Ein aufregender neuer Lebensabschnitt hat für 18 Kinder an der Eslarner Grundschule begonnen. Elf Mädchen und sieben Buben starteten am Dienstag ihre Schulzeit. Nach dem symbolischen „Rauswurf“ aus dem Kindergarten ging es mit bunten Schultüten und neuen Schulranzen zunächst zur Segnung in die Pfarrkirche. Pfarrer Udo Klösel spendete den Erstklässlern den Einzelsegen. Anschließend wurden die Schulanfänger an der Grundschule von den Klassen 2 bis 4 mit einem Lied im Spalier begrüßt. Im Klassenzimmer überraschten die Kinder ihre Eltern mit dem Lied „Hurra, wir sind Schulkinder“. Beim ersten Kennenlernen wurden Namenskärtchen ausgemalt und eine besondere Begleiterin durch die Schulzeit, die Handpuppe „Mimi“, kennengelernt. Die Handpuppe soll die Kinder vor allem beim Lesen mit Humor unterstützen.
Insgesamt werden an der Eslarner Grundschule in diesem Schuljahr 76 Kinder in vier Klassen unterrichtet. Die Klassenleitungen übernehmen Ramona Mensch (1. Klasse), stellvertretende Schulleiterin Alexandra Reber (2. Klasse), Jasmin Schuh (3. Klasse) und Schulleiterin Katharina Merther (4. Klasse). „Wir legen großen Wert auf individuelle Förderung, soziales Miteinander und das Vermitteln von Werten“, erklärte Reber. Das Lernen solle vor allem Freude machen und die Neugier auf Wissen wecken. Schulleiterin Katharina Merther konnte am ersten Schultag selbst nicht dabei sein, da ihre Tochter in Georgenberg an diesem Tag eingeschult wurde.
Während die Erstklässler ihre erste Unterrichtsstunde erlebten, wurden die Eltern in der Aula vom Elternbeirat mit Kaffee, Kuchen und Wurstsemmeln bewirtet. Elternbeiratsvorsitzende Nicole Kleber begrüßte die Familien. Auch die offene Eslarner Ganztagsschule (EGS) ist eng eingebunden. Das Angebot umfasst gemeinsames Mittagessen, Hausaufgaben- und Lernzeit sowie ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.
Zum ersten Schultag gehörte außerdem die Verkehrserziehung mit POK Wolfgang Piehler von der Polizeiinspektion Vohenstrauß. Er informierte die Eltern über Gefahren auf dem Schulweg und richtiges Verhalten zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Auto und im Bus. Besonders wichtig sei die Vorbildfunktion der Eltern. Auch das ehrenamtliche Engagement der Elternlotsen an der Fußgängerfurt wurde hervorgehoben. Zum Abschluss gab es für die neuen Schulkinder noch eine Fotosession im Klassenzimmer und auf dem Schulhof – eine bleibende Erinnerung für Kinder und Eltern an ihren ersten Schultag.