Bei bestem Sommerwetter erlebte das Publikum ein rund einstündiges Musikprogramm voller Abwechslung und guter Laune.
Nach dem ersten Musikstück des Zitherclubs begrüßte deren Vorsitzende Heidi Banzer die Gäste. Sie führte aus, dass das elfköpfige Ensemble eine ganz besondere Besetzung habe. Neben jungen Nachwuchsmusikern sind alle Altersgruppen vertreten. Der ehemalige Lehrer Josef Rötzer ist mit seinen 79 Jahren der älteste Musikant beim Zitherclub. Er setze mit seiner Tuba immer das passende rhythmische Fundament.
Die musikalische Reise des Zitherclubs mit Dirigentin Veronika Hille startete schwungvoll mit dem „Alten Kirwamarsch”, gefolgt von Herbert Pixners romantischem „Sommernachtswalzer” und der „Frisch auf-Polka”. Später wechselte das Ensemble das Genre und nahm das Publikum mit auf eine Schlagertour durch bekannte Klassiker wie „Griechischer Wein”, „Die kleine Kneipe” und „Ich war noch niemals in New York”, gefolgt von den modernen Hits „Irgendwann bleib i dann dort” (STS) und „Irgendwie und sowieso” (Haindling). Vor dem Finale überzeugte der Club zudem mit dem lässigen „Swingin' Safari” und „Something Stupid”.
Die Stadtkapelle unter der Leitung von German Martetschläger setzte mit ihren 13 Musikanten mit Blechblasinstrumenten den musikalischen Gegenpart. Die Musiker begeisterten mit der Polka „Auf der Vogelwiese” und dem Walzer „Böhmischer Wind”. Weiter ging es mit den von Jochen Neumann für Blasmusikbesetzung arrangierten Stücken „Jambalaya” und „Cherry Pink” sowie „Heißer Sand” und die bekannte „Winnetou”-Filmmusik.
Zum großen Finale vereinten sich beide Vereine, um gemeinsam den beliebten Klassiker „Der Böhmische Traum” anzustimmen, bei dem das Publikum (rund 250 Zuhörer) begeistert mitklatschte. Vorsitzende Banzer dankte allen Helfern, den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs für das Bereitstellen der Bänke, dem Stadthallenpächter Oliver Fiens sowie Bürgermeister Bernhard Schmidt für die Überlassung des Stadtparks.