Zum Kolping-Gedenktag startete wieder eine bundesweite Schuhsammelaktion des Kolpingwerks Deutschland unter dem Motto „Mein Schuh tut gut!”. Der Erlös kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute. Jahr für Jahr beteiligen sich hunderte von Kolpingsfamilien mit großem Engagement daran. Bereits zum zehnten Mal wird die bundesweite Schuhaktion zugunsten des Aufbaus des Stiftungskapital durchgeführt. Damit sind bisher insgesamt schon über 1,8 Millionen Paar Schuhe gesammelt worden und die Aktion wurde zu einer wahren Erfolgsgeschichte bundesweit.
Auch die Kolpingsfamilie Amberg beteiligte sich wie alle Jahre mit einer örtlichen Schuhsammelaktion. Am Pfarrheim St. Martin nahmen die Vorstandsmitglieder Michael Hochholdinger, Franz Donhauser, Doris Müller und Ehrenvorsitzender Herbert Eckl die noch gebrauchsfähigen Schuhe an, vollzogen eine Kontrolle und verpackten sie zum Weitertransport. Der Erfolg war gut, in wenigen Stunden waren es fast 700 Paar Schuhe. Allen Gebern gilt ein großes Dankeschön. Gebrauchte und gut erhaltene Schuhe sind eine Ware, die weltweit gehandelt wird. Die Schuhe werden von „Kolping Recycling” sortiert und je nach Qualität und Nutzungsmöglichkeit überwiegend nach Afrika, Nahost oder Osteuropa geschickt. So gehen Sommerschuhe zum Beispiel nach Afrika, Winterstiefel in die kalten Regionen der Welt. In den Empfängerländern gibt es oft keine Schuhhersteller. Man hilft so Menschen, die sich keine oder nur minderwertige Schuhe leisten können. Durch dieses Recycling vermeide man auch viel Müll und spare wertvolle Rohstoffe ein.