Bei der anhaltenden Hitze und extremen Trockenheit stehen derzeit Wald- und Vegetationsbrände geradezu auf der Tagesordnung. Um die Bekämpfung der Brände zu unterstützen, finanzierte der Landkreis Schwandorf für die KBM-Bereiche faltbare Behälter für Löschwasser. „Nachdem in der Gemeinde Niedermurach noch kein derartiger Behälter vorhanden ist, wird dieser bei der Feuerwehr Niedermurach stationiert“, begründete KBM Andreas Brandstätter seine Entscheidung. Es handelt sich um einen Faltbehälter aus strapazierfähigem Kunststoffmaterial mit einem Fassungsvermögen von 5000 Litern und zwei festintegrierten A-Anschlüssen. Der Behälter kann von oben oder über einen A-Anschluss von unten befüllt werden. Bei genügender Wasserzufuhr wäre eine Löschwasserentnahme mit zwei Pumpen möglich.
Es liegt auf der Hand, dass bei Waldbränden in unwegsamem Gelände Tanklöschfahrzeuge kaum zum Einsatz kommen. Sehr effektiv sind hier Schlepper mit Güllefässern, die auch auf schlechten Waldwegen große Mengen Wasser herbeischaffen können. „Eigentlich kommen nur Vakuumfässer zum Einsatz, da mit diesen das Wasser aus Bächen und Weihern schadlos angesaugt werden kann“, erklärte Feuerwehrmann und Landwirt Thomas Pirzer, „bei Pumpfässern würden angesaugte Steine und Sand massive Schäden an der Pumpe verursachen.“
Die Feuerwehr Niedermurach kann bei Wald- und Flächenbränden auf fünf Landwirte mit Vakuumfässern, eine fest installierte Wasserentnahmestelle in der Teunzer Straße sowie über Adapterstücke für die gängigen Güllefass-Typen zurückgreifen. Dass die Aktiven der Niedermuracher Feuerwehr auch diese neuerliche Aufgabe übernehmen und die Landwirte ihre Güllefässer für Einsätze bereithalten verdient höchste Anerkennung und Wertschätzung, auch von denen, die der Feuerwehr gleichgültig gegenüberstehen.