Rund 130 Jägerinnen, Jäger und Gäste durfte Kreisgruppenvorsitzender Dr. Ulrich Heigl am Sonntag, den 19. April 2026, in der Nordgauhalle Nabburg zur diesjährigen Hegeschau begrüßen. Bereits vor dem offiziellen Teil nutzten die Teilnehmenden beim geselligen Frühschoppen mit deftigen Schmankerln die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Besonderes Interesse fanden dabei die ausgestellten Gehörne der fünf Hegegemeinschaften, die anschaulich den Erfolg der Revierarbeit dokumentierten. In seiner Eröffnungsrede bedankte sich Dr. Heigl herzlich beim scheidenden Forstamtsdirektor Alwin Kleber für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Im Anschluss gab Kreisjagdberater Günter Hofmann einen umfassenden Überblick über die Streckenentwicklungen der jagdbaren Wildarten im Gebiet der Kreisgruppe. Mit Blick auf den Rückgang des Niederwildes mahnte er zu besonderer Aufmerksamkeit und Pflege dieser Bestände. Zugleich ging er auf den Einfluss des Wolfes als Großprädator ein – ein Thema, das derzeit intensiv diskutiert wird. Dank des aktuellen Problemmanagements der Staatsregierung, so Hofmann, könne man hier jedoch vorsichtig optimistisch bleiben. Sebastian Kienast vom Landratsamt Schwandorf nutzte die Gelegenheit, um über Neuerungen im Jagdrecht zu informieren. Anschließend stand er den Anwesenden für Fragen und Diskussionen zur Verfügung, was auf reges Interesse stieß. Den stimmungsvollen musikalischen Rahmen bildeten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe unter Leitung von Hornmeister Fritz Kleierl, deren Klänge die Verbundenheit zur Jagdtradition spürbar machten. Zum Abschluss zog Dr. Heigl ein durchweg positives Resümee der Veranstaltung und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Mit einem kräftigen „Waidmannsheil!” verabschiedete er die Teilnehmenden.