein Freudenberg lädt am Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli herzlich zum Jakobifest ein. An beiden Tagen erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Geselligkeit und kulinarischen Angeboten. Der Festbetrieb beginnt am Samstag um 17.30 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. Für den musikalischen Auftakt sorgen die Nachwuchsformationen des MV Vilseck, des MV Hohenburg sowie des MV Freudenberg. Ab 19 Uhr unterhält der Musikverein Engabrunn aus der Partnergemeinde in der Region Grafenegg in Niederösterreich die Festgäste. Der Sonntag startet um 9.45 Uhr mit einem Kirchenzug. Die Heilige Messe um 10 Uhr am Jakobiplatz wird feierlich vom Freudenberger Orchester begleitet. Ab 11 Uhr laden Frühschoppen und Mittagstisch zum Verweilen ein. Für das leibliche Wohl ist mit Grillspezialitäten und einem Burgerwagen bestens gesorgt. Die musikalische Unterhaltung übernehmen die Leuebuebe aus Zürich. Ein weiterer Höhepunkt folgt um 14 Uhr mit dem Sternmarsch und dem anschließenden Gemeinschaftschor am Jakobiplatz mit den Orchestern des MV Freudenberg, Knappschaftskapelle Amberg, MV Vilseck, Hammerbachtaler Blousn und den Leuebuebe. Danach sorgen der MV Vilseck und die Hammerbachtaler Blousn für beste Unterhaltung. Den festlichen Abschluss des Jubiläumswochenendes gestalten ab 19 Uhr die „Oberpfälzer Blechapostel“. Der Musikverein Freudenberg freut sich auf zahlreiche Besucher und ein stimmungsvolles Festwochenende zum 50-jährigen Vereinsjubiläum.
Großes Interesse und viel Spaß gab es beim Ausprobieren der unterschiedlichen Instrumente. (Bild: Wolfgang Lehnert)

Großes Interesse am Instrumentenkarussell für Jung und Junggebliebene beim Musikverein Freudenberg

Der Musikverein Freudenberg startet zum neuen Schuljahr wieder in eine neue Ausbildungsrunde. Dazu fand in der Freudenberger Schule am Freitag den 3. Juli ein Instrumentenkarussell statt. Dirigentin Helena Goldbach und Vorsitzende Michaela Leitl begrüßten die zahlreichen Besucher, musikalisch umrahmt durch Darbietungen der Bläserklasse. Anschließend konnten alle Instrumente unter fachkundiger Anleitung ausprobiert werden. Alle Teilnehmer waren hier mit viel Freude und Spaß am Werk und versuchten den Instrumenten erste Töne oder Rhythmen zu entlocken. Wird mit einer Ausbildung begonnen, können schon nach wenigen Wochen Einzelausbildung die Instrumentalschüler und – schülerinnen in den Bläserklassen die ersten Schritte zum gemeinsamen Musizieren machen. Im Rahmen dieses Ausbildungskonzepts gibt es auch eine Erwachsenenbläserklasse. Hier sind ohne Altersbegrenzung nach oben alle eingeladen, die gerne neu ein Instrument erlernen möchten, oder mit Ihrem bereits einmal erlernten Instrument nach längerer Pause wieder einsteigen wollen. Die Nachwuchsformationen des Musikverein Freudenberg freuen sich jedenfalls schon riesig darauf, bald neue Gesichter in Ihren Reihen begrüßen zu dürfen. Und für alle, die keine Zeit hatten, am Instrumentenkarussell teilzunehmen, besteht jederzeit die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über die Homepage des Vereins (www.musikverein-freudenberg.de).
Die ehemaligen Klassenkameraden aus der Freudenberger Schule. (Bild: Ina Piehler)

Ehemalige Volksschüler erinnern sich an ihre gemeinsame Schulzeit

Viele Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit wurden beim Klassentreffen der ehemaligen Volksschüler des Jahrgangs 1960/1961 in Freudenberg wach. Rund 40 ehemalige Klassenkameraden kamen dazu im Gasthaus Dotzler in Freudenberg zusammen und nutzten die Gelegenheit, sich nach vielen Jahren wiederzusehen und Neuigkeiten auszutauschen. Mit dabei war auch der frühere Lehrer Hans-Peter Kohl, der von Tisch zu Tisch ging und sich mit den Ehemaligen über frühere Zeiten, gemeinsame Erlebnisse und den weiteren Lebensweg der einstigen Schüler unterhielt. Die meisten der Teilnehmer sind ihrer Heimat treu geblieben und leben noch heute in der Oberpfalz. Einige hatten nach der Volksschule auf weiterführende Schulen gewechselt und ließen ebenfalls ihre Erinnerungen an die gemeinsame Klassenzeit aufleben. Zu Beginn des Treffens begrüßte Oswald Dotzler die Gäste. In seiner Ansprache erinnerte er auch an die ehemaligen Klassenkameraden, die bereits verstorben sind. Etwa ein halbes Dutzend der früheren Mitschüler ist inzwischen nicht mehr unter den Lebenden. Für eine besondere Überraschung sorgte der Geburtstag einer Teilnehmerin: Sie erhielt eine Orchidee als Geschenk, ehe die gesamte Runde gemeinsam „Happy Birthday“ anstimmte. Organisiert wurde das Klassentreffen unter anderem von Oswald, Waltraud und Klaus Dotzler sowie Helmut Meier. Bei hochsommerlichen Temperaturen verbrachten die Teilnehmer das Jubiläum (Schulabschluss vor 50 Jahren). So zeigte sich einmal mehr, dass auch Jahrzehnte nach dem Ende der Schulzeit die Verbundenheit innerhalb der ehemaligen Klasse erhalten geblieben ist.
Ausprobieren ist explizit gewünscht beim Instrumentenkarussell des Musikverein Freudenberg. (Bild: Wolfgang Lehnert)

Instrumentenkarussell beim Musikverein Freudenberg

Der Musikverein Freudenberg startet wieder in eine neue Ausbildungsrunde. Dazu findet in der Freudenberger Schule am Freitag, 3. Juli, ab 14.30 Uhr ein Instrumentenkarussell statt. Alle Kinder und Jugendlichen und auch Erwachsene, die gerne ein Blasinstrument oder Schlagzeug erlernen möchten, sowie natürlich die Eltern, sind herzlich eingeladen, sich vor Ort bei Kaffee und Kuchen über die Möglichkeiten zur Instrumentalausbildung im Verein zu informieren. Alle Instrumente können auch unter fachkundiger Anleitung ausprobiert werden. Wird mit einer Ausbildung begonnen, können schon nach wenigen Wochen Einzelausbildung die Instrumentalschüler und -schülerinnen in den Bläserklassen die ersten Schritte zum gemeinsamen Musizieren machen. Hier wird in spielerisch-pädagogischer Form in einer Gruppe Gleichaltriger das Erlernte vertieft und die Motivation zum Musizieren gefördert. Denn erst in der Gemeinschaft macht Musizieren wirklich Spaß und Freude. Darauf wird bei der Instrumentalausbildung im Verein großen Wert gelegt, auch wenn natürlich entsprechender Fleiß beim Üben nicht fehlen darf. Im Rahmen dieses Ausbildungskonzepts gibt es auch eine Erwachsenenbläserklasse. Hier sind ohne Altersbegrenzung nach oben alle eingeladen, die gerne neu ein Instrument erlernen möchten, oder mit ihrem bereits einmal erlernten Instrument nach längerer Pause wieder einsteigen wollen. Die Nachwuchsformationen des Musikvereins Freudenberg freuen sich jedenfalls schon riesig darauf, bald neue Gesichter in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. Und wer beim Ausprobieren schon Lust auf mehr Musik bekommen hat, ist gerne eingeladen, dann am Abend ab 19 Uhr zur Brunnenserenade des großen Orchesters in den Biergarten der Gastwirtschaft Dotzler in Freudenberg zu kommen.
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