Auch 2026 lud die Umweltstation Don Bosco Ensdorf zum Klimadinner im Kloster Ensdorf ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein nachhaltiges Fünf-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten. Mit rund 60 Gästen war die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder ausgebucht.
Ensdorf – Genuss und Nachhaltigkeit standen beim Klimadinner im Kloster Ensdorf im Mittelpunkt. Die Teams der Umweltstation und der Klosterküche zeigten, wie sich aus regionalen und saisonalen Zutaten mit Kreativität und handwerklichem Können ein außergewöhnliches Fünf-Gänge-Menü zubereiten lässt. Dabei wurde deutlich, dass sich nachhaltige Küche und anspruchsvoller Genuss hervorragend miteinander verbinden lassen.
Nach einem Brennnessel-Spritz als Aperitif wurden ein Wildkräuter-Faltenbrot mit Gurken-Erbsen-Salat, eine Fenchelcremesuppe mit Apfelstreifen sowie eine vegane Kartoffelrolle mit Pilz-Nuss-Füllung und Rahmsoße, Rote-Bete-Apfel-Salat und Blaubeer-Preiselbeer-Chutney serviert. Je nach Menüwahl ergänzte gebratene Hähnchenbrust den Hauptgang. Den Abschluss bildeten vegane Mini-Pfannkuchen mit Blaubeersoße, Cheesecake-Haselnuss-Bites und Frozen-Erdbeer-Riegel.
Nachhaltige Ernährung erlebbar machen
Für die musikalische Umrahmung des Klimadinners sorgte das Regensburger Duo „Finally“ mit Pop- und Rockklassikern der letzten 70 Jahre. Darüber hinaus bot der Abend zahlreiche Anregungen für eine nachhaltige Ernährung. Mit dem Klimadinner verfolgt die Umweltstation Don Bosco Ensdorf als Trägerin des „Qualitätssiegels Umweltbildung“ das Ziel, nachhaltige Ernährung erlebbar zu machen. Nicht der erhobene Zeigefinger steht dabei im Mittelpunkt, sondern die Freude am gemeinsamen Erleben, der Austausch miteinander und die Lust darauf, neue Wege auszuprobieren.
Zwischen den Gängen sorgte Anita Pedall, Leiterin der Umweltstation, für spannende Denkanstöße rund um regionale Lebensmittel, Bio-Produkte und klimafreundliche Ernährung. Beim diesjährigen „Klima-Ranking“ kamen die Gäste an den Tischen miteinander ins Gespräch und diskutierten Aussagen wie „Regional ist immer besser“ oder „Bio ist immer klimafreundlicher“. Gemeinsam ordneten sie die Aussagen ein und erfuhren anschließend, warum nachhaltige Ernährung oft differenzierter betrachtet werden muss.
Ein Sommerabend mit besonderem Ausklang
Die Entscheidung, ob das Klimadinner wie geplant im Innenhof des Klosters stattfinden konnte, ließ bis kurz vor Beginn auf sich warten. Doch das Wagnis wurde belohnt: Die Anwesenden erlebten einen lauen Sommerabend im Klosterinnenhof, mit gutem Essen, Musik und vielen anregenden Gesprächen. Erst gegen Ende setzte der Regen ein und verwandelte den Abschluss sogar noch in einen besonderen Moment: Gemeinsam brachten Gäste und Helfer Tische, Dekoration und Technik ins Trockene, während die Musik kurzerhand im Kreuzgang des Klosters weiterklang.
Zum Abschluss erhielten alle noch eine kleine köstliche Erinnerung für zu Hause. Es blieb ein Abend, der Genuss, Gemeinschaft und Klimaschutz miteinander verbunden hat - und gezeigt hat, dass nachhaltige Ernährung vor allem eines sein kann: richtig gut.