Die Freudenberger Bauernbühne spendete heuer auch an die Forst Responder. Im Bild Roland Wiesnet (links) und Norbert Altmann. (Bild: Norbert Altmann)

Freudenberger Bauernbühne zieht Erfolsgbilanz für das Jahr 2025

Die Freudenberger Bauernbühne hatte in den Landgasthof Dotzler in Freudenberg zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Vorsitzender Norbert Altmann blickt dabei auf die Höhepunkte des Vereinsjahres 2025 zurück. Er erinnerte an die Klausurtagung der Vorstandschaft im Januar 2025 in Seubersricht, an die Neuwahlen im Februar 2025, die Freilichtsaison mit dem Stück „Der Jäger von Fall”, den Tagesausflug nach Furth im Wald (Landesgartenschau und Drachenstich), einen Kinder-Theater-Workshop und die Vorbereitungen für das Dinner mit Krimi. Laut Schriftführer Johannes Altmann hat die Bauernbühne aktuell 352 Mitglieder, vor allem Kinder sind neu beigetreten. Wie Kassiererin Lena Wiesmeth sagte, ist der Kontostand solide. Von den Erlösen gab der Theaterverein auch wieder etwas ab, unter anderem an die Amberger Tafel, die Kinderpalliativstation Amberg, die Aktion Sternstunden. Spielleiter Benno Schißlbauer lobte die Schauspieler für ihre Leistungen. Es herrsche eine sehr gute Harmonie hinter der Bühne. Über die Aktivitäten der Nachwuchsgruppe berichtete Jessica Werner. Auch heuer wird es wieder Spenden geben. Diesmal bekommt die FFW Freudenberg-Wutschdorf 1000 Euro für das Engagement während der Freilichtsaison. Außerdem erhält der HKV Freudenberg 1000 Euro (aufgerundet vom Landgasthaus Dotzler) für die geplante Aussichtsplattform am Johannisberg. Eine weitere gute Nachricht gab es zum Schluss: Die Malerarbeiten im Pfarrheim sind abgeschlossen, der Saal ist wieder bespielbar. Im Herbst wird dort wieder die Theaterglocke läuten.
Alte und neue Vorstandschaft vereint v.l.n.r. Benno Schißlbauer, Norbert Altmann, Bürgermeister Alwin Märkl, Barbara Söllner, Michael Vogt, Ramona Miesbeck, Dieter Simbek, Dominikus Ries, Klaus Dotzler, Monika Altmann, Johannes Altmann, Christina Vogt, Björn Alt, Lena Wiesmeth und Klaus Heldmann. (Bild: Herrmann Koch )

Generationswechsel in Schritten beim Theaterverein

Am vergangenen Wochenende fand die Mitgliederversammlung der Freudenberger Bauernbühne statt. 40 Mitglieder fanden sich im Landgasthaus Dotzler ein, um die Berichte der Vorstandschaft zu hören. Vorstand Norbert Altmann ging in seinem Bericht auf das abgelaufene Vereinsjahr ein: Neben der Sommersaison „Ratsch und Tratsch” und dem Dinner mit Krimi im Herbst waren vor allem die Renovierung des Ankleide- und Schminkzimmers im Fundus im Mai und die Theaterfahrt nach Oberaudorf im Oktober die Highlights. Trauriger Abschluss des Jahres war der Abschied von Helga Vogt, ein großer Verlust für den Verein, der immer noch unfassbar sei, so Altmann. Im Bericht des Schriftführers ging Michael Vogt auf etwas sinkende Mitgliederzahlen ein, was einigen Strebefällen und einigen wenigen Austritten geschuldet ist. Die aktuelle Mitgliederzahl der Bauernbühne ist derzeit bei 351. Lena Wiesmeth, die die Kassengeschäfte ihrer verstorbenen Mutter Helga Vogt dankenswerterweise übernommen hat, präsentierte wie bei der Bauernbühne gewohnt solide Vereinszahlen. Klaus Heldmann bezeugte als ausscheidender Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung. Heldmann gab nach 22 Jahren zuverlässiger Dienste sein Amt als Kassenprüfer ab. Spielleiter Benno Schißlbauer bezeichnete das Sommerstück „Ratsch und Tratsch” als kleines Wagnis, da die interaktiven und teilweise moderneren Elemente eher untypisch für das gewohnte Bauerntheater Genre seien. Bis auf einige wenige kritischen Stimmen waren die begeisterten Zuschauer jedoch in der absoluten Überzahl und rechtfertigten den mutigen Schritt. Das Dinner mit Krimi im Herbst „Teufelsbrut” war ein absoluter Volltreffer, so Schißlbauer. In perfekter Zusammenarbeit mit dem Landgasthaus Dotzler wurde etwas ganz Besonderes auf die Beine gestellt. Die vier Aufführungen waren innerhalb einer Stunde ausverkauft und schreien nach mehr. Für dieses Jahr 2025 ist der Klassiker „Der Jäger von Fall” als Freilichttheater im Juli im Stechweberhof geplant. Mit dem Stück wird Ramona Miesbeck ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Zum letzten Mal als Verantwortliche für das Kindertheater berichtete Barbara Söllner vom Theaterworkshop im Sommer und vom Krippenspiel im Advent. Mit etwas Wehmut zieht sie sich nun nach weit über 20 Jahren Nachwuchsarbeit aus der Verantwortung für das Kindertheater und auch bei der Vorstandsarbeit zurück. Sie hoffe auf eine gute Weiterführung dieser für den Theaternachwuchs wichtigen Arbeit und stehe aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Bevor Bürgermeister Alwin Märkl die Neuwahlen vollzog, lobte er in seinem Grußwort die Qualität und Reichweite der Arbeit der Freudenberger Bauernbühne. Es gebe wenig Vereine in Freudenberg die den Ruf der Gemeinde so weit und so positiv nach außen trägen, so Märkl. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: 1. Vorstand Norbert Altmann 2. Vorstand Benno Schißlbauer 3. Vorstand Michael Vogt (bisher Schriftführer) Kassier Lena Wiesmeth (bisher Beisitzer) Schriftführer Johannes Altmann (bisher Beisitzer) Beisitzer Monika Altmann, Jessica Werner, Christina Vogt (neu), Ramona Miesbeck (neu) und Markus Solfrank (neu) Kassenprüfer Klaus Dotzler und Björn Alt (neu) Nicht mehr zur Wahl standen Dominikus Ries (9 Jahre Vorstandschaft), Dieter Simbek (18 Jahre) und Barbara Söllner (27 Jahre). Norbert Altmann dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern. Alle bekräftigten aber weiterhin der Bühne treu zu bleiben. Mir der Zusammensetzung der neuen Vorstandschaft wurde ein weiterer Schritt zum allmählichen Generationswechsel bei der Bauernbühne getan. Zum Abschluss überreichte Altmann dem Vorstand der FFW Freudenberg-Wutschdorf Peter Meßmann eine Spende von 1000 Euro als Dank für die treuen Dienste der Feuerwehr bei der Absicherung der Aufführungen des Freilichttheaters im Sommer. Von der Spende seien wie die Jahre zuvor auch jeweils 500 Euro für die Jugendfeuerwehr und 500 Euro für die First Responder. Zum Ausklang des Abends wurde noch eine Bilderschau des abgelaufenen Theater- und Vereinsjahres gezeigt.

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