Niko Ermer wurde am Sonntag beim Patroziniumsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Margareta in Leuchtenberg neu in die Schar der Ministranten aufgenommen. Nach der Predigt stellte Pater Jo Jovilla Kurian den Neuling den Gläubigen im Festgottesdienst vor. Er dankte ihm, dass er bereit sei am Altar mit Dienst zu machen. Der Priester dankte auch den Eltern, denn ihnen sei es zu verdanken, dass sich Niko dazu bereit erklärt hat. So haben bereits die Eltern den Glauben vorgelebt und der Vater von Niko war einst selber Ministrant und sogar Oberministrant in der Pfarrei Michldorf. Diese Vorbildfunktion sei oft mit ausschlaggebend, dass sich Kinder bereit erklären, auch Ministrant zu werden. Zuvor stellte Pater Jo in der Predigt heraus was aus Messdienern alles werden kann und dazu ging er auf die Geschichte von Papst Leo XII ein, der auch einst als Messdiener anfing.
„Das Patronzinum der Pfarrkirche St. Margareta, ist nicht nur ein Kirchenfest sondern auch für die ganze Gemeinde ein Fest, so der Prediger. „Wir urteilen und verurteilen heutzutage zu schnell. Wir brauchen mehr Menschen die Hoffnung schenken und das Gute entdecken, gerade in der heutigen Zeit,“ so Pater Jo.
Vor dem Schlusssegen dankte er dann noch den scheidenden Ministrantinnen: Viktoria Kappl ( 8 Jahre und Oberministrantin), Luisa Preßl (7 Jahre) und Laura Preßl (3 Jahre). Pater Jo stellte heraus, dass sie durch ihren Dienst Zeit geschenkt haben. Euere Aufgaben am Altar waren besonders wertvoll und ihr ward stets mit am Geschehen. Ihr hab die Gemeinschaft gepflegt und habt Verantwortung übernommen, so die Dankesworte des Priesters. Er wünschte ihnen in ihrem weitern Leben, wo sie auch hingehen, den Segen Gottes. Er dankte auch den Eltern der drei Scheidenden, dass sie stets ihre Kinder beim Ministrantendienst unterstützt haben. Alle drei erhielten vom Priester ein Geschenk zum Dank, das die Oberministrantin Hannah Rupprecht mit überreichte.