Das Feuerwehrsignet „Retten - Löschen – Bergen – Schützen“ sagt aus, dass Feuerwehrleute neben der Brandbekämpfung auch bei Unfällen und Naturkatastrophen helfen, Tiere aus Zwangslagen bergen, Verletzte retten und Erste Hilfe leisten. Mit der Anschaffung eines Defibrillators, der demnächst zur Verfügung stehen wird, gewinnt die Erste Hilfe bei der Feuerwehr Niedermurach noch mehr an Bedeutung.
Der „Automatisierte Externe Defibrillator“ (AED) wird zur Unterstützung der Reanimation einer leblosen Person eingesetzt. Über eine Sprechfunktion gibt das Gerät Schritt-für-Schritt-Anweisungen, denen zufolge im Grunde nichts falsch zu machen ist. Demnach ist der Defibrillator, kurz Defi genannt, so konzipiert, dass er in einem Notfall auch von Laien problemlos eingesetzt werden kann.
Um das richtige Herangehen an eine leblose Person zu beherrschen strebte die Feuerwehr die Landkreisschulung zum Handlungsablauf einer Basisreanimation mit Defi-Anwendung an, die Kreisbrandmeister Andreas Brandstätter durchführte. Schwerpunkt der Schulung waren die intensive Übung von Herzdruckmassage und Beatmung unter Einbeziehung eines Defibrillators. In die praxisnahe Schulung waren örtliche Situationen eingebunden wie beispielsweise das Zusammenspiel mit nachrückenden Rettungskräften (First Responder, Notarzt, Sanitäter) und vieles andere mehr.
Mit KBM Andreas Brandstätter hatten die 13 Teilnehmer einen überaus kompetenten und erfahrenen Ausbilder, der sie in Theorie und Praxis auf ansprechende Weise ganz nahe an die Realität heranführte. Die Schulung wurde mit einem Übungsgerät im Versammlungsraum der Feuerwehr durchgeführt. Ziel war, das Erlernen der korrekten Durchführung einer Reanimation mit Defi-Unterstützung sowie eventuelle Berührungsängste mit der betroffenen Person durch praxisnahes Üben abzubauen und auszuschließen.