Zum 42. Mal zogen die Grafenwöhrer mit ihrer traditionellen Wallfahrt auf den Heiligen Berg bei Speinshart, dem Barbaraberg.
Zu Fuß und mit dem Rad machte sich die Gläubigen der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit auf den Weg zum Barbaraberg. Um sechs Uhr früh starte die Fußgruppe in der Bahnhofsiedlung. Der Weg führte über die Kollermühle, die Chreußenauen, Bärnwinkel, Grub und Pichlberg. Stadtpfarrer Daniel Fenk, Kaplan Manda Naresh, Stephan Wolf und Hanne Lippiotta sprachen die Gebete, Lesungen und stimmten die Lieder an. Darunter der Franziskus Rosenkranz, Litaneien und der Sonnengesang des Heiligen Franziskus. Zur ersten Gebetsstation kehrten die Pilger in der Kapelle im Bärnwinkel ein, in Pichlberg wurde die Kapelle und das Gemeindehaus zum Gebet und zur Rast geöffnet. Bianca Regner-Hofmann folgte ab Gmünd mit einer Gruppe von Radfahrern und legte ebenfalls die Halte an den Gebetsstationen ein. Gemeinsam zogen die Rad- und Fußgruppe dann auf dem Barbaraberg ein. Mit dem Bus und dem Auto waren weitere Pfarrangehörige auf den Berg zur Messe gekommen.
Den Gottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer Daniel Fenk zusammen mit Kapalan Manda Naresh. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Fenk an Pater Benedikt, von der „Sankt Barbara Bruderschaft vom guten Tod auf dem Barbaraberg bei Speinshart“. Er empfing all die Jahre die Gläubigen auf dem Berg, Pater Benedikt verstarb im September 2024.
Im Blick auf die Legende der Heiligen Barbara ging Pfarrer Fenk auf die Symbolik der drei Fenster des Turms ein, in dem Barbara eingesperrt war. Es brauche im Leben ein Fenster um auf Gott und über den Alltag hinaus zu schauen. Er forderte auf, ein Zeitfenster im Leben für Gott zu reservieren.
Familie Wolf versorgte die Pilger nach dem Gottesdienst mit Leberkässemmeln und Getränken. Matthias Rubner brachte die Pfarrangehörigen mit dem Bus wieder sicher nach Grafenwöhr zurück.