Zum traditionellen Emmausgang der Kolpingsfamilie Amberg traf man sich am Kurfürstlichen Schloss, dem Landratsamt in Amberg. Kolpingvorsitzender Michael Koller begrüßte die zahlreiche Gästeschar. Dann ging der Weg über die Vils-Hängebrücke in den Stadtgraben zum Amberger Geschichtsweg auf der Höhe des Basteisteges. Dieser entstand im Rahmen des 975-jährigen Stadtjubiläums und wurde von Schülerinnen und Schülern des Gregor-Mendel-Gymnasiums mit Kulturreferat und dem Stadtarchiv verwirklicht.
Zu sehen sind hier 300 Meter lang neben dem Fußweg im Boden eingelassene Platten mit sieben Symbolen welche Daten zur Welt-, Herrschafts-, Militär-, Wirtschafts- und Bildungsgeschichte, zum Christentum und Judentum aufzeigen.
Somit Höhepunkte der Entwicklung Ambergs von der ersten urkundlichen Erwähnung 1034 bis zum modernen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort heute. Er zeigt einen reizvollen Überblick über die Vielfalt bedeutender und kurioser Ereignisse von Amberg und endet auf Höhe des Nabburger Tors. Michael Koller ergänzte an einzelnen Stationen interessante geschichtliche Informationen.
Weiter ging der Rundgang zum Kurfürstenring auf die Vilsbrücke. Hier konnte man die Aussicht auf das Schloss, die Amberger Stadtbrille und die Basilika St. Martin genießen. Bei einer Pause auf der Sitzgruppe beim Brückenheiligen St. Nepomuk überraschte plötzlich der Osterhase alias Alfons Wanninger die Emmausgruppe mit seinem Besuch und verteilte Schokohasen und -eier zur Freude aller. Mit Gedanken der Emmausgeschichte und einem Segensgebet sorgte Vorsitzender Koller zum Abschluss für den Bezug zum Ostermontag. Am neuen Foto-Point-Bilderrahmen wurden noch Erinnerungsfotos gemacht und dann gings zum Beisammensein ins Cafe Dobmeier.