Trotz einiger Terminkollisionen war die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach e. V. im Unterrichtsraum des Gerätehauses gut besucht. Vorausgegangen waren ein Totengedenken im Friedhof und ein Gedenkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Vitus. Unter den geladenen Gästen waren auch Bürgermeister Marcus Eichenmüller, Pfarrer Helmut Brügel und Pfarrvikar Ndudi, der Vertreter der Kreisbrandinspektion Michael Iberer sowie einige Ehrenmitglieder.
Nach Begrüßung, Vorstellung der Tagesordnung und Totengedenken leitete Michael Werner unverzüglich über zu seinen Rechenschaftsberichten und zeigte die gesellschaftlichen Ereignisse aus dem Vereinsleben des letzten Jahres auf. Detailliert ging er auf die wesentlichen Beschlüsse des Vorstands ein, wobei insbesondere die Kostenübernahme für die aktive Dienstkleidung und die Anschaffung verschiedener Vereinsmaterialien genannt wurden. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte er mit 364 Mitgliedern. 2. Vorsitzender Markus Nagler übernahm die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit. So erhielten eine Urkunde für 25 Jahre Elisabeth Kraus, Michael Ott, Christian Reiß, Herbert Röbl und Wolfgang Trummer, für 50 Jahre Ludwig Dotzler, Claus Eichenmüller, Gerhard Haas, Hans Hofmeister, Karl Hottner, Albin Jack, Dieter Jekal, Sepp Reindl, Manfred Stache und Alfred Weiß,
und für die stolze Zahl von 70 Jahren Georg Kellner und Alfons Nagler.
In seiner Funktion als Kommandant erläuterte Michael Werner die Einsatzstatistik der vergangenen Jahre und ging detailliert auf geleistete Stunden, abgelegte Lehrgänge und Ausbildungen ein. So waren im Jahr 2025 43 Einsätze zu verzeichnen, der Jahresdurchschnitt der letzten 15 Jahre liege nun bei knapp 53 Einsätzen pro Jahr. Die Personalstärke der aktiven Wehr sei mit 65 Einsatzkräften und 19 Anwärtern aus der Jugendfeuerwehr angemessen.
Und auch die im Jahr 2023 gegründete Kinderfeuerwehr sei mit 42 Mädchen und Jungen gut besetzt. Insgesamt seien im Jahr 2025 5.529 Stunden bei Einsätzen und Ausbildung geleistet worden.
Neben der klassischen Ausbildung am Standort haben auch im abgelaufenen Jahr wieder einige Aktive überörtliche Ausbildungen und Lehrgänge des Landkreises und an der Staatlichen Feuerwehrschule besucht.
Darüber hinaus wurden auch eine Vielzahl an Leistungsabzeichen Löschangriff und Technische Hilfeleistung in verschiedenen Stufen abgelegt und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr absolvierten die Deutsche Jugendspange, die Jugendflamme.
Ein Überblick über die aktuell laufenden Projekte und Beschaffungsmaßnahmen sowie zur Kinder- und Jugendfeuerwehr rundeten den Bericht des Kommandanten ab. Zudem informierte er über die Weiterentwicklung des örtlichen Katastrophenschutzkonzeptes und hier insbesondere über den Betrieb der Wärmestube sowie über die im April anstehende große Waldbrandübung auf dem Buchberg.
Der Bericht des Kassiers Markus Frauendorfer, der in Vertretung von Markus Nagler vorgetragen wurde, offenbarte eine gute Ertrags- und Vermögenslage des Vereins und die Kassenrevisoren Claudia Weiß und Sebastian Reindl berichteten von der Kassenprüfung und bescheinigten dem Kassier eine saubere und ordentliche Arbeit. Die Mitgliederversammlung erteilte dem Vorstand die Entlastung.
Bürgermeister Marcus Eichenmüller dankte in seinem Grußwort als oberster Dienstherr der Feuerwehr dem gesamten Vorstand mit Vorsitzendem und federführendem Kommandanten Michael Werner an der Spitze für die geleisteten ehrenamtlichen Dienste für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und bekannte, dass er mächtig stolz auf seine Feuerwehr sei und die zielorientierte Zusammenarbeit zum Wohle der Allgemeinheit einfach Spaß mache und erfolgreich sei und er allerhöchste Wertschätzung dafür ausdrücke.
Also Pfarrer Helmut Brügel dankte für die kurzen Wege zur Feuerwehr und die gewährte Unterstützung, wenn Hilfe erforderlich sei. Gesellschaft funktioniere eben nur mit dem Ehrenamt und da sei die Feuerwehr einfach beispielgebend.
Kreisbrandinspektor Michael Iberer ging kurz auf die Entwicklung der landkreisweiten Einsatzstatistik ein. Das gelebte Ehrenamt in der Feuerwehr stärke das Sozialgefüge und entlaste die kommunalen Kassen. Sein Dank galt insbesondere dem Vorsitzenden und Kommandanten Michael Werner, insbesondere auch für seine Mitarbeit im Team der Kreisbrandinspektion als Fachkreisbrandmeister Katastrophenschutz.
Nach knapp zwei Stunden konnte Vorsitzender Michael Werner die harmonisch abgelaufene Jahreshauptversammlung beenden.