Wahrscheinlich zum allerersten Mal fand in der Pfarrei St. Margareta die Fußwaschung am Gründonnerstag statt. Nicht nur Männern, so wie es einst Jesus den Jüngern vorbehielt, die Füße zu waschen, nein auch Frauen wurden sie gewaschen. So wurde aufgezeigt , das vor Gott alle gleich sind. Papst Franziskus (2013-2025) eröffnete einst das Ritual auch für Frauen. Nach dem Evangelium, das Diakon Ulrich Wabra beim Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag verlas, versammelten sich vor dem Volksaltar fünf Kinder, rechts davon vier Männer und links davon drei Frauen. Pater Jo Jovilla übernahm die Rolle von Jesus und wusch Ihnen die Füße. Diakon Ulrich Wabra trocknete sie ihnen wieder ab und die Ministranten reichten dazu Wasser und die Tücher.
Danach ging Pater Jo in seiner Predigt auf den Abschied ein, so gibt es die Abschiedsreden zu verschiedenen Anlässen, wir müssen von sehr vielen Dingen, die uns wichtig erschienen, Abschied nehmen. Manchmal gibt es auch große Verluste und da schmerzt der Abschied besonders, wie beim Tod eines lieben Menschen. So auch die Karwoche, den mit dem Gründonnerstag beginnen die drei Tage vom Leiden, Tod und Auferstehung Jesu. die Vorbereitung auf den Tod, den Abschied, als Jesus sich zurückzog um zu sterben.