Frankfurt am Main wurde für drei Tage zum Klassenzimmer: Der Wirtschaftskurs der Q12 des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach machte sich gemeinsam mit Kursleiterin Miriam Konrad auf den Weg in die Finanzmetropole Deutschlands. Mit dabei waren auch Schülerinnen und Schüler aus Weiden, mit denen die Oberviechtacher die kommenden Tage verbrachten.
Kaum angekommen, stand bereits das erste Highlight auf dem Programm: der Besuch der Frankfurter Börse. Vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die bekannten Kurstafeln aus nächster Nähe erleben, sondern erhielten in einem Fachvortrag auch fundierte Einblicke in die Funktionsweise von ETFs und den Ablauf des Börsenhandels. Ein kurzer Abstecher zur historischen Paulskirche rundete den ersten Tag ab und verband wirtschaftliche mit politisch-geschichtlichen Perspektiven.
Nachd der Teilnahme an einer Gerichtsverhandlung am Landgericht ging es am zweiten Tag zur Europäischen Zentralbank (EZB). Dort informierte ein Vortrag über Falschgeldprävention sowie über die Pläne zum digitalen Euro. Theorie und Aktualität wurden so anschaulich miteinander verknüpft.
Ein weiteres Highlight folgte am Abend: der Besuch des Maintowers. In nur wenigen Sekunden brachte der Aufzug die Schülerinnen und Schüler auf die über 190 Meter hoch gelegene Aussichtsplattform. Bei bestem Wetter bot sich ein beeindruckender Blick über die Skyline Frankfurts – gekrönt von einem stimmungsvollen Sonnenuntergang.
Am letzten Tag wartete noch ein besonderer Programmpunkt: eine Führung durch das Stadion von Eintracht Frankfurt. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler den Fußballverein aus einer wirtschaftlichen Perspektive kennen. Deutlich wurde, wie stark Management, Marketing und Finanzplanung einen modernen Profiklub prägen.